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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
segenfeuer bis segensast (Bd. 16, Sp. 110)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) segenfeuer, n. segen bringendes feuer, schwäb. in der verbindung sante Hans segenfeuer, am Johannistage angezündetes bergfeuer, Johannisfeuer. Birlinger volksth. aus Schw. 2, 121, 146.
 
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segenfinger, m. von den fingern, womit der kirchliche segen gespendet wird: er suchte in den segenfingern des pabstes nicht so viele heilkraft, als in Klotildens ihren. J. Paul Hesp. 2, 211.
 
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segenfischer, m. der das recht hat mit segen, netzen zu fischen. Schm.2 2, 241. Schöpf 665, vergl. DWB sege, DWB segen, f. im gegensatz zum kleinfischer. Schm. a. a. o., zum rutenfischer, der mit der angel(rute) fischt: und wann ain ruettn - vischer auf ainem weg, da ain segenzug ist, vischt und ainen visch findet oder sich meld, so soll der segen-vischer ain zeit mit den zug verhaltn, ob aber ain ruettn-vischer ain visch oder zween auf ainem stant gfangen hete, so mag der segenvischer unverhindert wol ziechen. tirol. weisth. 4, 11, 11 (von 1505).
 
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segengestirn, n., s. segensgestirn.
 
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segengrund, m. fischwasser, worin mit segen, netzen gefischt wird. quelle des 14. oder 15. jahrh. bei Lexer mhd. handwörterb. 2, 849. vgl. DWB sege, DWB segen, f.
 
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segenhaft, adj. et segendlich, benedictus, fortunatus, felix, dives, abundans, beatus. Stieler 1670: segenhafte hand, manus fortunata. ebenda; jeder begehret segenhaft zuseyn, unusquisque quam beatissimus esse vult. ebenda; segenhafte ehe, conjugium foecundum. ebenda;

gesanck hat mich gevachten an
so gar in kluegen sinnen,
ist mir gelegen innen
das ich gesanges pfläg.
do war ich kunst(-) und segenhafft. quelle des 15. jh. Germania 5, 217, 1.

in der form segehaft: das wir hie werden segehaft. quelle bei Scherz-Oberlin 1469.
 
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segenkorn, n., nach Frisch 2, 255c in einigen dörfern im magdeburgischen eine abgabe an korn, die die bauern dem pfarrer und der schule leisten, ursprünglich als entgelt für die segnung der äcker im frühjahr.
 
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segenlos, adj.:

sehr miszfällt mir diesz geheime,
dieser ehe seegenloser bund.
Schiller braut von Mess. 954.


 
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segenreich, adj., s. segensreich.
 
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segensähre, f.:

das schwarz (der ehestandshaube) zu mildern hab' ich mit bedacht
umhergewirkt diesen goldnen streifen,
wie sternenschein in dunkler erdennacht,
wie segensähren die zu garben reifen.
Rückert ges. ged. 2, 242.


 
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segensast, m.:

kaum noch hält der morsche stamm (des geschlechts der Borotin)
noch ein schlag, so fällt auch dieser,
und im staube liegt die eiche,
die die reichen segensäste
weit gebreitet rings umher.
Grillparzer (1887) 3, 9.

 

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11) rebe
 ... ranken anderer pflanzen: es war ein tann erwachsen hoch, dabei ein körbs sich auch auf
 ... bekleidt also den ganzen baum, das man die tann kundt sehen kaum, mit vielen reben umbefangen,
 
12) riesenheer
 ... im schlaf streckt schwarz und wüst der weite tann, ein riesenheer in zaubermacht für tausend
 
13) rötlich
 ... horch, von den dünen, horch, aus dem tann wogen die kühnen Sachsen heran:
 
14) schlagen
 ... Steinbach 2, 427 ; da eilten in die von Tann .. nach; da slugen sich die unsern mit in.
 
15) schneiten
 ... auch klein hacken oder hauen, graszach oder dächsen schnaiten, tann - oder fichtenäste zur streu klein hacken Schm. 2
 
16) schurke
 ... : schurke, heiszt nach Meiszners zeugnüsz in Silesia loquente, tann - äpfel, tann - zapfen, squamata nucamenta
 ... Meiszners zeugnüsz in Silesia loquente, tann - äpfel, tann - zapfen, squamata nucamenta abietum Frisch
 
17) spulen
 ... von einem gleichmäszigen schnurrenden tone der vögel: eine gesellschaft wandernder tann - , kohl - , hauben - und blaumeisen, denen
 ... denen sich ein halbes dutzend goldhähnchen angeschlossen, streicht durch den tann, ... häkelt sich kollernd, spulend, »zit - zit« rufend an
 
18) stöhnen
 ... ; und fuhr im winter der sturm rasend durch den tann und stöhnten unter seinem drucke die föhren, so war es
 
19) strobel
 ... 1014 c ; die zirbelnusz, auch wohl jeder tann - und fichtenzapfen Adelung 4 (1780)
 
20) strolchen
 ... ich ( der weihnachtsmann ) so strolcht' durch den dichten tann, da riefs mich mit heller stimme an
 
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