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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
seemaus bis seemornell (Bd. 16, Sp. 59 bis 60)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) seemaus, f.
1) eine art seeraupe (vgl. daselbst), auch meermaus (theil 6, 1854), goldwurm, -maus, glanzwurm, aphrodite aculeata. Nemnich. vgl. Adelung. Oken 5, 573; nd. seemuus. Stürenburg 243a. ten Doornkaat Koolman 3, 173b.
2) see-maus, ein rochen-ey, als eine viereckige haut, an statt der eyer-schale, woraus als aus einem ey ein junger

[Bd. 16, Sp. 60]


roche gekrochen, ovum rajae. Frisch 2, 253c; vgl. Adelung. Nemnich. öconom. lex.2 2699.
 
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seemeile, f. meile, wonach entfernungen zur see gemessen werden. die eigentliche oder geographische seemeile wird gewöhnlich zu grad, also = landmeile, angenommen, s. Jacobsson 7, 318b. Bobrik 496b; dagegen verstehen andre unter diesem namen die französische, englische oder niederländische liene, deren 20 auf einen äquatorgrad gehen (also dreimal so grosz), s. ebenda. Adelung. Jacobsson 4, 117a: die Nordseeküste von Borkum bis hinauf nach Sylt dehnte sich zur Römerzeit einige seemeilen weiter nach norden. Freytag bilder 1, 67 anm.; im allgemeinen kann man annehmen, dasz das land höchstens noch dreiszig seemeilen entfernt ist, wenn man seehunde bemerkt. Brehm illustr. thierl. 2, 791.
 
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seemel(k)kraut, n., milchkraut, eine kleine pflanze in der nähe des meeres und an salzseeen, glaux maritima. Nemnich.
 
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seemensch, m.
1) mensch, der das leben zur see gewohnt ist, vgl. DWB seemann: für uns landratten hatte der anblick (des meeres) etwas bezauberndes, der seemensch Williams, der das meer schon wie oft befahren, fand gar nichts ausserordentliches daran. G. Parthey jugenderinnerungen (1871) 2, 481.
2) für meermensch. Campe, in Oldenburg für den wassergeist oder nix, s. Mogk in Pauls grundr. 1, 1038.
3) für den meerengel oder krötenhai, s. DWB seemönch. Campe.
 
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seemerle, f. eine art lippfische im mittelländischen meere, labrus merula. Nemnich.dagegen bedeutet nd. (westfäl.) sêmære und sêmêle (beides aus sêmerle) die meer- bez. ringamsel. Woeste 235b. vgl. seemöwe.
 
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seemewe, f., s. DWB seemöwe.
 
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seemiebe, f. für seemöwe, vgl. daselbst: man sahe auch da allerley meervogel, als seemieben und eiszvogel, die auff den beumen desselben waldes nisteten. Rollenhagen ind. reise (1603) 94.
 
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seemine, f. defensiv-, vertheidigungs - torpedo. Karmarsch-Heeren3 9, 524.
 
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seemönch, m. 1) eine art haifisch mit groszen brustflossen, meerengel, krötenhai, squalus squatina. Nemnich. 2) eine art röhrenschnecken im indischen ocean, auch gieszkanne, Venusschaft u. s. w., serpula penis. ebenda.
 
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seemoos, n. in der see wachsendes moos. Adelung, vgl. DWB meermoos (theil 6, 1854) und nl. see - mos muscus marinus. Kilian.dazu seemoosschnecke, f. eine schneckenart, scyllaea, s. Campe. Oken 5, 400.
 
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seemornell, m. der strandpfeifer, charadrius hiaticula, vgl. DWB seelerche 1. Adelung.

 

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11) rebe
 ... ranken anderer pflanzen: es war ein tann erwachsen hoch, dabei ein körbs sich auch auf
 ... bekleidt also den ganzen baum, das man die tann kundt sehen kaum, mit vielen reben umbefangen,
 
12) riesenheer
 ... im schlaf streckt schwarz und wüst der weite tann, ein riesenheer in zaubermacht für tausend
 
13) rötlich
 ... horch, von den dünen, horch, aus dem tann wogen die kühnen Sachsen heran:
 
14) schlagen
 ... Steinbach 2, 427 ; da eilten in die von Tann .. nach; da slugen sich die unsern mit in.
 
15) schneiten
 ... auch klein hacken oder hauen, graszach oder dächsen schnaiten, tann - oder fichtenäste zur streu klein hacken Schm. 2
 
16) schurke
 ... : schurke, heiszt nach Meiszners zeugnüsz in Silesia loquente, tann - äpfel, tann - zapfen, squamata nucamenta
 ... Meiszners zeugnüsz in Silesia loquente, tann - äpfel, tann - zapfen, squamata nucamenta abietum Frisch
 
17) spulen
 ... von einem gleichmäszigen schnurrenden tone der vögel: eine gesellschaft wandernder tann - , kohl - , hauben - und blaumeisen, denen
 ... denen sich ein halbes dutzend goldhähnchen angeschlossen, streicht durch den tann, ... häkelt sich kollernd, spulend, »zit - zit« rufend an
 
18) stöhnen
 ... ; und fuhr im winter der sturm rasend durch den tann und stöhnten unter seinem drucke die föhren, so war es
 
19) strobel
 ... 1014 c ; die zirbelnusz, auch wohl jeder tann - und fichtenzapfen Adelung 4 (1780)
 
20) strolchen
 ... ich ( der weihnachtsmann ) so strolcht' durch den dichten tann, da riefs mich mit heller stimme an
 
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