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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
seifenen bis seifengeld (Bd. 16, Sp. 192)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) seifenen, seifener, s. unter seifen und seifner.
 
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seifenerde, f. walkerde. Jacobsson 7, 330a, speckstein Nemnich.
 
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seifenerlet, n.?: seiffenerlet ist das überbliebene wasser aus seiffe gekocht, woraus die geschmierte wäsche warm gewaschen worden, bekömmt in währenden waschen und reiben einen starken gäscht. frauenz.-lex. (1715) 1834.
 
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seifenessenz, f. essenz aus seife und weingeist. Jacobsson 7, 330b.
 
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seifenfasz, n. fasz für seife, worin seife aufbewahrt wird. dimin. seiffenfäszlein, ist ein kleines von zinn, blech oder holtz zugerichtetes kästlein, sonder deckel, worein man die handseiffe zu legen .. in gewohnheit hat. öcon. lex. 2274.
 
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seifenfeld, n. bergmännisch, ein zur gewinnung von mineralien, die in seifen vorkommen, verliehenes grubenfeld. Veith 179.
 
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seifenform, f. hölzerne viereckige form, in welcher die gar gesottene seife gegossen wird. Campe.
 
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seifengabel, f. bergmännisches gerät, eine vielzinkige gabel, das hauptsächlichste gezäh bei der arbeit in seifenwerken. Gätzschmann 69; seiffengabel ist ein schmal brettlein von harten holtz, darein werden löcher gebohrt, und höltzerne zähne, einer guten spannen lang, darein gemachet, so weit von einander, dasz das kleine, wie durch ein sieb, fallen kan; damit sondern die seiffner das grobe von dem kleinen. mineral - lex. 515; in der form seufengabel Jacobsson 4, 130a.
 
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seifengebirge, n. bergmännisch, ein stück feld, wo sand, zwitter, letten, zinngraupen, auch bisweilen goldflitschen und körner, und edelgesteine untereinander liegen. Jacobsson 4, 130b; seifengebirge, an welchen man zien-steine wäscht und reinigt, montes ad quos stanni lapides aqua purgantur. Frisch 2, 259b.
 
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seifengeist, m. seifenessenz. Jacobsson 7, 330.
 
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seifengeld, n. geld als geschenk an eine magd, auctoramentum mercedis famulitiae, sub specie emendi saponis exactum. Frisch 2, 259a.