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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
seestein bis seestrasze (Bd. 16, Sp. 72)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) seestein, m. bernstein, der mit netzen gefischt wird. Nemnich (unter succinum). Jacobsson 7, 318b. vgl. seebernstein (theil 9, 2823).
 
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seestern, m. 1) ein mollusk von sternförmigen aussehen, dessen körper mit (4—30) strahlen besetzt ist, auch meerstern, rose, sternfisch, seequabbe, asterias. Nemnich, vgl. Campe. 2) nach Adelung auch eine art taucher, mergus glacialis.
 
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seesternkraut, n. das gelbe sternkraut, der goldne meerfenchel, inula crithmoïdes. Nemnich.
 
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seestichling, m. name zweier arten des stichlings (fisch): der kleine (see)stichling, auch stichling schlechthin, stachelbarsch, gasterosteus pungitius, und der grosze (funfzehnstachelige) seestichling oder dornfisch, gasterosteus spinachia. Nemnich. Siebold süszwasserf. 70. 72. Oken 6, 176.
 
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seestier, m. ein indischer, schöngezeichneter panzerfisch mit langen, hornähnlichen stacheln an kopf und schwanz, auch seekätzchen, horn-, kofferfisch, ostracion cornutus. Nemnich.
 
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seestille, f. windstille auf der see. Campe, wofür gewöhnlicher meer- oder meeresstille (theil 6, 1848. 60); vgl. nl. seestilte, kalm, malacia, tranquillitas maris, pellacea. Kilian.
 
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seestink, m. eine eidechsenart, s. Campe unter stink.
 
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seestint, m.
1) in der see lebender stint, von weniger widrigem geruche als der fluszstint, salmo eperlanus marinus (s. major). Nemnich. Siebold süszwasserf. 271 ff.
2) eine art meergrundeln oder trichterfische, auch blaugrundel, gobius jozo. Nemnich.
3) nach dem öconom. lex.2 2700 kleine vierfüszige thiere wie eidechsen, die sich in der erde und im wasser aufhalten.
 
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seestrand, m. riva, costa, lido del mare. Kramer dict. 2, 730b; littus maris, meer, sive seestrand .. lustiger seestrand, actae, littora viridia, orae amoenae. Stieler 2188; dieweil aber die leut, so an dem seestrand wohneten, mich berichteten, das meer were tunckel. Rollenhagen ind. reisen (1603) 22; also kan man nun die see, welche auch wie in einer mulde von erde eingefasset ist, vergleichen, worinne das wasser von einem see-strande oder hafen ... zum andern hin und her ge[t]rieben wird. Döbel 4, 90b. mnd. dafür seestrange, f., seestrank, n. seeseite, küste (doch auch meerenge). Schiller-Lübben 4, 195a; vgl. nl. see-strande, see-stranghe, litus, crepido Kilian.
 
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seestrandlein, m., s. DWB seeflachs (th 9, 2831). Campe.
 
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seestrasze, f.: sie ritten also zusammen auf den schönsten wegen der umgebung, auf den seestraszen und durch die hochgelegenen gehölze. Keller 6, 219.