Wörterbuchnetz
Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
schnöte bis schnottolf (Bd. 15, Sp. 1380)
Abschnitt zurück Abschnitt vor
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) schnöte, f., s. DWB schnöde, f.
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
schnott, rotz, s. DWB schnodder.
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
schnottbörs, m. eine börsart, die sich durch einen schleimigen überzug auszeichnet Campe (brem. wörterb. 4, 900); vergl. schnottfisch.
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
schnöttchen, n. (thüringisch) das weibliche schaf, ein ältliches, rundliches frauenzimmer Kleemann 20a.
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
schnotte, f. rotz, s. DWB schnodder.
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
schnotter, m. neben schnodder (s. dieses), rotz, nasenschleim: zücht sich ein kind recht, dʒ jm der schnotter oder kengel nitt z der nasen härusz hangt, so spricht die mter z jm, dʒ ist recht. Keisersberg post. 2, 10b.
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
schnotterig, adj., zum vorhergehenden gebildet, siehe schnodderig.
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
schnottern, verb. neben schnoddern, s. dieses.
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
schnottfisch, m. cyprinus dobula, hasel, döbel; capito vel squalus fluviatilis minor, ein haselin, ein haszlin, heszling (der kopf des fisches soll dem eines hasen ähnlich sein), in der Elb, heszling, zu Straszburg schnott, oder schnattfisch. Gesner-Forer fischb. 198a; schnottfisch oder schnatfisch z Straszburg, heszlin, hasele. de piscibus 198, vgl. v. Siebold süszwasserf. 203; weiszfisch, sive schnottfisch Stieler 487; redensart: der schnotfisch ist ein bastard. Oken 6, 300;

vil furnen, karpffen und schnotvisch.
Wickram irr reit. bilger 16b.

der name wird aus dem schleimigen überzuge des fisches erklärt (schnotte, schnodder). vgl. DWB schnottolf, DWB schnuderfisch.
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
schnotthof, m. fischname, wol entstellt aus schnottolf: krugfisch, schnothof, seehasz, seehan, ein lumpe. Henisch 1113, 36.
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
schnottolf, m.: schnottholf, snottolf, der seehasz z Antorff, ist äschenfarb, syn fleisch ist wie schlym oder rotz. Gesner de piscibus 198; vgl. schnottfisch, schnuderfisch.

 

Eingabe
Wörterbuchtext:
Stichwort:
 
  

 

Artikel 11 bis 20 von 237 Nächste Treffer Vorherige Treffer
11) falschwitzig
 ... falschwitzig , nach seiner art, falschwitzig, bisweilen schmutzig. Ramler dichtk. des Hor. s. 85 .
 
12) fein
 ... ; so ist sie auch fein schmutzig fett, dasz allzeit ihr anklebt das bett.
 
13) flaum
 ... möglich. unter den heutigen mundarten ein nd. adj. vlaum schmutzig, trübe von wasser und auge ( Schambach 271 b
 
14) flecksiedern
 ... flecksiedern , schmutzig wie ein flecksiedern wammesz. Schwabe tintenf. A 5
 
15) fotze
 ... penis und praeputium. Was die deutung dieser beiden, schmutzig angelaufenen wörter belangt, so nehme ich auch für sie den
 
16) fuchser
 ... Stalder 1, 401 . 2) ein schmutzig geiziger, ein knicker. in Tirol ( Schöpf 158 ).
 
17) fud
 ... schwache biegung angenommen. Dasz dasselbe im nhd. ein schmutzig angelaufenes, in anständiger sprache durchaus gemiedenes ist, wurde schon sp.
 
18) fut
 ... 1) cunnus, vulva. dies die richtige schreibung des als schmutzig geltenden und darum gemiedenen wortes; doch wird, da wir zur
 
19) garstig
 ... noch heute auch abschreckend überhaupt. 4) schmutzig im sittlichen sinne. a) unsittlich, namentlich auch '
 ... schimpft, räsonniert u. ä. c) schändlich, gemein, schmutzig, niedrig überhaupt, im gegensatz zu ehre, sitte u. ä.:
 ... alle garstig - geizige, sordide avari. 147 ( jetzt schmutzig geizig), vgl. unter II, 1, e; dis ist
 ... Aber auch oberd.: kärnt. gaschtik ( neben garstik), garstig schmutzig, häszlich Lexer 108 , schwäb. gastig
 
20) genetzt
 ... mitbruder, der ( beim essen ) bis an den rückgrat schmutzig und bis auf die knochen genetzt erscheint. Göthe
 
Artikel 11 bis 20 von 237 Nächste Treffer Vorherige Treffer