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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
schnopfen bis schnorchen (Bd. 15, Sp. 1377)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) schnopfen, verb., s. DWB schnupfen, verb.
 
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schnopfezen, schnopfezer, s.schnupfezen, schnupfezer.
 
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schnopfweife, f. beim garnaufweifen zeigt sie von selbst an, wenn die gehörige anzahl fäden zu einem gebinde darauf sind Jacobsson 4, 30a; für schnappweife, s. dieses sp. 1177.
 
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schnoppe, m., s. DWB schnupfen, m.
 
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schnoppe, f. als pflanzenname bei Oken 3, 1052 (becher-, blau-, pflaumen-, zierschnoppen).
 
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schnoppern, verb. riechend spüren (vgl. schnuppern):

die kerls sind vom teufel besessen,
schnoppern herum an allen essen.
Göthe 13, 71.


 
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schnopsen, verb. schluchzen (oberdeutsch): fieng an zu plären, zu schnopsen, als ob er ersticken wolle. Gotthelf Uli d. knecht (1841) 210; gar erbärmlich schnopsend, hustend. 91. umgelautet als schnöpsen: das er vor weinen und schnöpsen dem pfaffen nichs weiter hab künden bevelchen oder sagen. Zimm. chr.2 3, 506, 21. das wort ist von schnopfen (schnupfen) abgeleitet, auch schnupfen hat die bedeutung von schluchzen; vgl. schnupfezen, DWB schnopfezen. s. auch schnipsen.
 
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schnorbeln, verb. (thür.) auf unsaubere art die luft durch die nase ziehen, übertragen im sinne von nörgeln. schnorbler, m. unzufriedener schwätzer Hertel thür. sprachschatz 218.
 
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schnorchel, schnörchel, m., s. DWB schnörkel.
 
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schnorcheln, schnörcheln, verb., s. DWB schnörkeln.
 
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schnorchen, verb., bei Kramer deutsch-ital. dict. (1702) 2, 634a neben schnorcheln (schnörkeln).

 

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11) falschwitzig
 ... falschwitzig , nach seiner art, falschwitzig, bisweilen schmutzig. Ramler dichtk. des Hor. s. 85 .
 
12) fein
 ... ; so ist sie auch fein schmutzig fett, dasz allzeit ihr anklebt das bett.
 
13) flaum
 ... möglich. unter den heutigen mundarten ein nd. adj. vlaum schmutzig, trübe von wasser und auge ( Schambach 271 b
 
14) flecksiedern
 ... flecksiedern , schmutzig wie ein flecksiedern wammesz. Schwabe tintenf. A 5
 
15) fotze
 ... penis und praeputium. Was die deutung dieser beiden, schmutzig angelaufenen wörter belangt, so nehme ich auch für sie den
 
16) fuchser
 ... Stalder 1, 401 . 2) ein schmutzig geiziger, ein knicker. in Tirol ( Schöpf 158 ).
 
17) fud
 ... schwache biegung angenommen. Dasz dasselbe im nhd. ein schmutzig angelaufenes, in anständiger sprache durchaus gemiedenes ist, wurde schon sp.
 
18) fut
 ... 1) cunnus, vulva. dies die richtige schreibung des als schmutzig geltenden und darum gemiedenen wortes; doch wird, da wir zur
 
19) garstig
 ... noch heute auch abschreckend überhaupt. 4) schmutzig im sittlichen sinne. a) unsittlich, namentlich auch '
 ... schimpft, räsonniert u. ä. c) schändlich, gemein, schmutzig, niedrig überhaupt, im gegensatz zu ehre, sitte u. ä.:
 ... alle garstig - geizige, sordide avari. 147 ( jetzt schmutzig geizig), vgl. unter II, 1, e; dis ist
 ... Aber auch oberd.: kärnt. gaschtik ( neben garstik), garstig schmutzig, häszlich Lexer 108 , schwäb. gastig
 
20) genetzt
 ... mitbruder, der ( beim essen ) bis an den rückgrat schmutzig und bis auf die knochen genetzt erscheint. Göthe
 
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