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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
schneidetag bis schneidezeit (Bd. 15, Sp. 1278)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) schneidetag, m. erntetag: ein kurhube sal geben 2 snidetage, 3 arttage, 1 mewetage. weisth. 5, 316.
 
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schneidetritt, m. bei den sammetmachern der zweite tritt, durch welchen diejenige kette, die das rauhe des sammets hervorbringt, in die höhe geht, und nach welchem die eingelegte durch den zwiefach eingeschlagenen einschlagfaden gut verschlungene rute aus dem flor geschnitten wird Jacobsson 4, 24a.
 
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schneideweg, m. grenzweg, s. das zweite schneide 1, niederd. sned-, snâdweg Schambach 199b.
 
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schneidewerk, schneidwerk, n.
1) eine art walzwerk, das statt der walzen scharfe stahlscheiben an den wellen befestigt hat, die in einander greifen und die dazwischen gelegten walzen zerschneiden Karmarsch - Heeren3 7, 776. Scheuchenstuel 216; s. schneidwalze.
2) schneiderarbeit, mhd. snîdewerk mhd. wb. 3, 589b. Lexer mhd. handwb. 2, 1037: wier setzen auch, daʒ chain sneider vurbaʒ gewant schol sneiden, er tue sich dan e deʒ sneitwerchs ab. stadtr. v. Brünn 389, 183 Röszler; s. schneider 2, a.
 
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schneidewerkzeug, schneidwerkzeug, n. eisernes werkzeug zum schneiden dienend Campe; s. schneidezeug.
 
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schneidewind, m.
1) in der jägersprache seitenwind, halbwind, der dem jäger von der seite kommt Behlen 3, 571.
2) imperativische bildung, wie schneideluft, einen landstreicher bezeichnend, franz. taillevent; in eigennamen durch volksetym. mannigfach entstellt: schnie-, schnee-wind; schneide - wendt, -win Andresen volksetym.4 152.
 
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schneidezahn, schneidzahn, m.
1) benennung der vorderen scharfen zähne bei menschen und thieren: incisores, die schneidezähne, vorderzähne Nemnich 3, 227; da träumte ihm, der schönste schneidezahn aus seinem elfenbeinernen gebisz sei ihm ausgefallen. Musäus märchen 1, 114 Hempel.
2) in ungewöhnlicher übertragung von den fingernägeln gebraucht: (der magister) legte ... die fünf schneidezähne der finger wie ein rostral in die kopfhaut (seines zöglings) und rostrierte damit am hinterkopfe herab. J. Paul Titan 1, 96.
3) in der technik ein sehr kleiner und kurzer schneidstahl, der in den meiszelhalter eingesetzt wird; auch das vordere ende eines schneidstahls oder bohrers Karmarsch-Heeren 7, 776.
 
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schneidezahnkanal, m. canalis palatinus s. incisivus Meckel handb. der anat. 2, 129.
 
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schneidezahnmuskel, m. wie schneidemuskel (s. d.) Campe.
 
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schneidezeiger, m. kleiner steinzeiger oder grabstichel, womit die umrisse einer zeichnung auf einen stein eingeschnitten werden Jacobsson 4, 24a.
 
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schneidezeit, f. erntezeit, besonders zeit der weinernte, mnl. snijdtijd, vindemia Kilian 2, 603b.

 

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11) falschwitzig
 ... falschwitzig , nach seiner art, falschwitzig, bisweilen schmutzig. Ramler dichtk. des Hor. s. 85 .
 
12) fein
 ... ; so ist sie auch fein schmutzig fett, dasz allzeit ihr anklebt das bett.
 
13) flaum
 ... möglich. unter den heutigen mundarten ein nd. adj. vlaum schmutzig, trübe von wasser und auge ( Schambach 271 b
 
14) flecksiedern
 ... flecksiedern , schmutzig wie ein flecksiedern wammesz. Schwabe tintenf. A 5
 
15) fotze
 ... penis und praeputium. Was die deutung dieser beiden, schmutzig angelaufenen wörter belangt, so nehme ich auch für sie den
 
16) fuchser
 ... Stalder 1, 401 . 2) ein schmutzig geiziger, ein knicker. in Tirol ( Schöpf 158 ).
 
17) fud
 ... schwache biegung angenommen. Dasz dasselbe im nhd. ein schmutzig angelaufenes, in anständiger sprache durchaus gemiedenes ist, wurde schon sp.
 
18) fut
 ... 1) cunnus, vulva. dies die richtige schreibung des als schmutzig geltenden und darum gemiedenen wortes; doch wird, da wir zur
 
19) garstig
 ... noch heute auch abschreckend überhaupt. 4) schmutzig im sittlichen sinne. a) unsittlich, namentlich auch '
 ... schimpft, räsonniert u. ä. c) schändlich, gemein, schmutzig, niedrig überhaupt, im gegensatz zu ehre, sitte u. ä.:
 ... alle garstig - geizige, sordide avari. 147 ( jetzt schmutzig geizig), vgl. unter II, 1, e; dis ist
 ... Aber auch oberd.: kärnt. gaschtik ( neben garstik), garstig schmutzig, häszlich Lexer 108 , schwäb. gastig
 
20) genetzt
 ... mitbruder, der ( beim essen ) bis an den rückgrat schmutzig und bis auf die knochen genetzt erscheint. Göthe
 
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