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schneidescheibe bis schneidewerkzeug (Bd. 15, Sp. 1277 bis 1278)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) schneidescheibe, schneidscheibe, f. stählerne scheibe

[Bd. 15, Sp. 1278]


der uhrmacher zum ausschneiden der zähne an den rädern, auch schneidezeug (s. d.) Jacobsson 4, 23b; eine vorrichtung zur herstellung von nuten Karmarsch-Heeren3 3, 620.
 
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schneideschlinge, f. dünner platindraht, der in form einer schlinge um einen körper herumgeführt, vermittelst des galvanischen stromes zum glühen gebracht wird und durch zusammenziehen der schlinge den körper durchtrennt, besonders bei operationen angewandt.
 
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schneideschwein, schneidelschwein, n., niederd. snîdeswîn, schnîdelschwîn, schwein zum schlachten: item dusse lude genen schnidelschwin, wenn mast is. quelle bei Schiller-Lübben 4, 276a; vgl. schneidekuh.
 
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schneidesohle, f. bei den wagenbauern und stellmachern eine starke bohle mit drei löchern, worin die deichseln und andere hölzer bei der bearbeitung befestigt werden Jacobsson 4, 23b; vgl. schneidesäule.
 
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schneidestein, m.
1) eine steinart, die aus glimmer und speckstein besteht und sich schneiden läszt Jacobsson 4, 23b; saxum compositum steatite et mica Nemnich 4, 516.
2) ein geschnittener oder behauener stein zum gebrauch beim bau, besonders sandstein, quaderstein Campe, quadrum Nemnich 3, 1102, auch fliesen-, bau-, werkstücken-stein genannt Jacobsson 4, 23b. bei der thonwarenbereitung ein aus feuchtem thon geformter und beschnittener ziegelstein Karmarsch-Heeren3 9, 350.
3) grenzstein, s. das zweite schneide 1, snaatstein Campe, mnd. snede-, snêt-stên Schiller-Lübben 4, 272a: de markede .. geitt dan auer dat heitbleck offte Boltenhaw, dar ligt ein snetstein. quelle ebenda.
 
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schneidestichel, m. bei den petschaftstechern ein grabstichel, womit die umrisse der gestalt oder zeichnung in das petschaft geschnitten werden Jacobsson 4, 24a.
 
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schneidetag, m. erntetag: ein kurhube sal geben 2 snidetage, 3 arttage, 1 mewetage. weisth. 5, 316.
 
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schneidetritt, m. bei den sammetmachern der zweite tritt, durch welchen diejenige kette, die das rauhe des sammets hervorbringt, in die höhe geht, und nach welchem die eingelegte durch den zwiefach eingeschlagenen einschlagfaden gut verschlungene rute aus dem flor geschnitten wird Jacobsson 4, 24a.
 
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schneideweg, m. grenzweg, s. das zweite schneide 1, niederd. sned-, snâdweg Schambach 199b.
 
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schneidewerk, schneidwerk, n.
1) eine art walzwerk, das statt der walzen scharfe stahlscheiben an den wellen befestigt hat, die in einander greifen und die dazwischen gelegten walzen zerschneiden Karmarsch - Heeren3 7, 776. Scheuchenstuel 216; s. schneidwalze.
2) schneiderarbeit, mhd. snîdewerk mhd. wb. 3, 589b. Lexer mhd. handwb. 2, 1037: wier setzen auch, daʒ chain sneider vurbaʒ gewant schol sneiden, er tue sich dan e deʒ sneitwerchs ab. stadtr. v. Brünn 389, 183 Röszler; s. schneider 2, a.
 
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schneidewerkzeug, schneidwerkzeug, n. eisernes werkzeug zum schneiden dienend Campe; s. schneidezeug.

 

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11) falschwitzig
 ... falschwitzig , nach seiner art, falschwitzig, bisweilen schmutzig. Ramler dichtk. des Hor. s. 85 .
 
12) fein
 ... ; so ist sie auch fein schmutzig fett, dasz allzeit ihr anklebt das bett.
 
13) flaum
 ... möglich. unter den heutigen mundarten ein nd. adj. vlaum schmutzig, trübe von wasser und auge ( Schambach 271 b
 
14) flecksiedern
 ... flecksiedern , schmutzig wie ein flecksiedern wammesz. Schwabe tintenf. A 5
 
15) fotze
 ... penis und praeputium. Was die deutung dieser beiden, schmutzig angelaufenen wörter belangt, so nehme ich auch für sie den
 
16) fuchser
 ... Stalder 1, 401 . 2) ein schmutzig geiziger, ein knicker. in Tirol ( Schöpf 158 ).
 
17) fud
 ... schwache biegung angenommen. Dasz dasselbe im nhd. ein schmutzig angelaufenes, in anständiger sprache durchaus gemiedenes ist, wurde schon sp.
 
18) fut
 ... 1) cunnus, vulva. dies die richtige schreibung des als schmutzig geltenden und darum gemiedenen wortes; doch wird, da wir zur
 
19) garstig
 ... noch heute auch abschreckend überhaupt. 4) schmutzig im sittlichen sinne. a) unsittlich, namentlich auch '
 ... schimpft, räsonniert u. ä. c) schändlich, gemein, schmutzig, niedrig überhaupt, im gegensatz zu ehre, sitte u. ä.:
 ... alle garstig - geizige, sordide avari. 147 ( jetzt schmutzig geizig), vgl. unter II, 1, e; dis ist
 ... Aber auch oberd.: kärnt. gaschtik ( neben garstik), garstig schmutzig, häszlich Lexer 108 , schwäb. gastig
 
20) genetzt
 ... mitbruder, der ( beim essen ) bis an den rückgrat schmutzig und bis auf die knochen genetzt erscheint. Göthe
 
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