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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
schneidebank bis schneidebraten (Bd. 15, Sp. 1249)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) schneidebank, schneidbank, f.
1) beim böttcher und stellmacher eine bank, worauf das holz bei der bearbeitung mit dem schneidemesser festgehalten wird Jacobsson 4, 18b. 19a, thür. schnîtbânk Frommann 6, 517.
2) bei der bereitung der gaze ein werkzeug, worauf die losen fäden der geblümten gaze abgeschnitten werden Jacobsson 4, 18b.
3) der mit erhöhtem rande versehene tisch des lichtziehers, worauf der talg zerschnitten wird, auch stückelbank Jacobsson a. a. o.
4) eine vorrichtung zum futterschneiden, schneidelade, niederd. snîbank Woeste 246a.
 
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schneidebankskopf, schneidbankskopf, m., schniebankskopf, ein an dem beweglichen hebel der schneidebank befestigter unförmlicher klotz; dann übertragen auf einen unförmlichen menschenkopf. Sartorius 112.
 
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schneidebaum, m. grenzbaum, s. das zweite schneide 2, mnd. snât-, snede-, snêtbôm Schiller-Lübben 4, 269b. 271b; dar eyn appelbom stund und was ein snedeboem .. uppe de groten boken, de eyn snedeboem ys. quelle ebenda. anders schneidbaum, s. d.
 
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schneideblech, n. beim hutmacher eine platte aus eisenblech, welche bei der filzbereitung zum lostrennen der haare von den fellen dient. Karmarsch-Heeren3 4, 436.
 
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schneideblock, m., mnd. snideblok, snideklik, ein block, der zu dielen zerschnitten wird Lübben mnd. handwb. 360a.
 
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schneidebock, m. schragen, ligna lingulata Stieler 1912; bei holzarbeitern ein gestell, das zur unterlage des zu bearbeitenden holzes dient, auch sägebock.
 
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schneideboden, schneidboden,m., niederdeutsch snîboden n., der boden, worauf der häcksel geschnitten wird Schambach 199b, vgl. westf. snîdbüen n. Woeste 246a.
 
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schneidebohne, schneidbohne, f., auch schnittbohne, phaseolus vulgaris, in Norddeutschland Pritzel-Jessen 271b.
 
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schneidebohrer, schneidbohrer, m., eine art bohrer mit scharfen schneiden zur bearbeitung harter körper Adelung; besonders bei der herstellung von schrauben, gewindebohrer, mutterbohrer Karmarsch-Heeren3 7, 774.
 
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schneidebolzen, m. im mittelalter bolzen, die entweder mit breiten halbmondförmigen eisen versehen waren und bei der jagd auf hochwild gebraucht wurden, oder leichte bolzen, die vorzugsweise zur entenjagd dienten. Böheim waffenkunde 428.
 
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schneidebraten, m. in Danzig braten aus der garküche. Klein 2, 134.

 

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11) falschwitzig
 ... falschwitzig , nach seiner art, falschwitzig, bisweilen schmutzig. Ramler dichtk. des Hor. s. 85 .
 
12) fein
 ... ; so ist sie auch fein schmutzig fett, dasz allzeit ihr anklebt das bett.
 
13) flaum
 ... möglich. unter den heutigen mundarten ein nd. adj. vlaum schmutzig, trübe von wasser und auge ( Schambach 271 b
 
14) flecksiedern
 ... flecksiedern , schmutzig wie ein flecksiedern wammesz. Schwabe tintenf. A 5
 
15) fotze
 ... penis und praeputium. Was die deutung dieser beiden, schmutzig angelaufenen wörter belangt, so nehme ich auch für sie den
 
16) fuchser
 ... Stalder 1, 401 . 2) ein schmutzig geiziger, ein knicker. in Tirol ( Schöpf 158 ).
 
17) fud
 ... schwache biegung angenommen. Dasz dasselbe im nhd. ein schmutzig angelaufenes, in anständiger sprache durchaus gemiedenes ist, wurde schon sp.
 
18) fut
 ... 1) cunnus, vulva. dies die richtige schreibung des als schmutzig geltenden und darum gemiedenen wortes; doch wird, da wir zur
 
19) garstig
 ... noch heute auch abschreckend überhaupt. 4) schmutzig im sittlichen sinne. a) unsittlich, namentlich auch '
 ... schimpft, räsonniert u. ä. c) schändlich, gemein, schmutzig, niedrig überhaupt, im gegensatz zu ehre, sitte u. ä.:
 ... alle garstig - geizige, sordide avari. 147 ( jetzt schmutzig geizig), vgl. unter II, 1, e; dis ist
 ... Aber auch oberd.: kärnt. gaschtik ( neben garstik), garstig schmutzig, häszlich Lexer 108 , schwäb. gastig
 
20) genetzt
 ... mitbruder, der ( beim essen ) bis an den rückgrat schmutzig und bis auf die knochen genetzt erscheint. Göthe
 
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