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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
schneer bis schneesattel (Bd. 15, Sp. 1239 bis 1240)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) schneer, m. eine drosselart: schneer, dieser vogel ist fast geartet wie der krammets-vogel, dasz man ihne von weiten im fliegen nicht gleich unterscheiden kan, er ist aber etwas gröszer und licht-grauer und am bauche bund geschacket fast wie das hasel-huhn. Hohberg 2, 3, 360a.
 
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schneeräumer, m. vorrichtung zum wegräumen des schnees.
 
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schneereich, n. reich, region des schnees auf gebirgen oder in polaren gebieten.
 
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schneereich, adj. reich an schnee: schneereicher winter.
 
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schneereif, m. vorrichtung, welche dem hufe oder fusze eine breite fläche gibt, und so das einsinken im schnee verhindert. Schm. 2, 563:

etliche (bergleute) komen mit jren seckhen,
schnereyff, fseysen, und percksteckhen.
sagent wie sey hart gearbeit hand.
Thurneisser archidoxa (1575) 51b.


 
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schneerein, adj. rein wie schnee:

gleichwie in waldesnacht die maienblume
den süszen duft schneereinen kelchs verhaucht,
so trittst auch du mir, wunderholde heil'ge, ..
entgegen aus der wilden felsenkluft.
Gaudy werke 19, 59;

nun auf goldnem wagen thronend
naht ein hohes weib, es schimmert
schneerein ihr gewand.
Geibel 2, 134.

auch frei von schnee: die wege sind schneerein.
 
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schneeriese, f. schneelawine. Adelung; s. riese, f th. 8, sp. 934.
 
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schneerose, f. 1) sibirische alpenrose, rhododendron chrysanthum. Nemnich. 2) die alpenblume anemone alpina. Lexer kärnt. wb. 223. 3) weisze rose:

auch in der kundigen laube, wovor schneerosen und erdbeern
samt maililien stolz prangen.
Voss 3, 146.

[Bd. 15, Sp. 1240]



 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) schneerücken, m. mit schnee bedeckter rücken eines berges: der einschnitt stellte einen scharfen schneerücken dar. Berlepsch alpen 274;

voll staunen sahn sie der insel fülle, sahn
des berges schneerücken dastehn im rauch.
Platen 133a.


 
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schneesalz, n. bezeichnung des flüchtigen alkali. Jacobsson 7, 259a.
 
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schneesattel, m. flache, mit schnee bedeckte vertiefung zwischen zwei bergen (vgl. DWB sattel 2, a, th. 8, 1823): der führer sprang mit einem satz auf den schneesattel hinab. Berlepsch alpen 273.

 

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11) falschwitzig
 ... falschwitzig , nach seiner art, falschwitzig, bisweilen schmutzig. Ramler dichtk. des Hor. s. 85 .
 
12) fein
 ... ; so ist sie auch fein schmutzig fett, dasz allzeit ihr anklebt das bett.
 
13) flaum
 ... möglich. unter den heutigen mundarten ein nd. adj. vlaum schmutzig, trübe von wasser und auge ( Schambach 271 b
 
14) flecksiedern
 ... flecksiedern , schmutzig wie ein flecksiedern wammesz. Schwabe tintenf. A 5
 
15) fotze
 ... penis und praeputium. Was die deutung dieser beiden, schmutzig angelaufenen wörter belangt, so nehme ich auch für sie den
 
16) fuchser
 ... Stalder 1, 401 . 2) ein schmutzig geiziger, ein knicker. in Tirol ( Schöpf 158 ).
 
17) fud
 ... schwache biegung angenommen. Dasz dasselbe im nhd. ein schmutzig angelaufenes, in anständiger sprache durchaus gemiedenes ist, wurde schon sp.
 
18) fut
 ... 1) cunnus, vulva. dies die richtige schreibung des als schmutzig geltenden und darum gemiedenen wortes; doch wird, da wir zur
 
19) garstig
 ... noch heute auch abschreckend überhaupt. 4) schmutzig im sittlichen sinne. a) unsittlich, namentlich auch '
 ... schimpft, räsonniert u. ä. c) schändlich, gemein, schmutzig, niedrig überhaupt, im gegensatz zu ehre, sitte u. ä.:
 ... alle garstig - geizige, sordide avari. 147 ( jetzt schmutzig geizig), vgl. unter II, 1, e; dis ist
 ... Aber auch oberd.: kärnt. gaschtik ( neben garstik), garstig schmutzig, häszlich Lexer 108 , schwäb. gastig
 
20) genetzt
 ... mitbruder, der ( beim essen ) bis an den rückgrat schmutzig und bis auf die knochen genetzt erscheint. Göthe
 
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