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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
schneebaum bis schneeblank (Bd. 15, Sp. 1229)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) schneebaum, m. die baumart chionanthus. Nemnich 2, 1020.
 
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schneebedeckt, adj. mit schnee bedeckt: lieblich læchelt izt die sonne durch die dynn-benebelte luft yber die schneebedekten hygel hin. Geszner schriften 3, 12; eine braune hytte mit dem schneebedekten dach. 13;

wenn auf schneebedektem thurme,
um die wette mit dem sturme
jede wetterfahne heult.
Göckingk 1, 63;

vom ocean zum schneebedeckten haupt
des Hämos.
Stolberg 4, 226;

von des kaiserrosses nacken sinket los' herab der zügel,
und sein huf wühlt ungeduldig in dem schneebedeckten hügel.
Gaudy 7, 118.


 
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schneebeere, f. die pflanze chiococca. Nemnich.
 
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schneebehangen, adj. mit schnee behangen, bedeckt:

des gefürchteten gipfels
schneebehangner scheitel.
Göthe 2, 67.


 
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schneebeladen, adj. mit schnee beladen: und flog wieder (der blick) die gipfel der alpen hinan, deren schneebeladene scheitel in rosiger gluth flammten. Gaudy 19, 8.
 
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schneebelastet, adj. mit schnee belastet: (er hat) einen weiszen filzhut erkoren, und steht unter ihm wie eine schneebelastete holländerei da. Gaudy 10, 40;

saus' immerfort,
o winternord,
im schneebelasteten haine!
Hölty 194 Halm;

o wie entzückt mich dort des stürmischen winters
ernste stirn', umhüllt von schneebelasteten wolken.
Pyrker Tunisias 7, 565.


 
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schneeberg, m.
1) mit schnee bedeckter berg: doch stelten wir uns als wer uns sein freündschafft gewegen und angenäm, zohen auff sein land durch ein grimmigen kalten schneeberg. Franck weltb. 230b; bezeichnung der alpen: alpes .. ein sneheberg, snebarch Dief 25c; fing er (ein Schweizer) an, als wenn er nichts damit meinte, und rühmte ihr das fröhliche leben in der Schweiz und die goldenen berge darin, er meinte die schneeberge im sonnenglast jenseits der Clus. Hebel 2, 172.
2) berg, haufe von schnee: sich durch einen wahren schneeberg durcharbeiten müssen.
 
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schneebergicht, adj.: um das schneebergichte gestade ihrer brüste. Lohenstein blumen 141.
 
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schneebinse, f. die binsenart juncus niveus. Nemnich.
 
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schneebirne, f. die birnenart pyrus nivalis. Behlen 5, 517.
 
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schneeblank, adj. blank wie schnee, mhd. snêblanc: Siegfried und Gunther reiten zu Brunhildens burg in schneeblanker farbe an gewand und ros. Uhland schriften 1, 399;

dô wârin sie dâr hêrlîche gare
ûffe rossen snêblanken. könig Rother 2639;

rehte in einer mâʒeden helden vil gemeit
von snêblanker varweir ros und ouch ir cleit
wâren vil gelîche,ir schilde wol getân:
die lûhten von den handenden wætlîchen man. Nibel. 384, 2.

 

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11) falschwitzig
 ... falschwitzig , nach seiner art, falschwitzig, bisweilen schmutzig. Ramler dichtk. des Hor. s. 85 .
 
12) fein
 ... ; so ist sie auch fein schmutzig fett, dasz allzeit ihr anklebt das bett.
 
13) flaum
 ... möglich. unter den heutigen mundarten ein nd. adj. vlaum schmutzig, trübe von wasser und auge ( Schambach 271 b
 
14) flecksiedern
 ... flecksiedern , schmutzig wie ein flecksiedern wammesz. Schwabe tintenf. A 5
 
15) fotze
 ... penis und praeputium. Was die deutung dieser beiden, schmutzig angelaufenen wörter belangt, so nehme ich auch für sie den
 
16) fuchser
 ... Stalder 1, 401 . 2) ein schmutzig geiziger, ein knicker. in Tirol ( Schöpf 158 ).
 
17) fud
 ... schwache biegung angenommen. Dasz dasselbe im nhd. ein schmutzig angelaufenes, in anständiger sprache durchaus gemiedenes ist, wurde schon sp.
 
18) fut
 ... 1) cunnus, vulva. dies die richtige schreibung des als schmutzig geltenden und darum gemiedenen wortes; doch wird, da wir zur
 
19) garstig
 ... noch heute auch abschreckend überhaupt. 4) schmutzig im sittlichen sinne. a) unsittlich, namentlich auch '
 ... schimpft, räsonniert u. ä. c) schändlich, gemein, schmutzig, niedrig überhaupt, im gegensatz zu ehre, sitte u. ä.:
 ... alle garstig - geizige, sordide avari. 147 ( jetzt schmutzig geizig), vgl. unter II, 1, e; dis ist
 ... Aber auch oberd.: kärnt. gaschtik ( neben garstik), garstig schmutzig, häszlich Lexer 108 , schwäb. gastig
 
20) genetzt
 ... mitbruder, der ( beim essen ) bis an den rückgrat schmutzig und bis auf die knochen genetzt erscheint. Göthe
 
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