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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
schneckendeckel bis schneckenfusz (Bd. 15, Sp. 1217)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) schneckendeckel, m. 1) deckel, mit welchem manche schneckenarten ihre gehäuse im winter schlieszen. 2) die versteinerung operculites. Nemnich 4, 772.
 
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schneckendrommete, f. schneckenförmig gewundene drommete:

ruft er (Neptun), den bläulichen Triton heran; und die schneckendrommete
heiszt er ihn füllen mit hauch, und zurück durch lautes geschmetter
brandungen rufen und ström'.
Voss Ovid 4, 74.


 
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schneckenei, n. ei der schnecke, plur. schneckeneyer, ovula cochlearum Frisch 2, 212c: die schneckeneyer bedürfen schon einer viel längerer zeit und meistens eines aufenthalts im freyen, ehe sie die vermehrten organe entwickeln können. Oken 4, 472.
 
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schneckenerde, f., s. DWB schneckensand.
 
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schneckenfäszchen, n. kleine gefäsze, in denen die zum essen zubereiteten schnecken aufgetragen werden. Jacobsson 7, 258a.
 
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schneckenfeder, f. schneckenförmig gewundene spiralfeder der taschenuhren. Campe.
 
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schneckenfett, adj. und adv. fett wie eine schnecke. Frommanns zeitschr. 5, 26.
 
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schneckenförmig, adj. und adv. die gestalt oder form eines schneckenhauses habend, den windungen eines schneckenhauses ähnlich: die hauptmasse zog auf einem schneckenförmigen fahrweg aufwärts. G. Keller werke 1, 155.
 
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schneckenfresser, m.: ha ha: da gehts volle wol: da hetzt man den lazarmen, latzleren, aussgedörrten, rauchgehenckten bickingischen schneckenfresser und hafenscharrer bruder Lantzenstil sampt seiner lären sackpfeiffen mit kröpfigen hunden ausz. Fischart Garg. 81a; und wie ein kartentäuscherischer saur laur, sampt eim schneckenfresser schreibt, soll auch der heut verrufft Luther von eim auffhocker auszgeheckt sein. 105b.
 
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schneckenfühlhorn, n., übertragen vom fernrohr: verschieden von diesen winterlustbarkeiten sind die sommerbelustigungen des optischen älplers, wenn er abends ganz spät sein langes ziehbares schnecken-fühlhorn in der hand und am auge — den sonnenrothen berg mitten ins dorf mit seinem optischen zauberstabe versetzte. J. Paul leben Fibels 94.
 
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schneckenfusz, m. fusz der oder wie der schnecke; bildlich:

zur wahrheit und zu dem, was wir doch wissen müssen,
schleicht man mit eckel nur mit späten schneckenfüssen.
B. Neukirch ged. (1744) 273.

 

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11) falschwitzig
 ... falschwitzig , nach seiner art, falschwitzig, bisweilen schmutzig. Ramler dichtk. des Hor. s. 85 .
 
12) fein
 ... ; so ist sie auch fein schmutzig fett, dasz allzeit ihr anklebt das bett.
 
13) flaum
 ... möglich. unter den heutigen mundarten ein nd. adj. vlaum schmutzig, trübe von wasser und auge ( Schambach 271 b
 
14) flecksiedern
 ... flecksiedern , schmutzig wie ein flecksiedern wammesz. Schwabe tintenf. A 5
 
15) fotze
 ... penis und praeputium. Was die deutung dieser beiden, schmutzig angelaufenen wörter belangt, so nehme ich auch für sie den
 
16) fuchser
 ... Stalder 1, 401 . 2) ein schmutzig geiziger, ein knicker. in Tirol ( Schöpf 158 ).
 
17) fud
 ... schwache biegung angenommen. Dasz dasselbe im nhd. ein schmutzig angelaufenes, in anständiger sprache durchaus gemiedenes ist, wurde schon sp.
 
18) fut
 ... 1) cunnus, vulva. dies die richtige schreibung des als schmutzig geltenden und darum gemiedenen wortes; doch wird, da wir zur
 
19) garstig
 ... noch heute auch abschreckend überhaupt. 4) schmutzig im sittlichen sinne. a) unsittlich, namentlich auch '
 ... schimpft, räsonniert u. ä. c) schändlich, gemein, schmutzig, niedrig überhaupt, im gegensatz zu ehre, sitte u. ä.:
 ... alle garstig - geizige, sordide avari. 147 ( jetzt schmutzig geizig), vgl. unter II, 1, e; dis ist
 ... Aber auch oberd.: kärnt. gaschtik ( neben garstik), garstig schmutzig, häszlich Lexer 108 , schwäb. gastig
 
20) genetzt
 ... mitbruder, der ( beim essen ) bis an den rückgrat schmutzig und bis auf die knochen genetzt erscheint. Göthe
 
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