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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
schnärzlein bis schnatterbrettlein (Bd. 15, Sp. 1192 bis 1195)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) schnärzlein, n., s. DWB schnärzchen.
 
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schnarzlich, adj., s. schnarzig.
 
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schnat, schnatte, f.
1) strieme, schmarre, schnittwunde, wundmal, mhd. snate, snatte Lexer mhd. handwb. 2, 1025, cicatrix, snatte Dief. 117a, snatt 639c, snatte o. wnden (wunden-) zeichen nov. gl. 88b, schnat quelle des 15. jh. bei Tobler 394a. quelle bei Schm.2 2, 584, schnatte, vibex Dasypodius, schnatten (die) streichmasz, vibex Maaler 359b, die schnatten oder zeichen vom herten binden oder knüpffen, orbita vincula. ebenda, cicatrico, ein schnatten auffeschlachen. Frisius bei Tobler 384a, ein schnatten, streichmaasen Calepin (1570) 162, schnatten, striemen von schlägen oder streychen, marque demourant au corps quand on a été blessé. Hulsius (1616) 286b, schnatte, vibex, strieme, streich von schlägen Stieler 1904, schnade, schnate, sfregio, segno di sferzate ò battiture di verghe. Kramer deutsch-ital. dict. 2 (1702), 616c, schnatte 621a, schnatte (die, pro strieme, narbe) vibex Steinbach 2, 472, schnatte, narbe, schmarre Adelung, dort als oberd. bezeichnet und auch heute noch besonders in oberd. mundarten verbreitet: schnate, schnatte, wunde, narbe, auch allgemeiner einschnitt Schm.2 2, 584, schnatte, einschnitt in holz, in fleisch, wunde Schmid 472, strieme Stalder 2, 340, schnatta, schnittwunde Frommanns zeitschr. 4, 2 (Vorarlberg), kärnt. schnâte, f. vorgang des schnâtens, beschneidens, einschnitt Lexer kärnt. wb. 223, daneben schnatte, m. schnittwunde, risz, kerbe Seiler 259b, siebenb.-sächs. mit dort üblichem übergang von a in ue schnuet, f. striemen Kramer 120, schweiz. auch mit anderem suffix schnattwa, f. Bühler Davos 1, 125, schnättwe Stalder 2, 340 (Wallis), in Appenzell schnattera, f. Tobler 393a. man ist geneigt, das wort in etymologischen zusammenhang mit schneiden zu bringen und das a mit annahme ursprünglicher länge, wie sie im kärnt. vorliegt, aus ai zu erklären. Frisch 2, 212a. Adelung. Schm.2 2, 583. Lexer kärnt. wb. 223. der übergang von ai zu â ist allerdings sowol für das bair. als für das allemannische aus sehr alter zeit bezeugt und hat sich heute im ganzen bair. und einem theil des allemannischen gebietes festgesetzt. Weinhold bair. gramm. § 39. allem. gramm. § 34. der wandel des a zu uo im siebenb.-sächs. würde bei einer auffassung als etymologisch unverstandenes lehnwort aus dem oberd. damit zu vereinigen sein. als sicher kann diese herleitung des der heutigen schriftsprache fremden wortes jedoch nicht gelten: swâ diu band hin giengent, daʒ dâ schnatte wurdent. quelle bei Lexer mhd. hdwb. 2, 1025; grife mit Thoma in die schnatten siner fúnf wndon. quelle des 14. jahrh. in der Germ. 18, 69; wird einer mit rutten ausgehauen, das er grosz und tief schnatten gewinnt und das blut under der haut gerinnt, von stund an heisz im lassen. Braunschweig chirurg. (1498) 93b; uff das jn die net an leilachen, oder an dem hembd, nit wee then, und jm nit schnatten im leib machen. Keisersberg seelenpar. 201c; von seinen (Christi) schnatten seind wir geheilet. brösaml. 2, 64; seine (des reichen mannes) hembder waren von scherter und von weichem tch, das die netlin nit schnatten in seinen leib schnitten. evang. (1522) 51a; als wan man ein wunden heilet, so bleibt ein schnatten da. 101a; als Beda saget, wan ein ritter umb des gemeinen nutzs willen wund wer worden, und ein bewerter artzt spricht, wöllen ir geheilt sein on zeichen und schnatten oder nit, so sprech er machen mich gesunt mit eim zeichen, das ich es zögen mög, wan ich wil ir eer haben. ebenda; Christus hat sein wunden, nit allein die schnatten, aber die wunden wöllen behalten. 103c; der selb sammeten rock was innwendig gefütert mit fynem wyssen zarten scherter, uff das es jm weych anläg, und jm nit schnatten in die ht truck. postille (1522) 3, 40a; einem schnatten oder blauwe maasen auffschlahen, sunderlich im angesicht, suggillare, indere cicatrices alicui, cicatricare. Maaler 359b; als ich indem obsich sich, drift er mich in das angesicht, das es voller schnatten ward. Fel. Platter 121; dann wie den väldflüchtigen knächten, so man sy nach der flucht widerumb ergriffen hat, die hant mit streichen, rten und geiszlen zerschlagen, gantz gefläcket unnd voll schnatten wirt: also sind desz vogels fäderen allenthalben, fürausz auff dem rugken, underscheiden und gmalet. Gesners vogelbuch übersetzt von Heuszlin (1582) 207b;

[Bd. 15, Sp. 1193]


mancher der wurd vil schnatten han,
ging yedem eebruch sollch plag nach
als dann Abymelech geschach.
Brant narrensch. 33, 30 Zarncke;

dem narren gschicht warlichen recht,
der uf sin ars ein rten flecht,
das im zm ersten werd der lon,
bisz schnatten in sim hindern ston.
Murner narrenbeschw. 248 (nr. 87) Gödeke;

wil hauwen drin, daszs gibt ein schnatten,
dann ich kan schandtwerck seuberlich. tragöd. Johannis R 5.


2) halm, reis, rispe, schnade, f. ein haferhalm oder stengel, oder vielmehr der haferstrausz, chalumeau d'avoine, gambe, ò calamo d' avena. Hulsius (1616) 286b, schnade, et schnate, f. culmus vel calamus avenae, a schneiden, quia quasi in partes et ranunculos discissus cernitur. Stieler 1904; schnade (die, forsan pro schnate) culmus vel calamus avenae. Steinbach 2, 472, schnate, f. surculus 473, schnat, schnate, f. reis Adelung, als schlesisch bezeichnet, bis heute besonders in md. mundarten verbreitet: schnat, f. (mit dumpfem a) junger zweig, kürzlich aufgeschossener keim, pfropfschnat, propfreis, setzreis, setzling Schmidt 201, haber-, roggenschnat 202, schnâde, rispe der grasarten, namentlich des hafers, oberhess. Vilmar 360, westerwäld. neben schnade auch schnare, schnore, haferrispe, haferähre Kehrein 1, 358, siebenb.-sächs. mit übergang von a in ue (vgl. 1) schnuet, jahrestrieb, propfreis Kramer 120. die von Stieler vermutete verwandtschaft mit schneiden nimmt auch Weigand4 2, 614 an, der schnate, schnatte nur im sinne von 'junges reis' aufführt und als ursprüngliche bedeutung 'abgeschnittenes reis' ansetzt. zu dem wandel von ei zu a vgl. 1. doch ist weder der zusammenhang mit schneiden noch mit schnate, schnatte, schmarre zweifellos. ältere schlesische schriftsteller bieten das wort im sinne von 'reis, propfreis': von pfropffreisern oder schnatten. Colerus öconom. (1680) 1, 194a; die besten schnaten verlieren ihre güte, wenn man sie auf einen herben stamm propfet. Lohenstein Armin. 1, 281;

der köstlichsten beume gebrochene schnaten,
sind weiland dem gärtner im propfen gerahten.
Scherffer ged. 143;

aus schnaten werden bäume.
Günther 502;

dein stamm-baum schlage täglich aus,
bis einst die nach-welt schnaten bricht,
und um der enckel kronen flicht. 952:

die nympfen sammelten die theuren ambra-tropffen,
sie brachen hier und dar die besten schnaten ab. 1069.

bildlich, wie 'sprosz, kind':

räume nur dem neuen gaste
einen gipffel von dem aste
deines stamm-baums willig ein.
denn der erstling deiner schnaten,
kan der Phoebus glücklich rathen,
wird ein Alexander sein. 1047.


3) schnat, schnate, f. grenze Adelung, als in Ober- und Niederdeutschland sehr verbreitet bezeichnet, bei Schm.2 2, 585 als nebenform zu schnait erwähnt, anscheinend aber besonders auf nd. und md. sprachgebiet üblich: mnd. ist bezeugt de snaeth, nom. und den snaeth, acc. sing. Schiller-Lübben 4, 269b, nnd. snaat Strodtmann 218. brem. wb. 4, 883. 891, snâd, durch den wald gehauener durchgang, grenze der hauung Schambach 198b, snd, grenze, gehauene schlucht, linie Woeste 245a, in Lippe schnât, schneôt, f. grenze Frommanns zeitschr. 6, 480, an der Oberweser und Diemel schnât, f. grenze, soll auch gebraucht werden für schnur (meszschnur, womit die grenze abgemessen wird) Vilmar 361: die snaat beteen, die grenze beziehen Strodtmann 218; die schnait, schnat begehen, die grenze Adelung. schnat als flurname scheint hierher zu gehören Schmidt 202. Schmid 473. Höfer 3, 104. vergl. auch heimschnat oben theil 4, 2, 581, dessen dort aus Mösers osnabr. geschichte angeführte erklärung nicht mit der Adelungs als 'grenze einer dorfflur' übereinstimmt. snaat, snede hat nach J. Grimm kl. schr. 2, 36 'sichtbar den begriff des einschnittes, sei dadurch ein zeichen in stein, baum oder blosz in den erdboden bewirkt worden'. die annahme einer verwandtschaft mit schneiden, die wie Adelung auch Weigand4 2, 614 bietet, hat auch bei niederd. lautstande schwierigkeiten. vgl. 1 und 2, deren verhältnis zu schnat, schnate, grenze bei dem fehlen einer sicheren etymologie nicht festzustellen ist. der gebrauch im sinne von 'linie, strich, masz' hängt augenscheinlich eng mit der bedeutung 'grenze' zusammen: 't mott timmert sin nà mt un snd. quelle bei Woeste 245b. vgl. auch Schiller-Lübben 4, 269a.
4) schnate quoque alià dialecto schnende dicitur, et idem

[Bd. 15, Sp. 1194]


est quod schneisze, avium captura. Stieler 1804, schneide, schnaide, vulg. schnaat, in sächsischen und benachbarten gegenden, aucupitum in fructicibus, in kleinen bögen an den bäumen mit schlingen oder donen, sprengeln, lauff-schlingen auf der erden, u. d. g. Frisch 2, 214b. Schmeller 2, 585. vgl.schnede, DWB schneise, durch den dichten mittel- und niederwald gehauener weg, der im hess. früher, als dort noch der fang von krammetsvögeln betrieben wurde, zum aufhängen der sprenkel, dohnen diente. Vilmar 361, wonach sich ein zusammenhang mit 3 denken läszt.
5) nd. snd, snëd, snöæd, der hölzerne stiel, der in das eisen des sîd hineingesteckt wird, sensenstiel, ags. snæd, falcis ansa, engl. sneed Schambach 199, snd Woeste 245a, snât, snâth, snâd, sichelstiel, -griff ten Doornkaat Koolman 3, 240b.
6) westfäl. ist snât auch das von der sense abgehauene, in einer langen bahn liegende gras.
7) ebenda snd weiter 'eingeweide des hasen', vgl. ags. snædel Woeste 245. heranziehen liesze sich geschnattel, abfälle von speisen u. s. w. Schm.2 2, 584, geschnaitel, grob geschnittenes, in saurer brühe gekochtes ingeweide von schlachtthieren Höfer 3, 103.
8) in der gegend von Schweidnitz heiszt schnte, schnôte, schnake, lustige erzählung, wahrscheinlich zu schnattern, schnâdern gehörig Weinhold 87a.
 
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schnattbaum, m. grenzbaum, grenzpfahl: wenn einer einen schnatbaum abhauet, wie hoch derselbe solle gestrafet werden? weisth. 3, 285, 24; der den heiligen schnatbaum fället, und solchergestalt nicht den marktfrieden, sondern den gottesfrieden bricht. Möser osnabr. gesch. 1, 16. das wort gehört zu schnat, schnatte 3 und ist wol eigentlich nd.: snâtbôm Schiller-Lübben 4, 269b. Grimm rechtsalterth. 545. ähnliche bezeichnungen sind snaatpahl, grenzpfahl Strodtmann 218, snaatsteen ebenda. Woeste 245a, snaathage, grenzhecke. brem. wb. 4, 883, snëdweg, snâdweg, waldgrenze, forstgrenze Schambach 199b. schnadenzug ist in Westfalen der feierliche umritt um die flurgrenze, die grenzbeschauung, heute meist in ein kirchliches fest umgewandelt. Gengler stadtrechtsalterth. 275.
 
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schnattelarbeit, f. bergmännisch gewinnungsarbeit mittelst eisernen werkzeugs, schlägel-, eisenarbeit Veith 424. vgl. DWB schnatten, verb.
 
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schnatteln, verb., s. das folgende und schnattern.
 
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schnatten, verb. scindere, bei Butschky bezeugt im compositum einschnatten, s. dieses oben theil 3, 282. kärnt. heiszt tâsún schnâtún mit der schnâthàcke fichtenzweige abhauen, die dann zerkleinert zu streu verwendet werden Lexer kärnt. wb. 223, nassauisch in gleichem sinne schnaden, schnaren Kehrein 1, 358. als deminut. begegnet nd. snatelen, de tellighen besniden, ramescere Dief. 4b (von 1425). nov. gl. 3b. Schiller-Lübben 4, 269b, snateln, schälen, z. b. kartoffeln Woeste 245b, nassauisch schnadeln, die untern äste der fichten, kiefern abhauen Kehrein 1, 358, als collectivbildung dort schnadsel, das abgehauene holz. ebenda. man vermutet zusammenhang mit schneiden Lexer a. a. o. vgl. schnatte 1 und 2 und düring. schnédle, beschneiden Hertel sprachsch. 217, schnteln Jecht 48b, schnädeln Albrecht 204a, hess. schneiteln Vilmar 362, so auch als technischer ausdruck im forstwesen Jacobsson 4, 27b, nd. sneteln brem. wb. 4, 891, snêteln, schälen Woeste 246a.
 
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schnatten, verb., nebenform zu schnattern, s. dieses.
 
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schnatter, m. f. , zu schnattern gehörig.
1) im sinne von 3
a) als m. geschwätz, vgl. mndl. snater, garrulitas, loquacitas inepta Kilian:

wann böser zungen schnatter
hat weder trum, noch endes zil. Hätzlerin 2, 58, 320;

die sperber hettens einen schnader;
darausz enstund ein groszer hader.
Waldis Esop 3, 22, 1.


b) als fem. plappermaul, auch maul, mund überhaupt, nd. snater brem. wb. 4, 884. ten Doornkaat Koolman 3, 240b, sneter Woeste 246a, hochd. schnatter Frischbier 2, 302b, schnattern Schm.2 2, 584, holl. snater, m.: de snater holden. brem. wb. 4, 884; de snater steit em nig een ogenblikk. ebenda. sprichwörtlich: water is un blift water, man wîn rörd de snater. ten Doornkaat Koolman 3, 240b. in übertragenem sinne auch von schwatzhaften personen Schm.2 2, 584, so dann auch als m., schnâter Kleemann 19c, schnâder Hertel sprachsch. 216.
2) im sinne von 4.
a) schnatter, m. knack, knacks, knistern Tobler 393b.
b) snatter, f. klapper Zingerle 52a, snatara cimbr. wb. 233b.
c) in Vorarlberg heiszt der rückwärts vorspringende theil der latte an einem leiterwagen, auf der das wagengerüst befestigt ist,

[Bd. 15, Sp. 1195]


die schnätterâ, wegen des schnatternden geräusches, das er beim fahren macht. Frommanns zeitschr. 3, 299.
 
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schnatter, f. narbe, s. DWB schnatte 1.
 
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schnatterbrettlein, n. in östreich.-schles. redensart: a îs ofs schnoat'r-brâtla kumma, er hat zu ende gewirtschaftet, es ist bald aus mit ihm. Wander 4, 288. ebenda wird vermutet, dasz das wort ursprünglich dasselbe bedeute wie das vorarlbergische schnättera. s. das vorige 2, c.

 

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11) falschwitzig
 ... falschwitzig , nach seiner art, falschwitzig, bisweilen schmutzig. Ramler dichtk. des Hor. s. 85 .
 
12) fein
 ... ; so ist sie auch fein schmutzig fett, dasz allzeit ihr anklebt das bett.
 
13) flaum
 ... möglich. unter den heutigen mundarten ein nd. adj. vlaum schmutzig, trübe von wasser und auge ( Schambach 271 b
 
14) flecksiedern
 ... flecksiedern , schmutzig wie ein flecksiedern wammesz. Schwabe tintenf. A 5
 
15) fotze
 ... penis und praeputium. Was die deutung dieser beiden, schmutzig angelaufenen wörter belangt, so nehme ich auch für sie den
 
16) fuchser
 ... Stalder 1, 401 . 2) ein schmutzig geiziger, ein knicker. in Tirol ( Schöpf 158 ).
 
17) fud
 ... schwache biegung angenommen. Dasz dasselbe im nhd. ein schmutzig angelaufenes, in anständiger sprache durchaus gemiedenes ist, wurde schon sp.
 
18) fut
 ... 1) cunnus, vulva. dies die richtige schreibung des als schmutzig geltenden und darum gemiedenen wortes; doch wird, da wir zur
 
19) garstig
 ... noch heute auch abschreckend überhaupt. 4) schmutzig im sittlichen sinne. a) unsittlich, namentlich auch '
 ... schimpft, räsonniert u. ä. c) schändlich, gemein, schmutzig, niedrig überhaupt, im gegensatz zu ehre, sitte u. ä.:
 ... alle garstig - geizige, sordide avari. 147 ( jetzt schmutzig geizig), vgl. unter II, 1, e; dis ist
 ... Aber auch oberd.: kärnt. gaschtik ( neben garstik), garstig schmutzig, häszlich Lexer 108 , schwäb. gastig
 
20) genetzt
 ... mitbruder, der ( beim essen ) bis an den rückgrat schmutzig und bis auf die knochen genetzt erscheint. Göthe
 
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