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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
schnepfenapfel bis schnepfengang (Bd. 15, Sp. 1314)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) schnepfenapfel, m. eine art äpfel, engl. woodcockapple Nemnich.
 
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schnepfenbandwurm, m. taenia filum, der nach Oken 5, 548 in den därmen der schnepfen lebt und der beliebte schnepfendreck ist.
 
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schnepfenbraten, m. braten von einer schnepfe, gebratene schnepfe.
 
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schnepfendreck, m. excrementa ex intestinis assatarum gallinaginum majorum, quae coqui pani illinunt et dominis apponunt. Frisch 2, 215b, vgl. Oken 5, 548. 7, 507. Krünitz 147, 499; geschätzter leckerbissen, daher sprichwörtlich: schnepfendreck ist der beste schleck, schnepfendreck und pasteten sind dem bauer nicht vonnöthen. Wander 4, 305; ich legte in Wien ein hübsches magazin von schnepfendreck an, aber ich setzte nichts ab, aus mangel an schnepfen. J. Paul Titan 2, 93.
 
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schnepfenei, n.:

und dem Wäinämöinen selbst
flossen thränen aus den augen, ...
gröszer noch als schnepfeneier.
Platen 155b.


 
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schnepfenfalle, f. vorrichtung zum fange der schnepfen, s. Döbel 2, 179 f. Behlen 5, 536.
 
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schnepfenfang, m. das fangen der schnepfen, sowie der ort, wo sie gefangen werden, oder die vorrichtung dazu, s. Döbel 2, 177—183. Heppe wohlr. jäger 267b f. Jacobsson 3, 27. Krünitz 147, 499. Behlen 5, 534—37: es ist dieses eine recht gute invention vom schnepffen-fange, auch nützlich, dasz man viele schnepffen damit fangen kan. Döbel 2, 179b.
 
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schnepfenfisch, m., oder meerschnepfe, ein fisch im mittelländischen meere, mit einem schnabelähnlichen maule, centriscus, besonders centriscus scolopax Nemnich. Oken 6, 99. Krünitz 147, 499 f. vgl. auch DWB schnepffisch.
 
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schnepfenfliege, f. eine art kleiner fliegen mit langem, gebogenem saugrüssel, auch tanzfliege, tanzende mücke, empis Nemnich. Oken 5, 821 f. Krünitz 147, 500.
 
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schnepfenflucht, f. ort, wo schnepfen fliegen?: so gaben diejenigen, welche jetzt schnepfenfluchten besitzen, und zur jagd nicht berechtiget sind, jährlich dem besitzer der advocatie zwey schnepfen zur urkunde. Möser patr. phant. 2, 481.
 
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schnepfengang, m., s. DWB schnepfenheerd.