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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
schneckenmilbe bis schneckenschale (Bd. 15, Sp. 1220)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) schneckenmilbe, f. die milbenart acarus limacum. Nemnich.
 
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schneckennudel, f. schneckenförmige nudel. Schm. 2, 567.
 
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schneckenordnung, f. ein in früherer zeit zum zwecke der jagd durch den wald gehauener weg, der schneckenförmig verläuft, ohne jemals zusammenzutreffen. Behlen 5, 512; siehe schneckenrundung.
 
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schneckenpost, f. in übertragener und scherzhafter sprache bezeichnung für eine sehr langsame art der fortbewegung (vgl. DWB postschnecke theil 7, 2035): man sieht nicht recht, es geht jetzt alles so drüber und drunter, ist man nicht rechts und links dran, zieht alles auf der schneckenpost. he voran! Fr. Müller 3, 21; sprichwörtlich: kommen auf der schneckenpost. Eiselein 553.
 
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schneckenrad, n. schneckenförmiges rad in den taschenuhren. Adelung.
 
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schneckenraupe, f. schneckenförmige raupe: schneckenraupen, larvae limaciformes Nemnich; sie sind nicht so deutlich quergeringelt, sondern fast ganz glatt, wie eine wegschnecke, daher man sie schneckenraupen zu nennen pflegt. Oken 5, 1324.
 
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schneckenreich, adj. und adv. reich an schnecken: auch den taumelnden Bachus, der siegreich um Indiens schneckenreiches ufer hinzog. Fr. Müller 1, 150.
 
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schneckenrundung, f. zum zwecke der jagd schneckenförmig durch den wald gehauener weg (s. rundung 4, th. 8, 1518), via in sylva in linea helicae modum facta Frisch 2, 212c; vgl. DWB schneckenordnung.
 
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schneckensammler, m. 1) jemand, der schnecken sammelt. 2) die wurmart amphitrite conchylega. Nemnich.
 
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schneckensand, m. calx cochleata, ein kalksand, der zum gröszten theil aus kleinen schalenthieren besteht. Jacobsson 7, 258a.
 
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schneckenschale, f. schale einer schnecke: man würd nicht viel rephühner umb wenig danzapffen geben, aber viel schneckenschalen würd man zahlen. Fischart groszm. 21 neudr.; sie (die goldbrassen) zerknacken starke schneckenschalen, besonders rund- und eckmünde. Oken 6, 234;

wan bî dem mer vint man vil
in sneckenschalen vischil,
di sint geheiʒen cocculi.
J. v. Frankenstein kreuziger 7204.