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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
schnackkram bis schnädel (Bd. 15, Sp. 1160)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) schnackkram, m. schwätzerei, klatscherei, nd. snakkram maken, zwischentragen, ausplaudern Schütze 4, 137.
 
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schnackler, m., oberd. schnackler, schnackezer, knallende schneller mit der zunge oder mit den fingern, der schlucken, schluchzer Schm. 2, 566. Schöpf 634; s. DWB schnackeln.
 
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schnackotfisch, m.: acus marina, ein hornfisch, ein meernadel, ein schnackotfisch. Gesner-Forer 48b; die herkunft des wortes ist unklar.
 
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schnackrose, f. 1) roter fingerhut (s. oben schnackenblume), 2) königskerze Woeste 244b.
 
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schnacks, m. mundartlich, wie schnack, lustiger einfall, posse Schöpf 634; faxen und schnacksen. Schmeller 2, 565.
 
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schnackschwester, f. (nordd.), plauderhaftes frauenzimmer, schwätzerin (vergl. schnackbruder); nd. snakksuster brem. wb. 4, 878, vergl. Schütze 4, 135. Dähnert 436. niederd. korrespondenzbl. 9, 87.
 
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schnacksen, schnackezen, adv. mundartlich, schnellen, schnippen, schlucken Schm. 2, 566; s. DWB schnackeln.
 
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schnäcksen, verb. naschen (thüringisch).
 
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schnad, s. DWB schnat.
 
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schnade, s. DWB schnat, schnate, DWB schnatte.
 
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schnädel, schnedel, m. schleim, besonders nasenschleim (rotzschnedel) Stieler 1906; sonst schnodel, schnudel. a. a. o. wird noch verzeichnet schnädeln in übertragenem sinne: despicatui habere, pro nihilo putare und in entsprechender anwendung schnädeler.