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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
doppelkraft bis doppelleben (Bd. 2, Sp. 1265 bis 1266)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) doppelkraft, f. eine zwiefache. ich schwang mich mit doppelkraft nach dem ideale, dem ich ihre gestalt gab Benzel-Sternau.
 
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doppelkräftig, adj. und adv.
 
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doppelkreuz, n. mit zwei querbalken. die schwarzenkreuzsternbrüder haben doppelkreuz und sternlein darauf J. A. Lonicerus Ständ und orden der kathol. kirchen (Frankf. 1585. 4) nr. xxi. die Theatiner sind gar schwarz gekleidt und

[Bd. 2, Sp. 1266]


tragen ein doppelkreuz das. nr. xi. bei nr. xxiii heiszt das zwei creuz an einander.
 
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doppelkrösig, adj. was doppelte krause hat; s. DWB krös. nähet ihm reine krägen mit toppelkrösigen kesselringen Fischart Garg. 74a.
 
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doppelkümmel, m. doppelt abgezogener kümmelbrantewein.
 
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doppelkunst, f. Klotilde verstand die kokette doppelkunst nicht, in verlegenheit zu setzen oder daraus zu ziehen J. Paul Hesp. 2, 6.
 
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doppellauf, m.
1. zwei röhren an einer flinte.
2. beim spiel musikalischer instrumente. zu bewundern sind bei seinem pianofortespiel die sicherheit des anschlags, die präcision der trillerketten, die doppelläufe, sprünge u. s. w. Berliner voss. zeitung 1824. st. 272.
 
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doppelläufig, adj. und adv. eine doppelläufige flinte.
 
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doppellaut, m. diphthongus, der durch die verschmelzung von zwei verschiedenen kurzen vocalen gebildete laut. dahin ai (mai, hain, kaiser), au (baum, haus, traum), umgelautet äu (bäume, häuser, träume), ei (eis, fleisz, klein, reise), eu (treu, neu, heute, leute). nicht gehören hierher die gedehnten vocale, auch wenn sie den umlaut haben (mhd. æ, œ) in märchen, gräfin: schön, hören. noch weniger die kurzen vocale mit umlaut (mhd. ä, ö) in thüre, übel: dörner, götter. s. DWB doppelton.
 
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doppellauter, m. der buchstabe, das zeichen des doppellauts. bildlich, der doppellauter (die beiden schlägel) der pauke J. Paul Titan 3, 98.
 
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doppelleben, n.
1. zwiefache, entgegengesetzte richtung in dem geist eines menschen. Göthe führt aus dasz in den bildern Mantegnas sich das ideelle und höhere zeige, dagegen auch die natur mit ursprünglicher gewaltsamkeit eindringe: er habe die schönsten und edelsten gestalten, aber auch misgebildete dargestellt: das gröszte talent sei nicht im stand diesen zwiespalt ganz auszugleichen, dieses doppelleben zeichne Mantegnas werke eigenthümlich aus 39, 147.
2. das zusammenleben zweier menschen. todtöde wäre das doppelleben der brüder ausgefallen ohne die liebe J. Paul.
3. das leben der amphibien im wasser und auf dem lande.

 

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