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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
diebspack bis diebssohle (Bd. 2, Sp. 1097)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) diebspack, n. wie diebsgesindel.
 
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diebspfeife, f. laute zeichen welche die diebe einander geben mit dem mund, mit einer rohrpfeife, oder auf einem baumblatt Stieler 1438. auch die pfeife selbst. engl. dogwhistle hundspfeife.
 
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diebspfiffe, m. pl. wie diebsgriffe.
 
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diebsrabe, m. wird der dieb genannt, auch galgenrabe, weil die raben gerne stehlen Stieler 1495.
 
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diebsrotte, f. furum manipulus, grex Stieler 1619.
 
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diebssack, s. diebsack.
 
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diebsschelm, m. tagax Stieler 1707.
 
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diebsschlüssel, m. nachschlüssel, dieterich, den die diebe bei sich tragen, clavis adulterina Stieler 1844. niederl. diefsleutel, dän. tyvenögle, engl. pick-lock.
 
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diebssicher, adj. wozu diebe nicht gelangen, was sie nicht öffnen können, feuer- und diebssichere geldschränke.
 
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diebssinn, m. ein nach Galls schädellehre dem menschen angeborener, durch eine erhöhung an beiden seiten des schädels angezeigter trieb, fremdes eigenthum sich anzueignen.
 
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diebssohle, f. bildlich,

darum durchschleicht er (der mond) fenster, thüren
auf diebessohlen leis und lind,
der erde heimlich zu entführen
im schlafe dies und jenes kind
Lenau Neuere gedichte 219.