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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
dererlei bis derjenige (Bd. 2, Sp. 1014 bis 1018)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) dererlei, s. derlei.
 
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dererwegen, wie derentwegen. meine voreltern, dererwegen bin ich so unwissend als es wenige sein mögen Armer mann in Toggenburg beginnt damit.
 
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deretwegen, dere ist die alte, oben (sp. 957) bei Luther bemerkte form des genit. pl., wozu t gesetzt ist. deretwegen würde es ihr ganz ungewohnt vorkommen Gotthelf Sagen und bilder aus der Schweiz 4, 118.
 
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dergestalt , in solcher weise, solcher gestalt, ita, hoc modo. im 16 ten und noch im 17 ten jahrh. schrieb man getrennt der gestalt. unerträglich ist derogestalt, nun in gottes namen müssen wir uns derogestalt scheiden H. J. v. Braunschweig Susanna 3, 4.
1. dasz dergestalt todte und lebendige auf einem wagen daher fahren Kirchhof Milit. discipl. 118. wann dieser nun dergestalt seine not auszgestanden 226. war kein passah dergestalt gehalten 3 Esr. 1, 29. dergestalt wan ich wiederkomme sed ita si redeam Henisch 571. schlieszt ja die thür zu, damit niemandts herein komme und mich dergestalt (nackt) sehen möge H. J. v. Braunschweig Susanna 2, 1.

sie aber wil der gestalt nicht leben,
sonder thut sich euch gar ergeben
Jac. Ayrer 4, 306a.

was du für gewalt
hast über seine haut, das hat auch der gestalt
ein andrer über dich
Opitz 1, 56.

wer nur sonst ist gut gesinnet, ist ein zeuge meiner sinnen,
du (der zum drittenmal geheiratet hat) hast der gestalt umarmet
alle drei die charitinnen
Logau 3. 85, 48.

wie irrt die sterblichkeit.
sie strickt ihr durch die kunst selbst kummerreiche netze
und friszt sich der gestalt durch klugheit vor der zeit.
Hoffmannswaldau Heldenbr. 55.

die federn wurden widder lang,
das ich davon flog in den wald,
kom ihm nicht widder der gestalt.
Rollenhagen Froschm. A a iij.

als ein frommer mann gestorben war, wurde er von einem andern im traum gesehen und der gestalt angesprochen 'erzehle mir' u. s. w. Olear. Baumgarten 4, 27. so wil ich allen meinen fleis dahin nur anwenden, recht und wohl zu

[Bd. 2, Sp. 1015]


leben, und dergestalt bin ich versichert das ich nimmer arm sterben werde Butschky Patmos 42.

mit füszen tritt man dich (Deutschland) auf deinem eignen mist,
darauf doch jeder han sonst herr und meister ist,
es komt mir graulich vor, darf nicht genug betrachten
was dergestalt geschieht
Rompler 90.

und befleiszige dich ihm jederzeit dergestalt zu dienen, als wann du noch in meiner gegenwart im wald wärest Simpliciss. 1, 67. wenn wir naturgegenstände, besonders aber die lebendigen, dergestalt gewahr werden, dasz wir uns eine einsicht in den zusammenhang ihres wesens und wirkens zu verschaffen wünschen Göthe 58, 5.

mein kind ist todt und dergestalt (demgemäsz)
sorgt er für keinen unterhalt
Tieck 1, 134.


2. so sehr, dermaszen, mit folgendem dasz,

wein dergestalt um deine sünd,
dasz ganze thränenbäche flieszen
Rompler 170.

ich bin der gestalt unglücklich, dasz — ita adflictus sum, utSteinbach 2, 663. wer sich mit gesellenarbeit noch dergestalt gütlich thut, dasz er ... (so abgebrochen) Klopstock 12, 77. lassen sie aber ihrer strafbaren widersetzlichkeit dergestalt den zügel schieszen, dasz man sie auskundschaften musz, so werden sie als aufwiegler und meutmacher angesehen 12, 276. zugleich vernahm er nicht ohne verdrusz dasz ein pferd von Laertes bei dem hereinreiten dergestalt angegriffen worden, dasz u. s. w. Göthe 18, 201. erheiterte den geist des majors dergestalt, dasz er wirklich schon frischer und munterer aussah 22, 42. so dringen sie dergestalt gewaltig auf ihn ein, dasz er u. s. w. 58, 3. Newton hatte durch eine künstliche methode seinem werk ein dergestalt strenges ansehen gegeben, dasz kenner der form es bewunderten und laien davor erstaunten 59, 6.
 
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dergestalten, wie das vorhergehende. ahd. dîen gestalten bei Notker (Graff 6, 668).

es ist kein schlechtes ding, wer dergestalten stirbt,
dasz seine tugend ihm ein ewigs lob erwirbt.
Rompler 135.

dieweil nun, lieber freund, gott ietzund dergestalten
nach lang gehabter müh dich endlich auch erquickt 153.

dergestalten verliesz ich ihn heimlich in der nacht Jucundiss. lebensbeschr. 16. 43. waren lustig und frölich gewesen dergestalten, dasz man das dorf Lustwasser genennet 154. müssen wir derer übel angewendeten witz verstand beweinen, in deme wir dafür halten müssen, dasz ihre grosze weisheit dem gemeinen wesen oftermalen mehr schädlich als nützlich gewesen seie. dergestalten, dasz wir dem hochweltverständigen Platoni keines weges beipflichten können, der dafür gehalten, es wäre u. s. w. Schuppius 522. als den (l. denn) Endymion dergestalten perorierte, kam u. s. w. 738. er fienge mit einem beweglichen tone dergestalten an Bodmers Milton 41.
 
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dergestaltig, adj. solches redete er mit einer dergestaltigen annehmlichkeit, als wenn er u. s. w. Olearius Pers. baumg. 1, 6. mit dergestaltiger freude, dasz u. s. w. 6, 11.
 
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dergleich, ejusmodi, hujusmodi, ejus generis: relativ, cujusmodi, qualis. es bleibt ohne flexion und wird adjectivisch verwendet. jetzt gebraucht man nur dergleichen.

ausz sölchem neid thet er (Cain) das mort,
welches gestrafet hi und dort.
dergleich tht gott zu diser zeit,
wann blt der unschuld z im schreit.
Schwarzenberg 100, 1. 113, 2.

do theten sie der glich, als ob sie ferr wären z im kommen Keisersb. Bilger 97c.

Unfalo stellet sich der gleich,
als wärs im leid herziglich Theuerdank 34, 87.

dergleich die waidleut auf mich dichten
und mir vil scharpfer selbgschosz richten.
H. Sachs 1, 347b.

dergleich thut sich auch gröszlich mehrn. 4. 1, 25d.

auch zu Asaph dem könig reich,
und zu andern könign dergleich 3. 1, 30b.

wie man dergleich seh über tag 4. 3, 54d.

denn er (der hofnarr) war gar ein nasser tachs,
dergleich (quales) man noch findt, spricht Hans Sachs. 4. 3, 61.

dergleich ich dem bretspil anhang 5, 357.

[Bd. 2, Sp. 1016]


s. desgleich. häufiger gebraucht man das gleichbedeutende, ebenso unveränderliche, nur mit dem genitiv gebildete
 
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dergleichen ,
1. demonstrativ, kommt mir nicht mit dergleichen! wenn man etwas abwehren will. und habe inen dergleichen viel mehr befohlen 2 Macc. 2, 3. und lobten es, das sie nicht dergleichen litten Weish. 18, 2. der pflügen musz und der gern die ochsen mit der geisel treibet und mit dergleichen werken umgehet Sirach 39, 26. dâ mûsz crêatûrlicheit, geschaffenheit, ichheit, selbheit und der glîchen alles verloren und zu nichte werden Theol. deutsch 4.

wunscht heimlich das der edel gast
für die gemelten pirin (bärin) wer
todt beliben, doch stellet er
sich dergleichen mit nichte nicht läszt sich so etwas nicht merken Theuerd. 14, 59.

mit den worten und dergleichen
kund er wol den valben streichen 85, 91.

ich hab wol gedacht es würd etwas dergleichen sein aliquid tale putavi fore Maaler 89c.

und ander laster dergleichen
H. Sachs 4. 3, 54d.

dasz man kaum (wie beweislich ist)
dergleichen in eim geschichtbuch liest.
Fuchs Mückenkrieg 1, 12.

Duc de Alba oder dergleichen einer Schuppius 132. alles dergleichen ward nun aufgeregt Göthe 24, 202.

hier hängt von stahl ein morgenstern,
dergleichen hätt ich lange gern 41, 285.

sonst hättest du dergleichen weggeflucht 41, 121.

nicht Juno, Pallas, Venus und dergleichen 41, 156.

daneben braucht man auch, ich kann es nicht verschweigen,
entferntes holz und kalk und schiefer und dergleichen. 41, 295.


2. relativ, und wil wunder thun, der gleichen nicht geschaffen sind in allen landen 2 Mos. 34, 10. dasz bürger solche gärten haben, dergleichen Ihr bei zehen fürsten nicht finden werdet Schuppius 99. mein knän hatte einen eigenen palast, so wol als ein anderer, so artlich, dergleichen ein jeder könig mit eigenen händen zu bauen nicht vermag Simpliciss. 1, 2. pflanzen, dergleichen man hier nicht findet. hunde, katzen und vögel, dergleichen mein vater von allen arten ernährete, vergnügten mich sehr Göthe 24, 202.
3. vor substantiven. dergleichen ding sagen Keisersb. Sünden des munds 23b. scheltwort, spotwort und dergleichen schedliche wort 50b.

und het an im dergleichen art war von solcher natur. Theuerd. 61, 7.

und andere dergleichen malerträum
Fischart Garg. 18b.

der mit dergleichen werken umgeht Sirach 38, 26. zu dergleichen nachtmählein, wie es die mühseligkeit dieser zeit mir erlaubt Schuppius 773. dergleichen vortrag ist allenfalls annehmlich, aber gewis nicht erbaulich Rabener 2, 33. dergleichen todtenlisten 2, 45. bei dergleichen buch sind noten noch das vornehmste 2, 176. dergleichen scribenten 2, 213. dergleichen leichtsinniger mutwille 4, 308. dergleichen groben mann als dieser ist, musz zwischen himmel und erden nicht mehr sein Gellert. ich glaube, dasz Sie sich dergleichen fremden antrag niemals vermutet haben ders. doch wird dergleichen zeit wol nie erscheinen Reiske Selbstbiographie 12. und sind auch Sie dergleichen philosophen einer? Klinger 11, 285. ich erinnere mich nie in den höchsten sommertagen bei uns, wo dergleichen lufterscheinungen auch vorkommen, etwas so durchsichtiges lichtgewobenes gesehen zu haben Göthe 16, 243.
4. es kann auch zwischen dem unbestimmten artikel und dem substantivum stehen, ich hätte nicht den mut gehabt, eine dergleichen scene zu bearbeiten Lessing. ein dergleichen unternehmen ders. eine dergleichen überfallung Rabener 3, 96. eine dergleichen strafe 4, 88.
5. dergleichen thun ebenso handeln. dergleichen that die mutter Tobias 11, 11. und da geht der churfürst selbst seinen unterthanen mit guten exempel vor, kömpt mit seiner churfürstlichen gemahlin und kindern und seiner ganzen hochansehnlichen hofstatt in die kirche und höret gottes wort an. wir werden hinfüro nicht dergleichen thun Schuppius 182. häufig aber hat die redensart eine ganz andere bedeutung und heiszt sich anstellen, den schein annehmen, simulare. schon im mhd. sagte man in diesem sinn gelîche, dem gelîche tuon (Benecke 1, 973). er that nicht dergleichen liesz sich nichts merken.

[Bd. 2, Sp. 1017]


Unfalo ganz der gleichen thet,
als ob er gern geholfen het Theuerd. 29, 51.

acht haben und nit dergleichen thun ex inopinato observare Maaler 89c. ich wil dergleichen thun als ob ich komme venire me assimulabo ders. tet auch dergleichen, als wenn er ir fast lieb wäre Wickram Rollwagen 90b. wiewol nu die herzogin solches hörete, thete sie doch nicht dergleichen Kirchhof Wendunmut 123a. ich spitzte die ohren gewaltig, ohne dasz ich dergleichen gethan hätte Simpliciss. 2, 122. Olinde war viel zu klug, um diese gedanken nicht in allen augen zu lesen: doch that sie nicht dergleichen Wieland 5, 111. wenn sie schon nicht dergleichen thut, so hat sies doch gern, wenn man ein wenig mit ihr haseliert 11, 212.

und kaum dasz sie zur zier dergleichen thut
als widerstände sie 23, 259.

(der herr) hebt selber das hufeisen auf
und thut auch weiter nicht dergleichen
Göthe 13, 12.

könig und königin haben ihn erkannt, thun aber nicht dergleichen ders.
6. zu vergleichen sind die verschiedenen formen derengleichen, desgleichen, desselbengleichen, desselbigengleichen, dessengleich, dessengleichen.
 
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derhalb, adv. und conj. idcirco, propterea, cujus causa. heute ist deshalb, weshalb gebräuchlicher. mhd. derhalp (Wilh. 236, 4), derhalben (Parz. 663, 24) hiesz 'an der seite'. derhalb, von desse wegen Maaler 89c. Dasypod. 314b. derhalb auch hat er seinem vater ganz hönisch geantwürt Alberus widder Jörg Witzeln G ja.

als Paris vorlängst mit der that
di schön Helenam geroubet hat
ausz Griechenland mit trug und list,
derhalb grosz krieg entstanden ist.
Schwarzenberg 116, 2.

öfter bei H. Sachs,

derhalb belägert wurd die stat 3. 1, 54a.

derhalb bald ausz dem haus entrinn 4. 1, 11b.

derhalb solch gfehrlichkeit sie wagt 4. 3, 7c.

derhalb nur hin mit disem buben 4. 3, 91d.

derhalb sein narung in die leng wurd schmal und spröd. Nürnberger meistergesänge Berlin. handschr. 23. nr. 160.

derhalb, vil edler fürst von Bern,
solten wir daz durch sorge lan Laurin 1238.

derhalb gab man dem meister dank 1787.

derhalb er uns wölle gnädig sein
Soltau 2. 220, 49.

Alphonsi thaten verdienen um derhalb mehr bewunderung Hahn Hist. 5, 64. bei Henisch und Frisch findet man es nicht, gewöhnlicher ist im 16ten und 17 ten jahrhundert das gleichbedeutende
 
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derhalben, qua de causa, quapropter Maaler 89c. eam ob causam Henisch 680. von halben war bei deinthalben die rede. bei Ringwaldt l. w. 23, 19, H. Sachs 4. 1, 1a, Wickram Rollwagen 44, Olearius Pers. baumgarten 2, 13. 7, 4 und öfter, Chr. Weise Kl. leute 280. derhalben ausz dieser ursach alle sorg zurückschlagen sollt Galmy 23.

derhalben dein ich wol empir Laurin 1922.

auf heut z einem künig salbn
disz öl mit mir genommen derhalbn.
Schmelzl Saul 19b.

manche feste wehrliche statt derhalben in die aschen gelegt Kirchhof discipl. milit. 1. gieng derhalben wieder hinauf in sein schlafkammer Luther 3, 404. warumb sprachstu denn sie wäre deine schwester? derhalben ich sie mir zum weibe nemen wolt 1 Mos. 12, 19. derhalben sind meine lenden vol schmerzens Jesaia 21, 3. derhalben werfen sie ir netze noch immer aus Haba. 2, 1. der geist des herrn ist bei mir, derhalben er mich gesalbet hat Luc. 4, 18. denn euer gehorsam ist unter jedermann auskommen, derhalben freue ich mich über euch Röm. 16, 19.

derhalben sag ich dir jetzt dank
Waldis Esopus 193b.

derhalben weichet, ir poeten Fischart Schiff 83. 143. 481. 577. 655. Garg. 52b. 157b. derhalben und dieweil er merket Garg. 60b. derhalben laszt es ewer lieb nicht verschmehen 35b. derhalben ward ich zur ergribelung dieser antiquitet erfordert 33a. welche leut zörnen eher? die kleinen. derhalben laszt das vöglein sorgen 52b.

derhalben in der kirchen saszen
Rollenh. Froschm. Rr v.

wacklen derhalben hin und her Xx iij.

[Bd. 2, Sp. 1018]


wie greulich sie mich angefeindet, wil derhalben nach Dordrecht gehen Schuppius 405. die leute leider auf dieselbige (calender) leider mehr als auf gottes wort achtung geben und sich derhalben keiner sünden fürchten 614.

derhalben, o ir musae zart,
ich mach mich auf ein weite fahrt.
Fuchs Mückenkrieg 1, 53.

derhalben fiel uns letzlich ein Ganskönig F ij.

Frisch 1, 192b kennt es noch. wir können dieses klar machen ohne derhalben ein anderes masz zu hülfe zu nehmen Kant 8, 198 (1747). jetzt ist es veraltet. s. DWB derohalben.
 
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derjenige diejenige dasjenige, ille illa illud. schon im mhd. ward zuweilen der bestimmte artikel vor jener gesetzt und im 15 ten jh. fieng man an die schwache form des pronomens zu gestatten, wie schon bei dem artikel der 24 bemerkt ist. der anstosz den man an dieser unorganischen form nahm, mag die bildung von jenig veranlaszt haben. ein jetzt veraltetes jenig für aliquis, quidam kommt im niederd. (Brem. wb. 2, 692) vor, auch Stieler setzt jeniger und jeniges an, sagt aber es habe allezeit den artikel vor sich 632, so auch Frisch 1, 486a. der dat. pl. lautet der regel gemäsz denjenigen, doch erlauben sich einige denenjenigen, wovon oben (sp. 960) beispiele gegeben sind.
Zuerst erscheint es im 16 ten jahrh., wo man noch den artikel abtrennte. und er ist der jenig, der uns das ärgst beweisen thut Aimon Oij. das jenig ich jetzt th. Luther gebraucht es öfter, wer solt euch darinnen gehorchen? wie das teil der jenigen, die in streit hin ab gezogen sind, so sol auch sein das teil der jenigen, die bei dem geräte blieben sind 1 Samuel 30, 24. sihe, die jenigen, so es nicht verschuldet hatten den kelch zu trinken, müssen trinken, und du soltest ungestraft bleiben? Jerem. 49, 12. alle die jenige (mit der starken form) die da halten Fischart. dan diejenige machte uns solche (tapezereien), die sich vor alters vermasz mit der Minerva selbst um die wette zu spinnen Simpliciss. 1, 2. alles dasjenige, was durch viele mühe zu wege gebracht würde das. das ist derjenige, wovon wir redeten Stieler 632. wir sind diejenigen nicht (tales non sumus), wofür ihr uns haltet ders. diejenige freiheit, die ich mir herausnehme, groszen männern zu widersprechen Kant 8, 7. sie schwiegen eine lange zeit: dasjenige was sie empfanden, war über allen ausdruck Wieland. unter dem guten ist dasjenige zu verstehen, worin die vernunft eine angemessenheit zu ihren theoretischen oder practischen gesetzen erkennt Schiller.