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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
diebsdeckel bis diebsgeschmeisz (Bd. 2, Sp. 1094 bis 1095)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) diebsdeckel, m. wird verächtlich der hut eines menschen genannt, den man schmähen will Stieler 285. die diebe trugen besondere kopfbedeckungen; so sagt man auch schalksdeckel, diebskappe und diebsmütze. deckel allein ward schon, wenn man geringschätzig redete, für hut gebraucht. s. DWB deckel 3.
 
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diebsfänger, s. diebfänger.
 
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diebsfinger, m. ungula milvina. er hat diebsfinger er stiehlt; s. DWB diebshand, diebsnägel.

den schatz an dem kein diebesfinger klebet der redlich erworben
ist
Hagedorn 1, 11.

der es keck gewagt die diebsfinger nach der krone auszustrecken Arnim Schaubühne 3, 209.
 
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diebsgalgen, m. furca erecta in supplicium furum delinquentium Stieler 603.
 
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diebsgast, m. socius furum, hospes furax Stieler 614.
 
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diebsgelüst, n. neigung, hang zum stehlen.

ein biszchen diebsgelüst, ein biszchen rammelei.
Göthe 12, 192.


 
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diebsgenosz, m. furti socius.
 
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diebsgeschäft, n. diebische unternehmung Stieler 1713.
 
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diebsgeschichte, f. diebs- und schelmengeschicht impostorum et fraudatorum acta Stieler 1747.

[Bd. 2, Sp. 1095]



 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) diebsgeschlecht, n. genus infame, domus facinorosa Stieler 1803.
 
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diebsgeschmeisz, n.

das passet nicht in unsern kreis,
zugleich soldat und diebsgeschmeisz
Göthe 41, 286.