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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
nasenschirm bis nasenspiegel (Bd. 13, Sp. 415 bis 416)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) nasenschirm, m. gleich nasenband in der mhd. bedeutung. Müller-Mothes archäol. wb. 697a.
 
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nasenschlacke, f., bergmännisch nasenschlacken, weiche flüssige schlacken, welche zur haltung der nase (V, 10) dienen und quer an die brandmauer hinan bei anlassung des ofens gesetzt werden. Chemnitzer bergm. wb. 365b.
 
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nasenschlange, f. eine ostindische schlange, dryophis nasutus. Brehm thierl. 5, 242.
 
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nasenschleifer, m. rhinoceros, nasonum medicus Stieler 1809.
 
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nasenschleim, m. der in der nase sich absondernde schleim, der rotz. Zedler 23, 795.
 
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nasenschneller, m. nasenstüber Stieler 1905.
 
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nasenschrecke, f. eine art heuschrecke: im südlichen Frankreich, in Italien und Ungarn lebt die europäische nasenschrecke (truxalis nasuta), bei welcher der über den rand des vorderrückens vorragende kopftheil mindestens ebenso lang ist, wie die stärker heraustretende mittellinie jenes, welcher seinen hinterrand gleichfalls winkelig auszieht. Brehm thierl. 6, 487.
 
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nasenschweisz, m. schweisz an der nase, im angesichte (s. DWB nase II, 1): sie laszen uns erbeiten im nasenschweis. Luther 8, 92a (vergl. auch unter nasenschwitzen); arbeit und sorge, so gott allen Adams-kindern mit dem nasenschweisz auffgeleget. Mathesius Sar. 7a; und muszte das elend bawen und im sauren nasenschweisz sein brod gewinnen und essen. ebend.; wer nicht arbeit, der soll nicht essen und im nasenschweisz soll ein jeder sein brötung erwerben. 24a; der ander nehrete sich seiner hand-arbeit und sauren nasenschweisz. pers. rosenth. 1, 38; wie kan ein mensch doch fro sein, der

[Bd. 13, Sp. 416]


seinen nasenschweisz (das im schweisze des angesichts erworbene) so schendlich ihm musz nemen und rauben lassen. Pape bettel u. garteteufel R 4a.
 
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nasenschwitzen, n. dasselbe: stende, die das nasenschwitzen (gen. 3 allen menschen geboten) fliehen, meiden und verachten, als wolten sie bessere gottesdienst stifften, denn gott selbs gestifftet hat mit dem nasenschweis. Luther 5, 128b.
 
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nasenschwung, m. in der baukunst das bogenstück von einer nasenspitze zur andern (s. DWB nase V, 3), also die doppelte nasenlinie Müller-Mothes archäol. wb. 697a.
 
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nasenspiegel, m., schweiz. die brille Stalder 2, 231. Tobler 329b; Fischart bienenk. 184b nennt sein gegen Joh. Nas gerichtetes s. Dominici leben den nasenspiegel.

 

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1) nachtrabe
 ... nachtrabe , m. ahd. nahthraban, nahtraban, nahtrafan,