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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
nasenläppchen bis nasenmuschel (Bd. 13, Sp. 413 bis 414)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) nasenläppchen, nasläppchen, n. deminutivum zum folgenden: die unbestimmtheit, unvollendung des nasläppchens. Lavater 1, 105; der zug vom naseläppchen gegen das ende des mundes ist einer der bedeutsamsten. nachgel. schriften 5, 45; nasläppchen Göthe 28, 472. 473 H., nasenläppchen 34, 183.
 
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nasenlappen, m.: naselappen, nasenflügel Nemnich 3, 407.
 
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nasenlaut, m. ein durch die nase tönender laut oder buchstabe, nasal Campe fremdwb. 431b.
 
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nasenlinie, f.: stirne und nase gaben nur eine einzige senkrecht gerade linie, einen süszen rechten winkel bildete damit die untere nasenlinie, die wundersam kurz war. H. Heine (1876) 2, 79. in der baukunst ein kreistheil oder eine halbe parabel, engl. nosingline Müller-Mothes archäol. wb. 697a.
 
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nasenlob, n.: man kann eine schöne über eine nase nicht loben; das nasenlob hat selbst nicht prädicate, die der sprache nach edel wären. Herder 24, 512 H.
 
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nasenloch, nasloch, n., mhd. naseloch; nase-, nas-, nasenloch, naris Dief. gl. 375b, nov. gl. 261a; das rechte naseloch. Colerus 3, 121a; ein kleiner, schmaler mund unter einem kleinlichen nasloch. Lavater nachgel. schriften 5, 56; gewöhnlich im plural mhd. naselöcher troj. krieg 9730, naslöcher W. v. Rheinau 26, 41; wer spitzig dünneu naslöcher hât, der ist ain krieger und kriegt gern. wer grôʒeu naslöcher hât und weiteu, der hât klain weishait. wer an der nasen langeu naslöcher hât und dünneu, der ist gæh und ein tôr und leiht. wer praiteu naslöcher hât, der ist unkäusch. wem diu naslöcher sêr offen sint, der ist zornig von natûr. Megenberg 45, 23 ff.; nhd. nasenlöcher, nares, emunctoria Stieler 1102; (das pferd) thet die naszlöcher weit auff. Aimon K 4a; und also ihm die naszlöcher wie einem siebenburgischen pferdt öffnet. Amadis 74 K.; darzu sein die naszlöcher so voll schwefels und gestank, dasz seidher ich nie auffgehört zu niesen. 220; bald ändert er die augen, bald .. die naslöcher. Simpl. 1, 128, 2; verhebte (zugehaltene) naszlöcher. Bürster 187; weite oder breite nasenlöcher (des pferdes). Colerus 2, 334b; wahrheiten, bei deren bewunderung uns die augen über und die nasenlöcher aufgehen. Lichtenberg 2, 58; nasen mit weiten naslöchern. Lavater nachgel. schriften 5, 88; wenn der kerl sonst auf die jagd ritt, mit dem federbusch und weiten naslöchern. Göthe 8, 138; ihre hergebrachten hochadlichen augen und naslöcher. 16, 103; und wenn schon da die zwei musjö ... nicht könnten beständig ihre nasenlöcher an der sonne trocknen (müszig stehen, liegen), so schadete es diesen zwei lumpenhunden nicht. Gotthelf Uli d. knecht (1854) 139.
 
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nasenlos, adj., mhd. naselôs, ohne nase: nasen-, naslosz, anasus Dief. gl. 33b.
 
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nasenlumpen, m., schweiz. naselumpen, nastuch Stalder 2, 231.
 
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nasenmacher, m. veterator, falsarius Stieler 1194.

[Bd. 13, Sp. 414]



 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) nasenmittel, n. zu irgend einem heilzwecke in die nase gebrachtes mittel. encycl. wb. der med. wissensch. 24, 691.
 
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nasenmuschel, f.: die äuszere wand der beiden hälften der nasenhöhle wird von dem sieb-, thränen-, oberkiefer- und gaumenbein gebildet und trägt drei leistenartige, von vorn nach hinten ziehende und dabei nach innen und unten gekrümmte vorsprünge, welche nasenmuscheln genannt werden. Meyer konvers.-lex. 11, 928b. Zedler 23, 790; der windhund vernimmt und äugt vortrefflich, hat dagegen nur einen schwachen geruchssinn, weil die nasenmuscheln in der spitzen schnauze sich nicht gehörig auszubreiten vermögen. Brehm thierl. 1, 345.

 

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1) nachtrabe
 ... nachtrabe , m. ahd. nahthraban, nahtraban, nahtrafan,