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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
nasenfutter bis nasenhöhle (Bd. 13, Sp. 412)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) nasenfutter, n. nasale, étui au nez Rädlein 667a:

der hat einr gantzen dorffgemein
die schönen drei kleinat thun schencken,
wie sie da an der stangen schwencken,
ein nasenfuter, bruch und krantz.
H. Sachs 3, 3, 15a;

ich hab mich etlich mal mit des frawenzimmers nasenfuttern und mundschleiern ... gewischt. Fischart Garg. 136b, vergl. DWB nasenkappe, DWB nasensack. leipzigerisch nasenfutter, schnupftabak Albrecht 175a.
 
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nasengang, m., die nasengänge, die räume unter den nasenmuscheln. encyclop. wb. der med. wissensch. 14, 450: der thränensack ... endiget sich endlich in einen engen canal, der, weil er die thränen in die nase leitet, der nasengang genennet wird. Zedler 23, 763.
 
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nasengasse, f., bergmännisch, eine beim kupferschmelzen unten im schmelzofen gemachte dille, damit der ansatz von der nase (s. DWB nase V, 10) gleich in den ofen kommt. Chemnitzer bergm. wb. 365b.
 
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nasengeleier, n.: es ist doch was stolzes um die deutsche sprache, rauscht ... und gellt kräftiger und voller als das französische nasengeleier. Sturz 2, 410.
 
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nasengeschwür, n. ozoena Zedler 23, 764. Ludwig teutsch-engl. lex. 1313; nasengeschwär, polypus Dasyp. (1556) K 7a. Stieler 1988. Denzler 210a; nasengeschwer Frisch 2, 9b.
 
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nasengewächs, n. polypus narium Zedler 23, 769.
 
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nasengrübler, m. die schafbremse Weber öcon. lex. 386a. s. DWB nasenbreme, DWB nasenkriecher.
 
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nasenhaar, n. vibrissi Dasyp. K 7a; nasenhrlein, vibrissae, heissen diejenigen hrgen, welche zu den nasenlöchern heraus wachsen. Zedler 23, 777.
 
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nasenhai, m. lamna cornubia, ein haifisch im mittelländischen meere. Brehm thierl. 5, 786.
 
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nasenhaken, m. ein haken, den man dem todten walfisch in die nase schlägt, damit man ihn leichter in die höhe winden kann. Reusch grönländ. fischerei 426 (Frisch 2, 9b).
 
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nasenhöhle, f. die zwischen den beiden augenhöhlen liegende, nach hinten in die rachenhöhle und nach vorne in die nasenlöcher ausmündende höhle des geruchsorgans. encycl. wb. der med. wissensch. 14, 447: die übrigen thränen müszten ohnehin durch die nasenhöhle in den schlund und magen sickern. J. Paul uns. loge 1, 119.

 

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1) nachtrabe
 ... nachtrabe , m. ahd. nahthraban, nahtraban, nahtrafan,