Wörterbuchnetz
Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
nämeln bis namenchrist (Bd. 13, Sp. 337 bis 338)
Abschnitt zurück Abschnitt vor
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) nämeln, verb. bair. mit schimpf- und spottnamen belegen, mit worten verspotten. Schm. 1, 1741 Fromm.
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
namen, adv. gleich bei, mit namen, namentlich, besonders: die (messe) er namen nüt singen sol. Closener 19, 29.
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
namen, verb. mhd. und mnd. namen, nennen, benamen (vgl. nennen):

ehrvolle männer fruchtender wissenschaft,
auf hohem schulsiz, den akadémia
ihr namtet.
Voss ged. 3, 202.


 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
namenanspielung, f.: kaum ist je eine namenanspielung von gröszern folgen gewesen, als die dem heil. Petrus gemacht ward, dasz auf den felsen seiner aussage eine unerschütterliche kirche gebauet, und ihm die schlüssel des himmelreichs anvertrauet werden sollten. Herder ideen 4, 201.
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
namenbase, f. base mit demselben namen, gebildet wie namensbruder, namensvetter. J. Paul biogr. belust. 1, 8.

[Bd. 13, Sp. 338]



 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) namenbild, n. bild von einer sache, das im namen derselben liegt: nehmet die einkleidung des namenbildes hinweg. Herder bei Campe.
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
namenbrett, n. nautisch, ein dünnes brett, worauf der name des schiffes steht. Bobrik 506b.
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
namenbruch, m. gebildet wie eidbruch, wortbruch: beim herrn von W. blieb es bei der trauer (über den tod des herrn v. G.); allein seine gemahlin war so betrübt, dasz die schmähsucht zum glimpf und namenbruch, wie meine mutter sich ausdrückte, gelegenheit genommen hätte, wenn nicht u. s. w. Hippel 4, 188.
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
namenbuch, n.
1) namensverzeichnis, nomenclator: item gedenk .. an ein namenbuch. Zimm. chron. 1, 445, 32; der nomenclatoren oder nambücher. Leibnitz 476;

und ihm wird weisz gemacht, es stände
in Fama's nahmenbuch der seine obenan.
Wieland 10, 314;

wörterbuch der eigennamen: möge das nächste altdeutsche namenbuch seinem werthe nach weiter von dem meinigen abstehen, als dieses sich von Graffs namensammlungen unterscheidet. Förstemann altd. namenbuch 1, xiii.
2) abecebuch, buchstabierbuch, fibel Höfer österr. mundart 2, 279; der einen prozesz anfängt, und sein lebtag kein gesetzbuch gesehen hat, geschweige gelesen, der ist accurat so ein a-b-c-bub, der eine neue fibel oder namenbuch, wie wir hier sagen, unter dem arme hat und zur mutter läuft mit groszem geschrei: »mutter, mutter, das grosze A, wo ist es, wo das grosze A?« Gotthelf Uli d. pächter (1859) 263.
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
namenbüchlein, n. deminutiv zu namenbuch 2: einen das namenbüchlein lehren. Fischart Garg. 140a; österr. namenbüechel Höfer 2, 279, kärnt. namepüechl.
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
namenchrist, m. der nur dem namen nach christ ist, maulchrist: nahmenschrist Stieler 266; wenn nun auch von diesen namenchristen sich einige ärgerten. Lessing 10, 188.

 

Eingabe
Wörterbuchtext:
Stichwort:
 
  

 

Artikel 1 bis 1 von 1
1) nachtrabe
 ... nachtrabe , m. ahd. nahthraban, nahtraban, nahtrafan,