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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
nahrungsstand bis nahrungsweise (Bd. 13, Sp. 316 bis 317)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) nahrungsstand, m. zustand der nahrung, des lebensunterhaltes, verdienstes oder gewerbes: einem seinen verschlimmerten nahrungsstand verbessern. Campe 2, 613a (unter helfen); der nahrungsstand der unberechtigten einwohner. Stüve wesen und verf. 60; ein genügender und unschädlicher nahrungsstand

[Bd. 13, Sp. 317]


(des häuslings). 133; so bald ein gemeiner soldat einen nahrungsstand (erwerbszweig) neben an besitzet, so ist er kein soldat in obigen verstande. Hippel über die ehe 165.
 
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nahrungsstoff, m. der in den speisen enthaltene nährende stoff (vgl.nährstoff): durch den nahrungsstoff soll die zusammensetzung des körpers in seinen nothwendigen bestandtheilen erhalten und der verlust stets wieder hergestellt werden. Klencke hauslex. 2, 137; bildlich: die spannung zwischen den beiden ständen (den patriciern und plebejern) .. bekam bald darauf einen neuen nahrungsstoff an dem .. ackergesetz. Becker weltgesch. 2, 390 (1875 3, 10).
 
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nahrungsstörerei, f. s. unter nahrungsdieberei.
 
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nahrungstheil, m.: als ob das heilige brod gleich andern speisen zerstört und in nahrungstheile aufgelöset werden könne. Lessing 8, 409; die nahrungstheile (nahrungsorgane) sind bei ihnen (den pflanzenthieren) schon gesondert. Herder ideen 1, 116.
 
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nahrungstrieb, m. instinktmäsziger ernährungstrieb: siehe da kriecht die häszliche, einem groben nahrungstriebe dienende raupe. Herder ideen 1, 276; diese geschöpfe (nagethiere) haben einen lebhaften nahrungstrieb, das organ des ergreifens. Göthe 55, 321; bildlich:

ein honigvöglein, weich und zart,
ist leichte sinnenliebe.
von schmetterlings- und bienenart
sind ihre nahrungstriebe.
Bürger 101b (2, 207).


 
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nahrungsverdienst, m.: arbeit und nahrungsverdienst suchen. allgem. anz. 1845 s. 3662.
 
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nahrungsverfall, m. gleich nahrungsabfall, vermögensverfall. Mainzer landr. 512; nahrungsverfall eines wirts. Zinck 2013; ein in nahrungsverfall gerathenes wirthshaus. Wieland, in dessen leben v. Döring 411.
 
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nahrungsvermögenheit, f.: gleiche hitze gab er der nahrungsvermögenheit, wodurch der mensch die verlorenen kräfte ersetzen und sich neue verschaffen kann. Lessing Huart 339.
 
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nahrungswaare, f.:

so lauter trank- und nahrungs-waaren
von weit entfernten ort und enden, für unsre tische, zu uns fahren.
Brockes 8, 299.


 
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nahrungswasser, n. lympha Zedler 18, 1514. 23, 547.
 
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nahrungsweise, f. art der ernährung: die tägliche arbeit eines menschen steht im verhältnisse zu seiner muskelmasse, und, da diese von der ernährung abhängt, auch zu dessen nahrungsweise. Klencke hauslex. 2, 122;

ein jedes thier der trift hat seine nahrungsweise;
was für das eine gift, ist für das andre speise.
Rückert brahm. 16, 4, 53.

 

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1) nachtrabe
 ... nachtrabe , m. ahd. nahthraban, nahtraban, nahtrafan,