Wörterbuchnetz
Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
nährsau bis nahrungsbedürfnis (Bd. 13, Sp. 310 bis 314)
Abschnitt zurück Abschnitt vor
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) nährsau, f. eine nährende sau, zuchtsau: ain nersau Schm. 1, 1754 Fromm. (v. j. 1456); es ist besser zehen jar ein möstsau dann zwaintzig jar ein nörsau (redensart der damaligen säufer). S. Frank laster der trunkenheit (1531) B 4a; übertragen:

ein saw lehrt ire jungen wülen
in kot und stincketen mistkülen.
so thut der karg sein kinder lehren,
sie sollen sparn und kercklich zehren,
das geltlich gnaw zusamen halten,
des werdens nersew gleich den alten.
H. Sachs 3, 504, 3 K.


 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
nährschwein, n. zuchtschwein Schm. 1, 1754 Fromm. (15. bis 17. jh.).
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
nährstand, m. der stand der nährenden, die für sich und andere durch ackerbau, handwerk u. s. w. nahrung producieren, lebensunterhalt erwerben: nehrstand, status oeconomicus Stieler 2131; gott hat drei heilig stende auff erden, den lehr-, wehr- und nehrstand. Mathesius Sar. 47a;

wehr-, lehr-, nähr-stand, ieder stand hat sein eignes ehr in sich.
Logau 2, 8, 21;

[Bd. 13, Sp. 311]


leider ist dieses jetzt das allgemeine staatsübel, wenn der wehrstand ... mit weibern und kindern den nährstand überwiegt. Möser 2, 246; den nährstand hatte Mantegna in den triumphzug .. vertheilt. Göthe 39, 155; nur éinen bleibenden unterschied behalten die höfe vor dem lehr- und nährstande — die langweile. J. Paul 48, 78 H.; schriftsteller, welche irrig genug noch von einigen dem lehrstande eingeschaltet werden, da sie offenbar in den nährstand zu werfen sind, insofern sie für die ernährung sowol ihrer selber als ihrer verleger und drucker ... ihre allerschönsten kräfte ... aufbieten. 273;

wer ist dran schuld, als wir soldaten,
dasz der nährstand in schimpf gerathen?
Schiller 12, 53 (Wallenst. lager 11);

der nährstand soll leben! 56.


 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
nährstoff, m. nährender stoff, nährmittel (vgl.nahrungsstoff): das nahrungsmittel ist an sich noch keine nahrung sondern nur ein gemisch von nährstoffen, das in verbindung mit genuszstoffen dem geschmacke zusagt und den körper erhält. Klencke hauslex. 2, 137; übertragen: die gewöhnliche deutsche bearbeitung und verdauung ausländischer formen wird aus diesen saft und blut von einem neuen werthe zubereiten, den man den nährstoffen kaum angesehen. J. Paul nachdämmerungen 69.
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
nahrung , f. mhd. narunge (doch selten und mehr md.); mnd. naringe, nd. narung. vgl. DWB nährung.
1) das erhalten und gedeihenmachen eines organischen körpers durch aufgenommene oder zugeführte nährstoffe, das sich-nähren, die ernährung: diese frucht u. s. w. dient zur nahrung des menschen, des thieres; und du solt allerlei speise zu dir nemen, die man isset, und solt sie bei dir samlen, das sie dir und inen (den thieren) zur narung da seien. 1 Mos. 6, 21;

die milch (der ziegen) dient auszer ihrer nahrung zu einem heilsamen gebrauch
in magrer schwind- und lungensucht.
Brockes 9, 300;

nahrung der frucht im mutterleibe. Zedler 23, 539 ff.; das ganze werk der verdauung und nahrung (der frucht im mutterleibe) .. geht instinktmäszig oder durch noch dunklere triebe seinen gang fort. Herder ideen 1, 199; das bedürfnisz der nahrung sollte ihn (den menschen) zur arbeit ... erwecken. 273; da sie als raupe nur der nahrung diente (nur frasz um sich zu nähren). 135; nahrung und fortpflanzung der gewächse 238; zwei triebe der natur werden also schon bei der pflanze sichtbar: der trieb der nahrung und fortpflanzung. 133; sprichwörtlich: trachte nach der nahrung, nicht nach der mästung. Simrock 393.
2) die nährende kraft, die nährenden bestandtheile eines stoffes: milch gibt viel nahrung u. dgl.; das nahrung gibt, alibilis. Aler 1448; des haimischen (kicherkrautes) narung ist peʒʒer wan des wilden. Megenberg 389, 11. 15.
3) der zur ernährung dienende stoff selbst, das nahrungsmittel: narung, nutrimentum, nutrimen. voc. 1482 x 2b; animalische, vegetabilische nahrung. Göthe 55, 321.
a) speise und trank, kost des menschen: auch nimt der mensch sein narung mit eʒʒen und mit trinken. Megenberg 3, 18; der mensch sein narung nimpt mit dem mund. 5, 15; es ist besser geringe narung unter einem brettern eigen dach, denn köstlicher tisch under den frembden. Sir. 29, 29; wenn wir aber narung (goth. usfôdein) und kleider haben, so lasset uns benügen. 1 Timoth. 6, 8; dem kind sein narung von milch geben; narung gäben oder ze ässen und ze trinken gäben; sein narung mit dem bogen oder armbrust schen, alimenta arcu expedire. Maaler 303a;

nur die da säugt, nur die da liebt
das kind, dem sie die nahrung giebt.
Chamisso (1872) 1, 14;

doch soll den Cochinchinesern es (chamäleon) zur süszen nahrung dienen.
Brockes 9, 294;

er (eremit) asz kein fleisch ..
liesz wurzeln seine nahrung sein.
Lessing 1, 113;

hier kömmt eine nahrung .., der liebe melancholische kaffee! 1, 564 (Minna v. B. 4, 1); ich hab dir nahrung und kleider geben. Schiller 2, 136 (räuber, schausp. 4, 2); nahrung (gleich mustheil) ist kein erbe. Hildebrand rechtssprichw. nr. 226.
b) futter und frasz der thiere: narung des vichs, pabulum. Maaler 303a; ein han, der in seinem hof seiner narung nach scharrte. Guicciardini 125;

weil sie der schäflein vor dem holtz
gehüetet hat mit ringer narung.
H. Sachs 2, 49, 23 K.;

[Bd. 13, Sp. 312]



denn es (rennthier) kratzt zu seiner nahrung ein verworfnes weiszes moos
.. selbst unterm schnee herfür.
Brockes 9, 293;

nahrung der thiere. Herder ideen 1, 145. 255; einige (thiere) nehmen ihre nahrung mit den händen zu sich, der elefant steckt sie mit dem rüssel in das maul, die gröszte mehrzahl aber nimmt sie unmittelbar mit dem maule auf. Brehm thierl. 1, xxiv; rohes oder gekochtes fleisch ist ihm (beutelmarder) eine erwünschte nahrung. 2, 9; eiserne fallen, welche man mit irgend welcher thierischen nahrung ködert. ebend.
c) nahrungssaft einzelner körpertheile: diu leber behelt daʒ beʒʒer (von der aus dem magen kommenden fäuhte) und kocht eʒ zuo pluot und gibt dâ von allen andern glidern narung. Megenberg 32, 26; der hauptstrom (des blutes) .. theilt sich allmählig, also dasz auch die entferntesten theile des hauptes von seinem .. strome nahrung und wärme erhalten. Herder ideen 1, 181; die nahrungen des gehirns. Lessing Huart 441;

gebäu von wunderkleinen schläuchen,
die jedem theil von uns die kraft und nahrung reichen.
Haller ged. 150 (131, 166 Hirzel).


d) nahrungsstoff der pflanzen: der paumen wurzen ziehent ir narung auʒ der erden. Megenberg 5, 14; mit dem (essen und trinken) geleicht er (mensch) den paumen und den kräutern .., die narunge pflegent. 3, 20;

ein halm, der nicht mehr nahrung hat.
Fleming 9 L.;

durch der wurzeln kleine gänge
und derselben zäserlein
(nimmt die pflanze) ihre feuchte nahrung ein.
Brockes 9, 122.


e) vom licht und feuer: das öl ist die nahrung der lampe; fett ist des feuers nahrung. Frisch 2, 13c.
f) der boden erhält nahrung durch düngmittel.
g) in der schmiede erweicht man das eisen, indem man das feuer anbläst und dem stabe seine überflüssige nahrung nimmt (von schlacken reiniget); ist er aber rein geworden, dann schlägt man ihn und zwingt ihn, und durch die nahrung eines fremden wassers wird er wieder stark. Göthe 23, 244.
4) in weiterer bedeutung.
a) der lebensunterhalt und alles dazu nötige: sein nahrung suchen, victum quaerere. Stieler 1341; opfer und andere recht .., die geordnet sind umb aufenthaltung und narung der kirchendiener. Keisersberg dreieck. spiegel Cc 1a; sie fren fast alle ein waldleben under dem himmel ausz der narung des wilds. S. Frank weltb. 12b; sorge zeitlicher narung. Luther 5, 410b; sprichwörtlich:

der eine gewinnt sein nahrung mit sitzen,
der andre mit laufen und schwitzen.
Simrock 393.


b) gelegenheit und mittel, den lebensunterhalt zu erwerben, sowie die gewinnung desselben, besonders durch ein bestimmtes gewerbe: ob dirs sawr wird mit deiner narung und ackerwerck, das las dich nicht verdrieszen, denn gott hats so geschaffen. Sir. 7, 16; was ist ewr narung? sie antworten, deine knechte sind viehhirten. 1 Mos. 47, 3; was ist dann dein nahrung? ich bin ein armer köhler. J. v. Braunschweig 114 Tittm.; was solte ich aber für nahrung anfangen? graben mochte ich nicht, so schämte ich mich zu betteln. Chr. Weise erzn. 46 neudruck;

das die nahrung jetzt so schwer, wil ein ieder sich beschweren.
Logau 2, zugabe 2;

(er) war heuszlich, stellt der nahrung nach.
Waldis Es. 3, 94, 12;

das ir allzeit seit auszerm hausz
und habt eur narung kleine acht. 4, 15, 29;

weid, damit die tuchmacher ihre tücher färben, ist auch eine feine nahrung bei den ackerleuten und hauszwirthen und den kaufleuten, die damit handeln. Colerus 2, 242a; heut zu tage ist dieses wohl unstreitig eine der gröszten nahrungen, dasz man geld borgt, und es nicht wieder bezahlt. Rabener sat. (1771) 3, 223; bürgerliche nahrung begreifft .. alle und jede arten der .. handwerker, gewerbe, kauffmanschafft, handel und wandel, desgleichen maltzen, schenken nnd brauen u. d. g. Zedler 23, 538; dasz er kaufmannschaft trieb und sein geld in bürgerlicher nahrung mehrte. Freytag bilder (1867) 2, 1, 10.
c) verdienst durch gewerbe, gewinn, einkommen, vermögen: es ist ietzund allendhalben gar schlechte nahrung, tenuis merces, levis quaestus. Stieler 1341; denn dasselbige (schiff) ist erfunden, narung zu suchen. Sal. 14, 2; denn sie haben alle von irem ubrigen eingelegt, diese aber hat von irem armut alles was sie hat, ire gantze narung eingelegt. Marc. 12, 44; der adel wird an irn narungen dermaszen abnemen, daʒ sy an erhaltung ires stannds gemindert werden. Diefenbach-Wülcker

[Bd. 13, Sp. 313]


777 (v. j. 1524); handwercksleute, welche offt klagen, die nahrung falle knapp. Schuppius 664; wittwen und waisen .. umb ihr gut und nahrung bringen. Philander (1644) 489; lang zusammen gesparte nahrung. Kirchhof wendunm. 170a; darnach fuhre der vatter zu gott, als er starb, und liesz dem son ein grosze nahrung. Pauli schimpf 139a; andere creditoren werden ausz des abgestorbenen hinderlassenen nahrung bezahlt. Diefenbach-Wülcker 777 (v. j. 1613); wir ordnen, dasz beider eheleuten gemeine nahrung (vereinigtes vermögen), wie sich dieselbe bei trennung ihrer ehe ... befindet, denen zugebrachten kindern .. zum vorzug und stillschweigenden unterpfand einstehen soll. Mainzer landrecht 1755 ii § 21; wir pachteten hierauf einen gasthof und hatten ... dem scheine nach gute nahrung. avantur. 2, 53; verlust, welchen ihr mann in seiner nahrung erlitten. Rabener (1771) 1, 104; die stärke eines landes besteht in der nahrung .. die meiste nahrung ist da, wo das meiste verzehrt wird. 4, 112; dort legt er maschinen an, du wirst ihn alle nahrung an sich ziehen sehen. Göthe 23, 196; auch sind verschiedene feuerhandwerke daselbst in guter nahrung. 43, 208;

wie doch ein einziger reicher so viele bettler in nahrung
setzt! wenn die könige baun, haben die kärrner zu thun.
Schiller 11, 104.


d) nahrung oder ackernahrung, ein ackergut, eine landwirtschaft, die den inhaber als selbstständigen ackerwirt ernährt. Anton oberlaus. idiot. 2, 13: ein amptsverwalter hatt grosze gter und nahrung kaufft. Kirchhof wendunm. 144a. in der declaration des edicts vom 14. sept. 1811 wegen regulierung der gutsherrlichen und bäuerlichen verhältnisse vom 29. mai 1816 (gesetzsamlung für das königreich Preuszen 1816 s. 154 ff.) wird dafür neben einander bäuerliche nahrung, bäuerliche stelle, ackernahrung und bauerhof gebraucht: besitzer bäuerlicher nahrungen. artikel 1; um das schwankende des begriffs der bäuerlichen stellen zu ergänzen, verordnen wir, dasz den bestimmungen des edikts diejenigen bäuerlichen stellen unterliegen, bei welchen sich gleichzeitig folgende eigenschaften finden: a) dasz ihre hauptbestimmung ist, ihren inhaber als selbstständigen ackerwirth zu ernähren. artikel 4; es sind davon ausgeschlossen: a) die dienstfamilien - etablissements im gegensatze der ackernahrungen. müssen von der stelle dem gutsherrn spanndienste geleistet werden, oder hat der besitzer bisher gewöhnlich zu deren bewirthschaftung zugvieh gehalten, so ist sie eine ackernahrung; b) die aus vorwerksland .. gebildeten, für sich bestehenden ackernahrungen u. s. w. artikel 5; sind mit einem bauerhofe besondere, nicht auf den landbau, sondern auf andere nahrungen abzweckende etablissements oder gerechtigkeiten, als mühlen, schmieden, krüge u. s. w. (s. b) verbunden, so finden die vorschriften des edikts zwar auf die bestandtheile des bauerhofes anwendung, wegen der zugelegten nahrungen .. behält es aber bei dem besondern deshalb bisher bestandenen rechtsverhältnisz sein bewenden. artikel 8; die provinz Preuszen weist ungefähr 23000 spannfähige nahrungen, Posen 48000, Pommern 21000, Schlesien 69000, Brandenburg 49600 und Sachsen über 50000 auf. Frankf. journal vom 14. jan. 1873 hauptblatt (bericht über die sitzung des preusz. abgeordnetenhauses vom 11. jan. aus der rede des abgeordneten W. Löwe, der mir brieflich mittheilt, dasz das wort fast nur in den östlichen provinzen für 'kleine landwirtschaften' vorkomme und dasz es auch von ihm in seinem antrage auf theilung der domänen in kleine wirtschaften, wo es sich besonders um die östlichen provinzen handelte, nur in diesem sinne gebraucht worden sei).
5) in übertragener und bildlicher bedeutung.
a) nahrung des geistes (vgl. DWB nähren 2, f): wenn es (genie) in dem felde der geschichte arbeitet, um die unnützen schätze des gedächtnisses in nahrungen des geistes zu verwandeln. Lessing 7, 134; welche nahrung kann so ein mann wohl .. in unsern trivialen komödien finden? 427;

dann sauget jedes zärtliche gemüthe
aus eurem werk sich melancholsche nahrung.
Göthe 12, 14 (Faust, vorspiel);

ich habe .. ein stückchen arbeit angefangen, stricte für sie ... nicht zur nahrung, doch aber hoff ich zur ergözung. an Helene E. Jacobi (d. j. G. 1, 398); mir war am empfindlichsten, für mineralogische und geologische studien aller nahrung zu entbehren. an Meyer bei Riemer 129; wir versinken lieber betrachtend in uns selbst, wo wir für den aufgeregten trieb in der ideenwelt nahrung finden. Schiller 10, 492; auch von

[Bd. 13, Sp. 314]


der sprache: unsere schriftsprache .. zieht nahrung aus den mundarten. W. Grimm kl. schrift. 1, 512.
b) dem schmerze, dem kummer u. s. w. nahrung geben (vgl. DWB nähren 2, g):

denn mit des schmerzes nahrung
fängt stets ein kluger tröster an.
Gotter 1, 440;

schmerzen sind der jugend nahrung.
Göthe 2, 33;

ach! .. was sind diese farben, diese stolze bildung? .. eine nahrung der eitelkeit. Wieland supplem. 3, 154; narunge .. zu der sund, fomes. Dief. gl. 241c; nahrung zur liebe sammeln. J. Paul 48, 98 Hempel.
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
nährung , f. mhd. (selten) und md. nerunge, altfr. neringe, mnd. neringe, nerige, nd. närung.
1) ernährung: nehrung, ernehrung Stieler 1340; die nährung (säugen) eines kindes; je feiner die materie bei nährung des gehirns gemacht wird. Lessing Huart 442.
2) nahrung, lebensunterhalt:

wie mans (die kinder) erleich muog betragen
mit chlaidern und mit nerung,
mit geschüch und ander zerung.
Wittenweiler Ring 20, 44. 21b, 27;

geistige nährung. Rückert mak. 1, 159; nerunge .. zu der sund, fomes Dief. gl. 241c.
3) erwerb, verdienst, einkommen, vermögen:

und wie ich hab ein kleine nerung,
so halt ich auch ein kleine zerung,
verzer nit mehr, denn ich erwerb.
Waldis Es. 4, 87, 71;

tärung und närung, aufwand und gewinnst. brem. wb. 3, 218.
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
nahrungen, verb. reflexiv, sich nahrung und lebensunterhalt verschaffen, ernähren: wann vil sich ab der stat narungen (von der stadt leben). Meisterlin 43, 13.
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
nahrunglos, s. DWB nahrungslos.
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
nahrungsabfall, m. abfall der nahrung (4, c), defectus rei familiaris Frisch 1, 243b; nahrungsabfall eines gantzen landes, einer stadt, eines einzelnen wirthes. Zinck 2011 ff.; der von seiten der stadt Bürgel geklagte nahrungsabfall. Diefenbach-Wülcker 777 (v. j. 1753). vgl. nahrungsverfall.
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
nahrungsaufnahme, f.: die organischen wesen .. zeigen ohne ausnahme zwei allgemeine erscheinungen: die nahrungsaufnahme und die ausscheidung fester, flüssiger und luftförmiger stoffe. Klencke hauslex. 2, 117.
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
nahrungsbedürfnis, n. das bedürfnis nach, der bedarf an nahrung: nahrungsbedürfnisz eines erwachsenen. Klencke hauslex. 2, 921a.

 

Eingabe
Wörterbuchtext:
Stichwort:
 
  

 

Artikel 1 bis 1 von 1
1) nachtrabe
 ... nachtrabe , m. ahd. nahthraban, nahtraban, nahtrafan,