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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
nageler bis nagelfluh (Bd. 13, Sp. 266)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) nageler, s. DWB nagler.
 
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nagelerz, n. stänglicher thoneisenstein. encyclop. der naturgesch. 3, 116b.
 
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nägelfarbe, f.: negelfarbe, color rufus, nigaster Stieler 433; nägelfarb, color phoenicius, badius color Aler 1443a; bei den färbern eine braune aus roth und falb gemischte farbe. Jacobsson 3, 124a.
 
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nagelfäulung, f. das abfaulen eines fingernagels Colerus 3, 144b.
 
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nagelfell, n. gleich nagel im aug, pterygium Frisch 2, 6a. s. DWB nagel IV, 3.
 
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nagelfels, m. gleich nagelfluh Nemnich 3, 405. Richter berg- und hüttenlex. 2, 74. Stalder 2, 229.
 
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nagelfest, adj. durch einen nagel befestigt, gewöhnlich in verbindung von synonymem band-, erd-, niet-, wand-, wiedfest, als rechtsausdruck von dem, was in gebäuden befestigt ist und beim wechsel des besitzers darin verbleiben musz. Zedler 23, 435. beispiele unter band-, erdfest, dazu noch:

und schleuderte durchs fenster, was im zimmer
wand-, niet- und nagelfest nicht war.
Langbein (1854) 2, 21;

alles was auf dem hofe erd-, wand-, nied- und nagelfest ist. Möser 4, 342; bildlich: alle nazionen bemerken an der deutschen, dasz unsere ideen wand-, band-, niet- und nagelfest sind und dasz mehr der deutsche kopf und die deutschen länder zum mobiliarvermögen gehören als der inhalt von beiden. J. Paul vorschule 2, 45. ndrh. naelvast Lacomblet arch. 1, 397 (14. jh.), nd. nagelvast brem. wb. 3, 212.
 
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nagelfläche, f. gleich nagelfels, nagelfluh Richter 2, 74. Jacobsson 3, 124.
 
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nagelflechte, f.: botanisch die nagelflechten, coniocybei. encyclop. der naturgesch. 3, 116b.
 
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nagelfleck, m. gleich nagelblüte Nemnich 3, 405.
 
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nagelfluh, f. breccia helvetica, ein in den voralpen vorkommendes conglomeratgestein (puddingstein, wurfstein), aus dem die runden flächen der geröllsteine wie nagelköpfe hervorstehen. Chemnitzer bergm. wb. 364b. Richter 2, 74. Nemnich 3, 405. Stalder 2, 228: rechts die senkrechten nagelfluhen des rauhen Urni-berges. Hirzel Eugenia's briefe 1, 239; eine vierzigjährige natur ist härter als nagelfluh, und nagelfluh knübelt man nicht mit den fingern auseinander. Gotthelf erz. 4, 122;

doch mit lautem wellensang,
weckt der bach die waldesruh:
mitten drin, am jähen hang
schläft ein trumm von nagelfluh.
G. Keller (Bodenstedt, verschollenes u. neues 233).

 

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1) nachtrabe
 ... nachtrabe , m. ahd. nahthraban, nahtraban, nahtrafan,