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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
buttermann bis buttersalz (Bd. 2, Sp. 585 bis 586)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) buttermann, m. butterhändler, butterträger. Sifridus botterman. Hamb. zeitschr. 1, 336. nnl. boterboer.
 
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buttermesser, m.
 
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buttermilch, f. lac ebutyratum: puttermilich, tumpelmilich, rurmilich, oxialium. voc. 1482 aa 1b; puttermilich oder tumpelmilich, balbuca, oxialium. aa 2b; ein gute gerunnene puttermilch. Katziporus L 3b.

gestolne buttermilch schmeckt noch einmal so frisch.
Günther 973.


 
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buttermilcherz, n. minera argenti butyracea, mischung von salzsaurem silber mit thonerde.
 
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buttern, butyrum agitare, excutere, butyrare, nnl. boteren, butter rühren, stoszen, schlagen, doch ist das wort erst aus butter abgeleitet und die vorstellung von schlagen, stoszen nicht in ihm selbst gelegen. auch intransitiv: die milch will nicht buttern, es buttert nicht, figürlich, die sache will sich nicht schicken. bei Luther steht büttern: zu der magd spreche (der hausvater), sie solle die kühe melken, büttern und dergleichen. 3, 169b. Frisch 1, 160a hat buttern in der bedeutung von frauen scherzhaft umherzerren.
 
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buttern, mhd. buterîn: ein weicher, butterner löwe. J. P. Nepomuk 118.
 
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butterplötscher, m. rumex crispus, vgl. DWB butterblotze.

[Bd. 2, Sp. 586]



 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) butterrusz, m. fuligo butyri, der von verbrannter butter in einem übergestürzten trichterartigen deckel aufgefangne rusz, welcher als augenarznei gebraucht wurde. Lonicerus kreuterb. 313b; schierlingssaft mit butterrusz umb die augen geschmiert. Pinter 382.
 
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buttersaat, f. myagrum sativum.
 
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buttersachse, m. Saxo, i. e. Germaniam inferiorem incolens:

die Sachsen nennt man Buttersachsen.
H. Sachs IV. 3, 92a,

weil die Niederdeutschen dick butter aufstreichen. vgl. Wasserschwab.
 
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buttersalz, n. geläutertes tischsalz.

 

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11) falschwitzig
 ... falschwitzig , nach seiner art, falschwitzig, bisweilen schmutzig. Ramler dichtk. des Hor. s. 85 .
 
12) fein
 ... ; so ist sie auch fein schmutzig fett, dasz allzeit ihr anklebt das bett.
 
13) flaum
 ... möglich. unter den heutigen mundarten ein nd. adj. vlaum schmutzig, trübe von wasser und auge ( Schambach 271 b
 
14) flecksiedern
 ... flecksiedern , schmutzig wie ein flecksiedern wammesz. Schwabe tintenf. A 5
 
15) fotze
 ... penis und praeputium. Was die deutung dieser beiden, schmutzig angelaufenen wörter belangt, so nehme ich auch für sie den
 
16) fuchser
 ... Stalder 1, 401 . 2) ein schmutzig geiziger, ein knicker. in Tirol ( Schöpf 158 ).
 
17) fud
 ... schwache biegung angenommen. Dasz dasselbe im nhd. ein schmutzig angelaufenes, in anständiger sprache durchaus gemiedenes ist, wurde schon sp.
 
18) fut
 ... 1) cunnus, vulva. dies die richtige schreibung des als schmutzig geltenden und darum gemiedenen wortes; doch wird, da wir zur
 
19) garstig
 ... noch heute auch abschreckend überhaupt. 4) schmutzig im sittlichen sinne. a) unsittlich, namentlich auch '
 ... schimpft, räsonniert u. ä. c) schändlich, gemein, schmutzig, niedrig überhaupt, im gegensatz zu ehre, sitte u. ä.:
 ... alle garstig - geizige, sordide avari. 147 ( jetzt schmutzig geizig), vgl. unter II, 1, e; dis ist
 ... Aber auch oberd.: kärnt. gaschtik ( neben garstik), garstig schmutzig, häszlich Lexer 108 , schwäb. gastig
 
20) genetzt
 ... mitbruder, der ( beim essen ) bis an den rückgrat schmutzig und bis auf die knochen genetzt erscheint. Göthe
 
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