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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
buckelbeugung bis buckelochs (Bd. 2, Sp. 485 bis 486)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) buckelbeugung, f. inclinatio dorsi: knie- und buckelbeugungen. mem. des ritters von Lang 1, 210.
 
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buckelbrut, f. junge oder abgestorbne drohnen, welche die zellen empor drücken und krümmen; auch kappichte brut.
 
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buckelecht, gibbosus: Maaler 81a.b; ein arm hogerig oder buckelecht weiblin. bienenk. 141a;

geh ich in mein kämmerlein, will mein bettlein machen,
steht ein bucklicht männlein da, fängt als an zu lachen. wunderh. 3, 413.


 
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buckeleisen, n. solea ferrea tuberosa: schlag dem rosse auf dem fuesz oder huef, so gesund ist, ein buckeleisen auf. Seuter 337.
 
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buckeler, buckler, m. clypeus, franz. bouclier, mhd. buckelære (Ben. 1, 276a), nnl. beukelaar: nement den buckler des gloubens, als ob er sprech, lgent das ir geschcht sien

[Bd. 2, Sp. 486]


an den fueszen uwer selen. Keisersb. bilg. 92c; ein schild, ein buckeler. Thurneisser magn. alch. 2, 96.
 
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buckelich, gibberosus, für buckellich, wie adelich für adellich: der herr von Kobelin wollte das fräulein zur Ölze, welche gar bucklich war, heiraten. Schweinichen 1, 105; ein buckelich nas in der mitten bedeut beredenheit und kluge sitten. Fischart groszm. 68;

blind war Homer, es war Aesop ein buckliger.
Platen 279a.

s. bucklicht.
 
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buckelkäfer, m. bruchus.
 
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bückelkohl, m. brassica oleracea viridis crispa.
 
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buckellinse, f. lemma gibba.
 
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buckeln ,
1) trans. dorso portare, auf den buckel nehmen, schwer auf dem rücken tragen: doch sprichst du, dasz die alten störche von den jungen dahin gepuckelt werden. Praetorius storchs winterq. 267; sich buckeln, sich abquälen mit tragen auf dem rücken.
2) intr. buckelich sein, curvari: ahd. pucchelôn: luna puchelôt in hornes wîs, krümmt sich wie ein horn (Graff 3, 42); buckelende und stelzfüszige jungfrauen. Rompler gebüsch 6; ein gebuckelter stier. Göthe 44, 204; der künstler hat erreicht, was Diderot fodert, dasz der buckligte in allen theilen seines körpers buckeln soll. Knebel in Böttigers lit. zust. 2, 222.
 
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buckelochs, m. bos bison, höckerochs, wisunt.

 

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11) falschwitzig
 ... falschwitzig , nach seiner art, falschwitzig, bisweilen schmutzig. Ramler dichtk. des Hor. s. 85 .
 
12) fein
 ... ; so ist sie auch fein schmutzig fett, dasz allzeit ihr anklebt das bett.
 
13) flaum
 ... möglich. unter den heutigen mundarten ein nd. adj. vlaum schmutzig, trübe von wasser und auge ( Schambach 271 b
 
14) flecksiedern
 ... flecksiedern , schmutzig wie ein flecksiedern wammesz. Schwabe tintenf. A 5
 
15) fotze
 ... penis und praeputium. Was die deutung dieser beiden, schmutzig angelaufenen wörter belangt, so nehme ich auch für sie den
 
16) fuchser
 ... Stalder 1, 401 . 2) ein schmutzig geiziger, ein knicker. in Tirol ( Schöpf 158 ).
 
17) fud
 ... schwache biegung angenommen. Dasz dasselbe im nhd. ein schmutzig angelaufenes, in anständiger sprache durchaus gemiedenes ist, wurde schon sp.
 
18) fut
 ... 1) cunnus, vulva. dies die richtige schreibung des als schmutzig geltenden und darum gemiedenen wortes; doch wird, da wir zur
 
19) garstig
 ... noch heute auch abschreckend überhaupt. 4) schmutzig im sittlichen sinne. a) unsittlich, namentlich auch '
 ... schimpft, räsonniert u. ä. c) schändlich, gemein, schmutzig, niedrig überhaupt, im gegensatz zu ehre, sitte u. ä.:
 ... alle garstig - geizige, sordide avari. 147 ( jetzt schmutzig geizig), vgl. unter II, 1, e; dis ist
 ... Aber auch oberd.: kärnt. gaschtik ( neben garstik), garstig schmutzig, häszlich Lexer 108 , schwäb. gastig
 
20) genetzt
 ... mitbruder, der ( beim essen ) bis an den rückgrat schmutzig und bis auf die knochen genetzt erscheint. Göthe
 
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