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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
brütkessel bis brütsch (Bd. 2, Sp. 456)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) brütkessel, m. ahenum: ich musz wissen, wie der innerst brütkessel geschaffen ist. Garg. 42b; ein dintenhorn, welches so viel hielt als die bambergische brutkessel. 140b.
 
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brutknospe, f. die sich von der pflanze trennt und selbst ausbildet.
 
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brutkörblein, nidus: so war sein haushaltung schon bestellt, fürnemlich wann er ein stang oben durchzog, darauf der han mit seinen kebsweibern sasz und ein storkennest oder prutkörblin darbei aufricht, auf das sie ihm die eier nicht auf den kopf ins lang haar legten. Garg. 195b.
 
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brutlache, f. stehendes wasser, worin sich fischleich findet: es sol ouch nieman deheine brtlache z valle verstellen, es sige mit wartolfen oder mit riusen. Mones zeitschr. 4, 84.
 
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brütler, m. incubans: den weiberbeherschten gaucheierbrütlern rufen. Garg. 109a.
 
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brütling, m. incubans und incubitus: merkt irs, ir eierbrütling, warumb ir im helm geboren werdet? Garg. 196b; ein welterfahrner liebster wird ihr dermaleins besser anstehn als ein elender hausbrütling (haushocker). Weise überfl. ged. 2, 261.
 
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brutmast, f. gewürm, larven und maden in der erde, wonach die schweine wühlen, im gegensatz zu eicheln und eckern, als der holzmast. s. DWB erdmast.
 
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brütmutter, f. mater incubans:

wie der brütmutter huhn die entenbrut entrann,
und auf die flut sich wagt, wo sie nicht folgen kann.
Rückert.


 
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brutnest, n. nidus pullis excludendis. Sebiz 105. figürlich, der sitz oder ursprung: das brutnest des übels zerstören.
 
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brütofen, m. fornax pullis excludendis. figürlich: eine der wichtigsten arbeiten, die jemals aus einem juristischen brütofen heraustrat. J. P. teufelsp. 1, 54.
 
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brütsch, asper, saevus: brütsch thun. Stalder 1, 236. vgl. mhd. brœde.

 

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11) falschwitzig
 ... falschwitzig , nach seiner art, falschwitzig, bisweilen schmutzig. Ramler dichtk. des Hor. s. 85 .
 
12) fein
 ... ; so ist sie auch fein schmutzig fett, dasz allzeit ihr anklebt das bett.
 
13) flaum
 ... möglich. unter den heutigen mundarten ein nd. adj. vlaum schmutzig, trübe von wasser und auge ( Schambach 271 b
 
14) flecksiedern
 ... flecksiedern , schmutzig wie ein flecksiedern wammesz. Schwabe tintenf. A 5
 
15) fotze
 ... penis und praeputium. Was die deutung dieser beiden, schmutzig angelaufenen wörter belangt, so nehme ich auch für sie den
 
16) fuchser
 ... Stalder 1, 401 . 2) ein schmutzig geiziger, ein knicker. in Tirol ( Schöpf 158 ).
 
17) fud
 ... schwache biegung angenommen. Dasz dasselbe im nhd. ein schmutzig angelaufenes, in anständiger sprache durchaus gemiedenes ist, wurde schon sp.
 
18) fut
 ... 1) cunnus, vulva. dies die richtige schreibung des als schmutzig geltenden und darum gemiedenen wortes; doch wird, da wir zur
 
19) garstig
 ... noch heute auch abschreckend überhaupt. 4) schmutzig im sittlichen sinne. a) unsittlich, namentlich auch '
 ... schimpft, räsonniert u. ä. c) schändlich, gemein, schmutzig, niedrig überhaupt, im gegensatz zu ehre, sitte u. ä.:
 ... alle garstig - geizige, sordide avari. 147 ( jetzt schmutzig geizig), vgl. unter II, 1, e; dis ist
 ... Aber auch oberd.: kärnt. gaschtik ( neben garstik), garstig schmutzig, häszlich Lexer 108 , schwäb. gastig
 
20) genetzt
 ... mitbruder, der ( beim essen ) bis an den rückgrat schmutzig und bis auf die knochen genetzt erscheint. Göthe
 
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