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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
burgstube bis burkart (Bd. 2, Sp. 544)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) burgstube, f. gesindestube auf adellichen höfen.
 
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burgunder, m. vinum burgundicum, Burgunderwein.
 
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burgverlies, n. carcer subterraneus in arce, das sich unter der erde verliert, auch blosz verlies (Schm. 2, 500), gebildet wie steinverlies, grube, abgrund; weinverlies, tiefer keller. die schreibung verliesz ist fehlerhaft:

zu ihm hinab ins öde burgverlies
dringt keines freundes trost.
Schiller 542a;

figürlich, das übermauerte burgverlies der ehe. J. P. Fixl. 27.
 
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burgvogt, m. advocatus castri:

bald heiszet uns den burgvoigt her.
Ayrer 404b.


 
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burgwache, burgwacht, f. weisth. 2, 660.
 
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burgwarte, f. specula arcis.
 
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burgweg, m. da gieng es langsam durch den schmalen burgweg hinauf. Arnim kronenw. 1, 398.
 
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burgwerk, n. weisth. 3, 759.
 
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burgzwang, m. was burgfriede. Phil. 2, 134. 138.
 
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burgzwinger, m.
 
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burkart, m. atriplex hortensis, gartenmelde: milten sind zweierlei, zam und wild, die zamen nennet man milten oder molten oder burckart. die wilde nennet man scheiszmilten, ackermilten, wilde molten, atriplex silvestris. Lonicerus 221a.