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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
buchtäubling bis buck (Bd. 2, Sp. 484)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) buchtäubling, m. agaricus cyanoxanthus.
 
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buchtenfarn, m. lonchitis.
 
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buchtgestade, n. sinuosum littus:

an des Eurotas tiefem buchtgestad.
Göthe 41, 181.


 
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buchträger, m. bibliopola, buchverkäufer. Maaler 82b; buchtrager, librarius. Serranus m 8a.
 
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buchtrödler, m. scrutarius librorum. Thümmel 6, 73.
 
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buchwald, m. was buchenwald, Maaler 82b:

dasz leis antwortet der buchwald. Luise 3, 786.


 
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buchweise, adv. in modum libri: derhalb es nicht bchweis geschriben ist sunder auf ein ganz pergamenthaut. Frank weltb. 160b. das papier buchweise abzählen, verbrauchen.
 
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buchweize, m. polygonum fagopyrum. bei Lonicerus 286b heidenkorn oder bauchweizen, mit der bemerkung, dasz daraus gebackenes brot den bauch erweiche. richtiger ist aber die benennung nach der buche, deren frucht das heidenkorn gleicht. auch nnl. boekweit.
 
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buchwesen, n. was bücherwesen: auf diese weise wiederholt die akademie nur und zwar auf eine sehr wunderliche weise das buchwesen. Fichtes hinterl. werke 3, 278.
 
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buchwinde, f. polygonum convolvulus.
 
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buck, bucke, m. artemisia vulgaris, beifusz. Henisch 550, 5. Stieler 139, bei Maaler 80d bucken f., Lonicerus 185. 186a unterscheidet rot bucken, artemisia latifolia und weisz bucken, tenuifolia, bei Henisch heiszt weiszer buck artemisia femina, roter buck artemisia mas; nim spitzen wegerich ein hand voll, ruten und buck zwei hand voll. Gersdorf 30. schon ein verzeichnis in Mones anz. 8, 405 gewährt bugge. zunächst klingt an das dän. bynke, dann das finn. pujo, estn. poio. da uns bock, boch einen stosz ausdrückt (oben sp. 201), so würde der name ganz den sinn von bîbôʒ erreichen, das wir heute in beifusz entstellen (1, 1371). ein verlornes biukan bauk (sp. 199) hat wiederum die bedeutung von bautan baibaut (sp. 268) und beide kräuter, buccho wie bîbôʒ scheinen im alterthum einen heiligen oder zauberhaften dienst geleistet zu haben, indem man damit schlug. noch heute heiszt in Oberhessen (bei Grünberg) 'mit else buffe', mit wermutstengeln schlagen, um von verhextsein frei zu machen, und 'dasz dich das elsi buft!', dasz du mit wermut geklopft, gepuft werdest, else aber ist artemisia absinthium, ein dem beifusz unmittelbar verwandtes heilkraut. nähere ausführungen anderswo, hier lag es nur daran, den alten sinn der namen zu erwecken. s. DWB buckel f.