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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
brotkuche bis brotloch (Bd. 2, Sp. 404)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) brotkuche, m. placenta cibaria: und teilete aus allem volk einem iglichen ein brotkuchen und ein stück fleisch. 2 Sam. 6, 19. Maaler 79a hat brotküchle.
 
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brotkümmel, m. carum carvi, wiesenkümmel, den man ins brot backt.
 
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brotkunst, f. brotwissenschaft: es ist der philosophie sehr unnatürlich eine brotkunst zu sein. Kant 1, 102.
 
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brotlade, m. brotbank.
 
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brotlaib, m. panis, ein laib brotes. s. DWB laib.
 
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brotlaube, f. brotschranne. Jägers Ulm 524.
 
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brotlehen, n. feudum panis coquendi, zu lehen gegebne brotbackgerechtigkeit.
 
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brötlein, n. ein brotlaibchen: ein ungebacknes brötlin. der a. m. im Tockenb. 80. auch für das liebe brot: asz mein brötlin. 26.
 
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brotlese, f. collectio favi, einsammeln des bienenbrots.
 
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brötling, m.
1) famulus, brotdiener, lohndiener: man meinte es were ein trefliches, dasz ich die kost uber dem gesindtisch so gut als die viehemagd und andere brötling hette. Philand. lugd. 3, 230.
2) agaricus Georgii, ein eszbarer waldschwamm mit süszem milchsafte: diese werden brötling genannt und werden auch rohe gegessen, vgl. mlat. buccellarius. Ad. Lonicerus kreuterbuch 81a; brötling, in der grösze der heiderling, sind ganz braun und geben eine süsze weisze milch, werden in hohen wäldern gefunden. Hohberg 3, 1, 405b. hier hat brot den begrif von speise. brätling (sp. 312) ist derselbe schwamm, mit andrer wendung des namens.
 
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brotloch, n. in gemeiner volkssprache, der mund, das maul.