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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
blutspeien bis blutstein (Bd. 2, Sp. 192)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) blutspeien, n. was blutauswurf, vgl. DWB blutbrechen, DWB bluthuste, DWB blutsturz.
 
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blutspeise, f. cibus cruentus.
 
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blutspiel, n. ludus sanguineus, pugna:

der endende wurf des blutspiels.
Klopstock 7, 33;

das blutspiel und die ehre des vaterlandes verbinden uns. 9, 344. vgl. DWB blut 2, blutgewitter und neidspiel.
 
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blutspritze, f. sipho sanguinis: das herz für eine blutspritze ansehen. J. P. Hesp. 1, 83.
 
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blutspucken, n. sputum cruentum.
 
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blutspur, f. vestigium sanguinis: der blutspur folgen, auf der fährte sein.
 
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blutstab, m. stab des blutrichters.
 
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blutstallen, n. mictus equi cruentus.
 
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blutstamm, m. origo sanguinis: wie sie iren blutstam mit hoffart zu nicht machen. Luther 8, 88a.
 
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blutstaupe, f. das blutharnen, besonders von schafen und lämmern, auch das rothe wasser genannt.
 
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blutstein, m. haematites, engl. bloodstone, ein edel stein, zum bltstellen dienlich. Maaler 73c, der faserige rothe eisenstein, der rothe glaskopf, eisenerz mit rothem strich. den spitzgebildeten nennt das volk auch donnerkeil. das messer

[Bd. 2, Sp. 193]


des beschneiders ist in silber, gold oder bltstein eingefasset. Frank weltb. 153; in Preuszen halten die bauren, wann sie ein stuck blutstein verehrt bekommen, es höher, als wann man ihnen sonst was kostbares schenkte. unw. doct. 761.