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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
bierverkauf bis bierzeichen (Bd. 2, Sp. 2)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) bierverkauf, m.
 
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bierverleger, m. der für seine rechnung schenkwirte mit bier versorgt.
 
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bierwage, f. ein werkzeug bei der bierprobe zur erforschung des malzgehalts.
 
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bierwagen, m. ein wagen zur fortschaffung der biertonnen in entlegne keller.
 
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bierwirt, m. caupo cerevisiarius.
 
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bierwisch, m. strohwisch, als bierzeichen ausgesteckt. s. DWB bierkranz, DWB bierreis, DWB bierzeichen.
 
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bierwürze, f. die aus dem malz nach wiederholtem aufgusz von heiszem wasser ausgezogne süsze und klebrige feuchtigkeit, ehe sie gehopft und bier wird, auch blosz würze genannt, von würz, würze, condimentum, aroma: wir kinder namen bierwirz, damit die dinte gleiszen solte. Mathesius 104a.
 
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bierzapfe, m. obturamentum dolii cerevisiarii: da wird er noch vor dem bierzapfen sitzen. causenm. 115.
 
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bierzapfer, m. qui depromit cerevisiam e dolio.
 
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bierzeche, f. compotatio cerevisiaria: darinne er des reichs gebrechen anzeigt von groszem misbrauch der christenheit, das die sechsischen bawrn viel bierzeche hielten. Alberus wider Witzel G 7b; in der bierzech, wenn man toll und voll ist. Mich. Neander menschensp. 18b. dann auch sumtus compotationis: seine bierzeche zahlen.
 
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bierzeichen, n. das an der schenke ausgesteckte zeichen: wer einen galgen sieht, erfreuet sich, weil er weisz, dasz eine stadt sogleich nachkommt nach diesem dreibälkigen telegraph oder sechseckigen bierzeichen derselben. J. Paul anh. zu Tit. 2, 34.