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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
legefeuer bis legeleder (Bd. 12, Sp. 518)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) legefeuer, n. lauffeuer.
 
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legefilz, m. beim papiermacher filze, zwischen welche das papier gelegt wird. Jacobsson 6, 435b.
 
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legegans, f. anser ova pariens. Stieler 598.
 
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legegeld, n. für einen eintritt zu erlegendes geld: wir haben das glück, von unsern zuschauern (des weimarschen theaters) .. voraussetzen zu dürfen, dasz sie mehr als ihr legegeld mitbringen. Göthe 45, 10.
 
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legegranate, f., auch fallgranate, in der artillerie eine granate, welche man an seiner linie fallen läszt, und welche gemeiniglich bei stürmen auf dem wall gebraucht wird. Jacobsson 1, 652b.
 
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legehenne, leghenne, f. eierlegende henne, zum unterschiede von einer bruthenne: meiner meuder groszmeuder hat auf eine zeit einer andern frauen ein kind gehebt, und ihr zum göttel-geld eine stattliche leghenne ... verehrt. Simpl. 3 (1684) 177; es war der angstschrei einer henne, das mädchen kannte die stimme ihrer leghenne ganz gut. E. v. Dinklage nordlandsgeschichten 1 (1875) 30;

die alt prutgansz und zwo leghennen.
H. Sachs 2, 4, 16a;

der käyser aber ist ein unermüdet hahn,
und die vier Gallien vier gute lege-hennen.
Lohenstein Arm. 1, 358b.


 
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legei, n. im nest der henne: ain henn, so lang sy im nest kain legay hat und das nest lär ist, so legt sy nit geren in das selb nest, wenn man jr aber ain ay darein legt, so legt sy darzu für und für. Keisersberg siben hauptsünd. (1510) ee 4a.
 
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legeisen, n.
1) im bergwerk ein dünnes eisen, welches zur seite der keile eingelegt wird. Veith bergwb. 321; auch das durchlöcherte eisen über den walzen der groszen schwingen an einem kunstgestänge. Jacobsson 2, 582b.
2) legeisen, fuszangel. ebenda.
 
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legekrank, adj. clinicus, in lecto cubans, tentus lecto. Stieler 1025.
 
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legel, s. DWB lägel.
 
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legeleder, n. bei den schustern ein schmaler abgeschärfter streif sohlleder, der in die kappe eingestochen wird, um den absatz daran zu befestigen, sonst köder oder koder (th. 5, 1570): leripipium ein legeleder Dief. 325a.

 

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1) gaffen
 ... fieng er von neuem an mit weit offnen augen und gähnendem munde zu gaffen. Wieland 11, 254 ( Sylv.
 
2) gähnaffe
 ... machen, höhnend, wol wie pah! gesagt wird mit gähnendem munde: Amalia ( die um Petern wirbt ). nun, ihr
 
3) gähnen
 ... machte. 9, 13 ; am rande des gähnenden grabes. Göthe 8, 291 , ein vielgebrauchtes
 ... steigst ab in solcher gräuel mitten, im gräszlich gähnenden gestein. 41, 252 ;
 ... sie wird im mittelalter als gähnender rachen gebildet, im gähnenden grab wirkt das bild nach. ähnlich von der nacht:
 ... schwarz aus dem weiszen schaum klafft hinunter ein gähnender spalt. Schillers taucher;
 ... 2, 121 , sie wird im mittelalter als gähnender rachen gebildet, im gähnenden grab wirkt das bild nach.
 
4) geber
 ... geber , m. hiatus, gähnendes öffnen des mundes, der letzte geber eines sterbenden: das
 
5) genemeulen
 ... genemeulen , mit offnem ( gähnendem ) maule auf etwas blicken: unser schwermer ... gaffen
 
6) gewalt
 ... schwarz aus dem weiszen schaum klafft hinunter ein gähnender spalt, grundlos als giengs in den höllenraum.
 
7) gewand
 ... und nun von fern winkt gähnend das gespenst des alltags wieder im spinnwebgrauen, schleppenden
 
8) gienaffe
 ... 1, 1148. zu gienen B als einer, der gähnend oder dumm schauend, müszig den mund offen hat; vgl.
 
9) gienung
 ... ahd. gl. 3, 411, 41 St. - S.; der gähnende abgrund, spalte: ( die hölle ) heizet ouch baratrum, daz
 
10) grab
 ... personifizierenden gebrauchs zu einem ungetüm, mit einem rachen, der sich gähnend öffnet und die menschen zu verschlingen droht; wahrscheinlich wirkt das
 ... menschen zu verschlingen droht; wahrscheinlich wirkt das mittelalterliche bild vom gähnenden höllenrachen mit und noch nach. die hierher gehörigen prägungen zeigen
 ... hinüberzutreten. das grab gähnt: am rande des gähnenden grabes Göthe I 8, 297 W.;
 
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