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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
schottenpfennig bis schötterlein (Bd. 15, Sp. 1613)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) schottenpfennig, m.: (der teufel) veracht sie (die bauern) wie die schotten D, er denckt er wols wol krigen, sie sein vorhin sein; aber die gutten ungerischen gulden und nobel hatt er gern. Luther tischr. von Schlaginhaufen 127. mlat. scotus bezeichnet eine münzart, deren vorkommen besonders in Schlesien, Böhmen, Polen bezeugt ist. s. scotus bei Ducange. Lexer mhd. handwb. 2, 773 unter schôt, n. (Breslauer urk.). Frischbier 2, 342b.
 
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schottensick, m. eine syrupmasse, die durch eindampfen der käsemilch hergestellt wird (aleman. und bairisch) Karmarsch-Heeren techn. wb.3 6, 144.
 
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schottentanz, m. écossaise Campe, s. schottisch.
 
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schottentracht, f. nationale tracht der Schotten Campe.
 
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schottenwasser, n. wässerige theile, die beim käsemachen zurückbleiben: den keychenden unnd engbrüstigen ist gt wo man jnen das schottenwasser von eselmilch under kümilch z essen gibt. Forer thierb. 43b. s. schotten, m.
 
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schottenziger, m. oder sauerschotten wird nach Schm. 2, 487 aus dem süszen schotten, der beim absieden des käsewassers aufwärts steigt, und dem zu boden sinkenden sauren bereitet. s. DWB schotten, m. und ziger.
 
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schottenzucker, m. milchzucker aus nachmolke Stalder 2, 349.
 
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schotter, m. zerbröckeltes, zerriebenes gestein, einzelne auf ebenem felde vorkommende blöcke, findlinge, verwandt mit schutt, schütten; das wort erweist durch seinen stammvocal md. herkunft: geröll, wie es vom wasser abgesetzt wird Schm. 2, 487. Oken 1, 635. besonders auch von den kleingeschlagenen steinen zum befestigen der straszendämme Kehrein 366; bei Pfister 271 schutter.
 
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schotterde, f. erde, die aus einem graben ausgeworfen und zur befestigung der ufer verwandt wird Jacobsson 4, 39a; s. DWB schott, n. 3.
 
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schotterig, adj., bei Steinbach 2, 501 mit der nicht ganz klaren glossierung remissus angeführt, vielleicht als nebenform von schitterig aufzufassen. dagegen von schotter abgeleitet im sinne von 'aus geröll bestehend': schotteriger untergrund.
 
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schötterlein, n. oder schöttelein, breiige masse, die aus zerschnittenem braten, zerstoszenen krebsen u. ä. mit beigesetzten eiern u. ähnl. bereitet wird; braten-, hennen-, krebs-, leber-, spinatschötterlein Schm. 2, 487; kärnt. tschötterle, in heiszes schmalz geschlagene eier Lexer 225. der name stammt wol von dem brodelnden, zischenden geräusch beim bereiten solcher speisen; vgl. DWB schattern, DWB schättern, DWB schettern, schöttern.

 

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Artikel 1 bis 2 von 2
1) gon
 ... gon , gohn , m. , ein schöpfgefäsz
 
2) gon
 ... gon , gohn , m. , der für