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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
schöpflich bis schopfpavian (Bd. 15, Sp. 1556)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) schöpflich, adj. , fast nur in zusammensetzungen:
1) was geschaffen werden kann, mhd. in unschepfelich Lexer handwb. 2, 705; vgl. schöpflichkeit.
2) was geschöpft werden kann: hausibilis schopfflich Dief. gl. 273a. Stieler 1911 und Kramer 2, 641c, s. DWB schöpfbar. zumeist in unerschöpflich.
3) nur in den ältern dialekten auch für 'dichterisch, erdichtet', vgl. DWB schof 6, sp. 1439. so alts. scoplîco, poetice Straszb. gl. 81, s. Heyne kl. altnd. denkm.2 93, ahd. scoflîh Graff 6, 455, mhd. schophlich Lexer handwb. 772. nachtr. 361:

gnge irdenkent in lugene
unde vgent die ze samene
mit schoflichen worten. Trierer Silvester 21 Kraus.


 
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schöpflichkeit, f. et usitatius erschöpflichkeit, sufficientia, vacuitas, egestio Stieler 1912. — mhd. schepflicheit, creabilitas: alleʒ, daʒ geschaffen oder geschepfet ist, daʒ ist niht unde disem ist verre unde vremde alliu geschaffenheit und alliu schepflicheit. d. mystiker 2, 234, 40.
 
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schopflilie, f. lilienartige blume mit einem dicken laubschopf über der traube, eucomis, basilaea Oken 3, 563 f.
 
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schöpflöffel, m. cucchiaro grande e largo per pigliare, cavare dell' acqua ò altra cosa. Kramer dict. 2, 641c; niederd. schep-lepel ten Doornkaat Koolman 3, 112a. — insbesondere
1) in blaufarbewerken ein eiserner löffel, womit das blaufarbenglas aus den häfen geschöpft wird.
2) bei den färbern ein kupferner löffel an hölzernem stiel, womit die farbe aus einem gefäsz in das andere geschöpft wird.
3) in glashütten eine grosze kelle zum überschöpfen des glases aus dem schmelzhafen in den arbeitshafen Jacobsson 4, 37a.
 
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schopfmeise, f. haubenmeise Nemnich, kleine meisenart, die einen schwarzen federbusch (s. erstes schopf 6, a) mit weiszen spitzen auf dem kopfe hat, parus cristatus Adelung. Krünitz 147, 730. Höfer 3, 111.
 
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schöpfmesser, n.: schepffmässer (dz) knyppmässer, scalprum futorium Maaler 349c und Frisch 2, 174b; schöpffmässer Maaler 360c (vgl. DWB schöpfbrett).
 
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schöpfmühle, f. mühlwerk, um wasser aus teichen, kanälen, gräben u. s. w. zu schöpfen. Jacobsson 4, 37b. Adelung.
 
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schöpfnagel, m. bei schmiedehämmern ein massiver nagel, der das abrutschen des hammers vom helm (baum) hindert. Scheuchenstuel 217.
 
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schöpfnisz, f. schöpfung, geschöpf, beschaffenheit; nur in den ältern dialekten: mhd. schephenisse Lexer handwb. 2, 706, mnd. scheppenisse, schippenisse, schippenis, schipnisse, schippense Schiller - Lübben 4, 101; creatura ... geschepnisse Dief. gloss. 155c, plasmatio schepnisse 440c.
 
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schopfpapagei, m. papagei mit einem schopf (s. daselbst 6, a) auf dem kopfe, kakadu Oken 7, 366.
 
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schopfpavian, m.: der schopfpavian (cynocephalus niger) unterscheidet sich von den bis jetzt beschriebenen hundsköpfen durch seinen stummelschwanz. Brehm illustr. thierl. 1, 89.

 

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Artikel 1 bis 2 von 2
1) gon
 ... gon , gohn , m. , ein schöpfgefäsz
 
2) gon
 ... gon , gohn , m. , der für