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schöpfkrücke bis schöpfmesser (Bd. 15, Sp. 1556)
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[Bd. 15, Sp. 1556]


Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) schöpfkrücke, f. in papiermühlen eine lange hölzerne stange mit einer durchlöcherten scheibe zum umrühren des zeuges in der bütte, auch buttkrücke Jacobsson 1, 340b.
 
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schöpfkrug, m.: antlia, instrumentum vel machina, quâ vel aque i fontibus aut fluminibus exhauriuntur, vel nautea et sentina è navi, ein schöpffzeug, ein pompe, ein eymer oder schöpffkrug. Corvinus fons lat. 1, 54b. — dazu das deminutiv: schöpffkrieglein in eynem wasserrad, modiolus Dasypod.
 
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schöpfkübel, m. mastello, mastellino col manico lungo, it. corto da attignere Kramer dict. 2, 641b; besonders bei der feuerwehr ein kübel, womit man das wasser aus den groszen kufen in die spritzen gieszt. Jacobsson 4, 37a.
 
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schöpflein, n. , demin. zu schopf.
1) zum ersten schopf: schöpflein, ciuffetto, ciuffarello, crestarella di piume, ein schöpflein haar Kramer dict. 2, 640c, cristula Frisch 2, 219c, so schon mhd.:

sô ich ir stirne sêhe blôʒ,
und mîn schopfil wêre grôʒ
mit cruspelechtin endin!
Nic. v. Jeroschin 18929.

übertragen, räuschlein (s. DWB schopf 9, b):

der küng facht redlich an z lachen,
er wirt schier ein gts schöppfly han. trag. Joh. Q 6.


2) zum zweiten schopf: schöpffly (das) porticula Maaler 360c.
 
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schopflerche, f. haubenlerche, alauda cristata Nemnich, so genannt wegen ihres schopfes (s. daselbst 6, a) Behlen 5, 548. Höfer 3, 111.
 
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schöpflich, adj. , fast nur in zusammensetzungen:
1) was geschaffen werden kann, mhd. in unschepfelich Lexer handwb. 2, 705; vgl. schöpflichkeit.
2) was geschöpft werden kann: hausibilis schopfflich Dief. gl. 273a. Stieler 1911 und Kramer 2, 641c, s. DWB schöpfbar. zumeist in unerschöpflich.
3) nur in den ältern dialekten auch für 'dichterisch, erdichtet', vgl. DWB schof 6, sp. 1439. so alts. scoplîco, poetice Straszb. gl. 81, s. Heyne kl. altnd. denkm.2 93, ahd. scoflîh Graff 6, 455, mhd. schophlich Lexer handwb. 772. nachtr. 361:

gnge irdenkent in lugene
unde vgent die ze samene
mit schoflichen worten. Trierer Silvester 21 Kraus.


 
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schöpflichkeit, f. et usitatius erschöpflichkeit, sufficientia, vacuitas, egestio Stieler 1912. — mhd. schepflicheit, creabilitas: alleʒ, daʒ geschaffen oder geschepfet ist, daʒ ist niht unde disem ist verre unde vremde alliu geschaffenheit und alliu schepflicheit. d. mystiker 2, 234, 40.
 
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schopflilie, f. lilienartige blume mit einem dicken laubschopf über der traube, eucomis, basilaea Oken 3, 563 f.
 
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schöpflöffel, m. cucchiaro grande e largo per pigliare, cavare dell' acqua ò altra cosa. Kramer dict. 2, 641c; niederd. schep-lepel ten Doornkaat Koolman 3, 112a. — insbesondere
1) in blaufarbewerken ein eiserner löffel, womit das blaufarbenglas aus den häfen geschöpft wird.
2) bei den färbern ein kupferner löffel an hölzernem stiel, womit die farbe aus einem gefäsz in das andere geschöpft wird.
3) in glashütten eine grosze kelle zum überschöpfen des glases aus dem schmelzhafen in den arbeitshafen Jacobsson 4, 37a.
 
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schopfmeise, f. haubenmeise Nemnich, kleine meisenart, die einen schwarzen federbusch (s. erstes schopf 6, a) mit weiszen spitzen auf dem kopfe hat, parus cristatus Adelung. Krünitz 147, 730. Höfer 3, 111.
 
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schöpfmesser, n.: schepffmässer (dz) knyppmässer, scalprum futorium Maaler 349c und Frisch 2, 174b; schöpffmässer Maaler 360c (vgl. DWB schöpfbrett).

 

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1) gon
 ... gon , gohn , m. , ein schöpfgefäsz
 
2) gon
 ... gon , gohn , m. , der für