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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
schöpfglas bis schöpfkelle (Bd. 15, Sp. 1555)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) schöpfglas, n. capula Stieler 1911, vgl. DWB schöpfer II, 2.
 
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schopfhaar, n. haar oben auf dem kopfe, besonders wenn es gekräuselt in die höhe steht Campe; beim pferde das über die stirn herabhangende haar Hunziker 230.
 
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schopfhäher, m. häher mit einem federschopfe (s. erstes schopf 6, a), corvus cristatus Nemnich.
 
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schöpfhaken, m. haken an einer stange, woran man ein gefäsz hängt, wenn man damit schöpfen will Campe.
 
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schopfhaube, f. eine art hauben in Österreich Campe.
 
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schopfhäuer, m. in süddeutschen salzbergwerken ein häuer, der die schöpfe (s. daselbst 9, c) nachzuhauen hat. Veith 269.
 
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schöpfheerd, m. bei der eisenerzeugung Karmarsch-Heeren3 7, 779.
 
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schopficht, adj. mit einem schopf versehen. schöpficht, geschöpft, adj. crestato, ciuffato, ciuffuto, it. cuffiato, cappelluto, ein schöpficht hun, eine schöpfichte lerche, taube. Kramer dict. 2, 640a, oberd. schopfet: item glatzig (ist) besser und gesunder, dann schopffet an der stirnen. Paracelsus opp. (1616) 1, 586 B.
 
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schopfig, adj. das einen schopf hat, cristatus Frisch 2, 219c; ein blumenkopf heiszt schopfig, wenn er an der spitze blätter hat, wie die ananas; ebenso eine ähre Campe.
 
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schöpfkanne, f. kanne zum schöpfen Campe.
 
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schöpfkelle, f. urceolus, capula, haustrum Stieler 914, cuiller à puiser Eggers kriegslex. 1, 623: schöpff-kelle, ist ein meistens von kupffer rund und hol ausgetriebenes kleines behältnisz mit einem langen eisernen stiel versehen, wormit man das wasser aus denen ständern in denen küchen zu schöpffen pfleget. frauenz.-lex. 1759; s. auch öconom. lex.2 2640. Jacobsson 4, 37a, dafür auch in nd.-mitteld. form schöpkelle: die schöpkellen waren meist silber. — in technischen verwendungen:
1) bei den seifensiedern ein kupfernes rundes gefäsz an einem stiel, womit der geschmolzene talg aus dem kessel in den talgtopf geschöpft wird. Jacobsson 4, 37a.
2) bei den färbern ein kleines gefäsz, womit man die blume und den schmutz von der blauküpe abnimmt. ebenda.
3) in eisenhütten eine eiserne, mit thon belegte kelle, womit das flüssige metall aus dem schmelzofen oder der sammelgrube geschöpft und in die thönernen formen gegossen wird. ebenda. Scheuchenstuel 217.
4) in glashütten kelle mit eisernem stiel, womit das glas aus dem schmelzhafen in den arbeitshafen übergeschöpft wird Jacobsson 7, 268b.
5) cazza, cazzuola da cavar' il pesce cotto ò fritto dalla padella. Kramer dict. 2, 641b.

 

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Artikel 1 bis 2 von 2
1) gon
 ... gon , gohn , m. , ein schöpfgefäsz
 
2) gon
 ... gon , gohn , m. , der für