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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
schöpfbar bis schopfdrossel (Bd. 15, Sp. 1533)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) schöpfbar, adj. was geschöpft werden kann Campe; schöpfbar, schöpflich, ciò che it. da cui si può attignere dell' acqua. ein schöpfbarer brunnen, un pozzo in stato da attignervi dell' acqua Kramer dict. 2, 641c; schöpflich, et schöpfbar, adj. et adverb. pro quo dicimus, erschöpflich, estque quod facilè exinaniri, exhauriri, et evacuari potest Stieler 1911. auszer in zusammensetzungen kaum gebräuchlich.
 
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schöpfbau, m., auch schöpfwerk, in bergwerken eine sinkwerksanlage, woraus die sole mittelst kübeln oder tonnen ausgeschöpft wird Veith 426. Scheuchenstuel 217.
 
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schöpfbehälter, m. im wasserbau, ein wasserbehälter, wohin das wasser geleitet und von wo es durch pumpen höher hinauf getrieben wird Jacobsson 4, 36a.
 
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schopfbeuteln, verb., in den südöstlichen mundarten, bei den haaren ziehen, vgl. DWB schopf 3, a. Schmeller 1, 305. 2, 440, ungarisch schoppen baüteln Schröer 2, 288b. dazu schopfbeudler, das reiszen bei den haaren Hügel 144a.
 
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schöpfborste, f. borstenförmiger körper, der ein theil des schöpfrüssels (s. dieses) ist und oft von der scheide umschlossen wird, seta Campe.
 
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schöpfbrett, n.: schöpffbrädt (das) darauff die schmacher jr werck schneydend, assula sutoria Maaler 360c; das schöpffbret, assula sutoria, in qua corium conciditur. voc. von 1618 bei Schm. 2, 440; schepf-bret, darauf man das leder zuschneidet. Frisch 2, 174b, vgl. Seiler 263a.
 
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schöpfbrunnen, m. brunnen, aus dem das wasser mit eimern in die höhe gezogen wird, ziehbrunnen. öcon. lex.2 436. Jacobsson 4, 36a. Adelung, schöpffbrunn, puteus Dasypodius, pozzo Kramer dict. 2, 641b, aqua putealis, exundans Stieler 253, vgl. auch Lexer handwb. 2, 705; und das wasser lauft von dem obgeschriben schöpfprunnen in steinen rinnen pisz in den kasten. Tucher baumeisterb. 184, 13; item ein schöpfprunn mit vier eimern pei der wage vor des Hubners haus. 189, 32; do kamen sie über ainen tiefen schöpffbrunnen, und als sie darob stuonden, sahen sie den mon in den brunnen schynen. Steinhöwel Äsop 320 Österley; wo man nicht röhrbronnen haben kan, da musz man schöpffbronnen graben. Hohberg 2, 456a;

mit hundert sechzehen schöpff brunnen.
H. Sachs 1, 405b (lobspr. d. stadt Nürnberg);

und (der fuchs) pracht den wolff pey ainer mel
zu aim schopfprnen, frisch und kel. fab. u. schw. 2, 6, 70 neudruck;

ein abweg führte sie vor eines pachters haus;
da ward für ihren durst ein schöpfbrunn angetroffen.
Hagedorn 2, 20;

ein lied zur stimme der hirten, die zwischen den schöpfebrunnen
wasser den heerden theilen aus.
Herder 10, 80 Suphan

(die vulg., zur rel. u. theol. 3, 127 hat irrig schöpferbrunnen);

die schöpfung hat nur einen (schöpfer),
doch jeder schöpfbrunn' seinen.
Rückert (1882) 12, 282.


 
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schöpfbuhne, f. im wasserbau, buhne, die angelegt wird, um einen verlassenen stromarm aufzuräumen oder kanäle zu vertiefen Jacobsson 4, 36a.
 
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schöpfbütte, f. in der papierfabrikation ein rundes oder längliches gefäsz, welches die flüssige masse (das zeug) enthält und woraus diese vom schöpfer mit den formen geschöpft wird Karmarsch-Heeren3 6, 507.
 
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schopfdach, n.
1) dach, das auch an den schmalseiten schräge dachflächen (an stelle der giebel) hat, auch walmdach Karmarsch-Heeren3 2, 463.
2) schopf-dächlein, projectum, vordach Schmeller 2, 440, vgl. zweites schopf 2 und: projectura, eyn gesimbs, oder schupfftächlin, in eyner wand, das den rägen abträgt. Dasypodius.
 
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schopfdrossel, f. muscicapa crinita Nemnich, vgl. erstes schopf 6, a.

 

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Artikel 1 bis 2 von 2
1) gon
 ... gon , gohn , m. , ein schöpfgefäsz
 
2) gon
 ... gon , gohn , m. , der für