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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
schönfärberei bis schöngebaut (Bd. 15, Sp. 1507 bis 1508)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) schönfärberei, f.
1) das gewerbe des schönfärbers,
2) seine werkstatt Campe: sie (10 tuchmacher) sind nicht im stande, die kosten einer eignen walkmühle, einer schönfärberey und andere erfordernisse zu übertragen. Möser patriot. phant. 1 (1775), 185.
 
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schönfärbergesell, m. gesell, gehülfe eines schönfärbers: jetzt hing sich auf der strasze ein schönfärbergesell an ihn. Mörike ges. schriften 2 (1878), 117.
 
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schönfärberin, f. zu schönfärber, übertragen: (ein schwarzfärber sagt:) schwarz ist auch eine würdige farbe, wird in allen ehrenämtern getragen, und dann Lehnchen habe ich ja dich, du bist eine schönfärberin, denn wo ich dich sehe, werde ich vor freuden scharlachroth im gesichte. Arnim 1 (1839), 252.
 
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schönfarbig, adj., schöne farbe habend: einige verzierung der schrift mit schönfarbigen tinten gehörte an sich schon zum klösterlichen schreibewerk. Keller 6 (1895), 39.
 
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schönfasz, n. im hüttenwerk ein von holzschienen geflochtener, einer futterschwinge ähnlicher korb, worin die kohlen auf die schmelzöfen getragen und hineingesetzt werden. Jacobsson 7, 268a.
 
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schönfeiler, m. eine art weintrauben, die kürzer und grünlicher sind als die gutedel genannten, und die rebe, die sie trägt Adelung. Jacobsson 4, 35b, schönfeygler reben 7, 268a.
 
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schönfleck, m., dasselbe wie schönpflaster: so soll man über künsteleyen in derselben (der ausarbeitung), als wie über schönflecke hinsehen. Winckelmann 2, 424.
 
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schönfleckchen, n., demin. zum vorigen, gleicher bedeutung Adelung (unter schönpflaster): auf seiner (des busens) linker erhöhung lag ein mondförmiges schönfleckchen angeheftet durch gummi. Thümmel Wilh. (1768) 70;

eine schöne, das haar gallischgetürmt, blitzend von edelstein,
und die wange mit schönfleckchen besä't!
Voss im Gött. musenalm. von 1774 s. 169.


 
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schönflecklein, n., dasselbe wie das vorige, fucus, quem vulgo vocant muscarium, gall. mouche, schwarze ins gesicht geklebte flecklein, maculae nigrae adscititiae in facie foeminarum quarundam Frisch 2, 219a.
 
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schönfüszig, adj. schöne füsze habend:

vergleichbar der Penthesilea an mut
und liebreiz, schönfüszig.
Leuthold ged.4 252.

[Bd. 15, Sp. 1508]



 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) schöngebaut, adj.:

o, unholdinn, sprich, was hat Priamus,
was haben seine söhne miszgethan,
dasz du die schöngebaute Ilion
so unersättlich zu verheeren gierst?
Bürger 156b (Il. 4, 33: ἐκτίμενον).

 

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Artikel 1 bis 2 von 2
1) gon
 ... gon , gohn , m. , ein schöpfgefäsz
 
2) gon
 ... gon , gohn , m. , der für