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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
schöffenverfassung bis schökerei (Bd. 15, Sp. 1447)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) schöffenverfassung, f.: die schöffenverfassung hatte sich in Rom bereits völlig eingebürgert. Giesebrecht gesch. d. d. kaiserzeit 15, 725.
 
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schöffenweisthum, n.: scheffenweisthumb dingstoils Weiere. Grimm weisth. 2, 675.
 
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schoffern, verb.: sie ist schöne, sie ist reich, sie ist jung, und schoffert allein in ihrem kopff. A. Gryphius 1, 779 (horribilicr. s. 28 neudruck).
 
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schoffieren, verb.: geschoffiert, violatus Henisch 1544, 21; vgl. mnd. schofieren höhnen, spotten, aus altfranz. desconfire, dazu schofierlic, schofiricheit, schofieringe Schiller - Lübben 6, 255a, scofferture, confutatio Dief.-Wülcker 844.
 
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schoffmännisch, adj.: wie Janotus von Bragmado zu Gorgellantua abgefertigt, von jhm die grosze glocken zuerlangen, sehr schoffmännisch kont prangen. Gargantua 150b (21. cap. überschrift).
 
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schofmilte, f., s. schafmilte und schafmaul 2, d (theil 8, 2043): agnus castus, schoffmilt, keüsch lamb. Gersdorf feldbuch d. wundarzn. 101a.
 
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schofstein, m., nd. schoofsteen, für hd. schaub- oder schubstein, eine art schmaler dachziegel, die in einander geschoben werden Campe. brem. wb. 4, 669.
 
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schofung, f., oder krautung, reinigung eines kleinen flusses von dem jährlich darin aufwachsenden und ihn verstopfenden kraute Jacobsson 6, 335b. Krünitz 147, 604.
 
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schoke, schöke,f. hure, nd. wort Campe: alts. skôk adultera Grimm gramm. 2, 11, 92 (woher?), mnd. schoke, schuke, schoike, dazu schokenkint, -sone Schiller - Lübben 4, 140b f. (zu den belegen ist nachzutragen Claws Bur 98, 157, 260): diobolaris .. houre, pute, peke, schouke Dief. nov. gl. 135b, meretrix .. stoke (l. scoke) gl. 357c, nl. scheucke fris. scortum, meretrix Kilian, jetzt holl. scheuk. im heutigen niederd.: osnabrückisch schoiken Strodtmann 203, bremisch und friesländisch schoke, schöke, scheuke, sonst auch schute brem. wb. 4, 669. das wort findet sich auch in den nordischen sprachen: altn. skœkja Fritzner 3, 416, schwed. sköka, dän. skjöge. im hochd. nur einmal als schuche belegt, s. daselbst. vgl. zum ganzen und zu der zweifelhaften herkunft Germania 23, 4 f.
 
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schöker, m.
1) nebenform zu schäker, s. daselbst theil 8, 2054 f. und Adelung. Weigand 2, 628: der schöker .. sah die überraschung nur zu gut voraus, die er mir und meinem lehrmeister zubereitete. Thümmel reise 9, 89.
2) in einem lat.-nd. glossare des 15. jh. findet sich schoker, methodus (nach Jellinghaus = pflugeisen), s. zeitschr. für d. phil. 16, 225, 14.
 
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schökerei, f., s. schäkerei theil 8, 2055.

 

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Artikel 1 bis 2 von 2
1) gon
 ... gon , gohn , m. , ein schöpfgefäsz
 
2) gon
 ... gon , gohn , m. , der für