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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
schöffenbrief bis schöffenkiste (Bd. 15, Sp. 1445)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) schöffenbrief, m., bez. schöffelbrief, instrumentum publicum a scabinis confectum Scherz-Oberlin 1429: sie hettent im gelossen volgen was ime zugehorte also ein schoeffelbrief wiset und seit. urkunde von 1395 s. ebenda; und het Jacob Bipper dem wuirt zur Schelckelin ufgeben von hant, gewalt und gewer den scheffelbrief und alle die reht und anesproch. urk. von 1420, s. sp. 1385.
 
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schöffenbrot, n.: schöpfen - brod, n. zu Hall(e) in Sachsen, das brod so man den schöpfen alle hohe feste ins haus schicken musz. Frisch 2, 219c; vgl. Jacobsson 7, 268b.
 
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schöffenbruder, m., mhd. scheffenbroider, der zur brüderschaft der schöffenbaren gehört Wallraf 75.
 
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schöffenbuch, n. gerichtsbuch in einem schöffengericht Adelung: man soll bey den gerichten ein schöpfen-buch in den dörfern halten, wegen veränderung und verkaufung der höfe. Brandenburg. amtsordn. bei Frisch 2, 219c.
 
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schöffeneid, m. jusjurandum scabini Frisch 2, 220a, schœffeleyd Scherz-Oberlin 1429.
 
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schöffengericht, n. gericht, das mit schöffen aus dem laienstande unter vorsitz eines juristisch gebildeten richters besetzt ist. Campe.
 
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schöffenhaus, n.: sindt sie desgleichen auff dem schoppenhause, so haben sie auch das talgerichte inne. Spittendorf 82, s. auch schöffenbank. als rechtsgrundsatz schöffenhaus ist frei. Wander 4, 313.
 
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schöffenimbs, m. festmahl der schöffen: eyn imsz das man nennet eyn scheffen imsz. mittelfränk. quelle des 15. jh. s. Germ. 25, 337; der neue judenrathmann sollte alsbald den eid zum rath schwören, zehn gulden der stadt fisko zahlen und dem judenrath den gewöhnlichen 'schöffenimbs' geben. Arnold deutsche freistädte 2, 479 (Wormser bestimmung von 1505).
 
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schöffenkammer, f.: schöpfen-kammer, wo die schöpfen zusammen kamen, camera scabinorum Frisch 2, 220a, mit verweis auf Pomarius Magdeb. chronik, vgl. Gengler stadtrechtsalterth. 125 f.
 
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schöffenkaute, f. versammlungsort der schöffen zu geheimen beratungen Scherz-Oberlin 1429. Haltaus 1073 f., siehe DWB kaute 4, theil 5, 364: eine andere seltenheit ist bey diesem gericht wahrzunehmen, gestalten die gericht - schöffen aufstehen und besonders gehen müssen. der ort, wo sie sich hin verfügen, ist nicht weit von dem gerichts-platz entfernet. er ist tieff, und heiszet des endes die schöffen-kaute. quelle (aus Crainfeld, amt Nidda) bei Haltaus 1074.
 
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schöffenkiste, f.: schöpfen - kiste Jülch. rechts - ordn. p. 147, worinnen die gerichts - siegel und bücher verwahrt wurden, arca scabinorum in curia Frisch 2, 220a.

 

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Artikel 1 bis 2 von 2
1) gon
 ... gon , gohn , m. , ein schöpfgefäsz
 
2) gon
 ... gon , gohn , m. , der für