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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
schnösel bis schnotthof (Bd. 15, Sp. 1380)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) schnösel, m. in der umgangssprache Norddeutschlands von einem geckenhaften, unangenehmen menschen, hierzu schnöselig, adj. das wort stammt aus dem nd., s. Schütze 4, 147. Dähnert 439b.
 
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schnöte, f., s. DWB schnöde, f.
 
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schnott, rotz, s. DWB schnodder.
 
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schnottbörs, m. eine börsart, die sich durch einen schleimigen überzug auszeichnet Campe (brem. wörterb. 4, 900); vergl. schnottfisch.
 
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schnöttchen, n. (thüringisch) das weibliche schaf, ein ältliches, rundliches frauenzimmer Kleemann 20a.
 
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schnotte, f. rotz, s. DWB schnodder.
 
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schnotter, m. neben schnodder (s. dieses), rotz, nasenschleim: zücht sich ein kind recht, dʒ jm der schnotter oder kengel nitt z der nasen härusz hangt, so spricht die mter z jm, dʒ ist recht. Keisersberg post. 2, 10b.
 
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schnotterig, adj., zum vorhergehenden gebildet, siehe schnodderig.
 
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schnottern, verb. neben schnoddern, s. dieses.
 
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schnottfisch, m. cyprinus dobula, hasel, döbel; capito vel squalus fluviatilis minor, ein haselin, ein haszlin, heszling (der kopf des fisches soll dem eines hasen ähnlich sein), in der Elb, heszling, zu Straszburg schnott, oder schnattfisch. Gesner-Forer fischb. 198a; schnottfisch oder schnatfisch z Straszburg, heszlin, hasele. de piscibus 198, vgl. v. Siebold süszwasserf. 203; weiszfisch, sive schnottfisch Stieler 487; redensart: der schnotfisch ist ein bastard. Oken 6, 300;

vil furnen, karpffen und schnotvisch.
Wickram irr reit. bilger 16b.

der name wird aus dem schleimigen überzuge des fisches erklärt (schnotte, schnodder). vgl. DWB schnottolf, DWB schnuderfisch.
 
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schnotthof, m. fischname, wol entstellt aus schnottolf: krugfisch, schnothof, seehasz, seehan, ein lumpe. Henisch 1113, 36.

 

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Artikel 1 bis 2 von 2
1) gon
 ... gon , gohn , m. , ein schöpfgefäsz
 
2) gon
 ... gon , gohn , m. , der für