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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
schnorren bis schnöte (Bd. 15, Sp. 1380)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) schnorren, schnorrer, schnorricht, schnorrig, s. DWB schnurren, DWB schnurrer, schnurricht, schnurrig.
 
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schnorrkönig, m. zaunkönig; vgl. DWB schnarcher 2, sp. 1183.
 
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schnorrmaus, f. die feldmaus, mus arvalis Nemnich.
 
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schnorrwerk, n. in der orgel (Stieler 2557), s. DWB schnarrwerk sp. 1190. scherzhaft von der kehle:

wenn der bauch studirt,
und endlich Merseburg (mit seinem biere) das glatte schnorrwerck
schmiert.
Günther 407.


 
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schnorz, schnörz, m., schweiz. schnorz, plur. schnörz wie schnauz, schnurrbart (vgl. DWB schnorze) Tobler 396a; schnörz, schnörzel, m. schnörkel, zipfel; schnörz, kleines behältnis für ziegen Stalder 2, 344; über die wendung es ist mir ganz schnorz (schnurz) s. unter schnurz, vgl. auch schnotz 2.
 
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schnorze, f. schnauze (s. DWB schnurre, DWB schnorre in gleicher bedeutung): die schnortzen der wilden thieren, ferini vultus Maaler 360a; (masc.?): sein schnortz ist nit so spitz als desz macrellen. Gesner-Forer fischb. 57a.
 
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schnörzen, verb. reiszen bei engen kleidern Schemonek Elbingsche mundart 36. s. DWB schnurzen.
 
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schnorzig, adj. verdrieszlicher laune Schmid 475: am meisten aber wunderte und kränkte ihn, dasz ihm die frau so schnorzig war. Mörike schriften 2, 204.
 
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schnörzkuchen, m. pfannkuchenartiges gebäck Frischbier 2, 307b.
 
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schnösel, m. in der umgangssprache Norddeutschlands von einem geckenhaften, unangenehmen menschen, hierzu schnöselig, adj. das wort stammt aus dem nd., s. Schütze 4, 147. Dähnert 439b.
 
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schnöte, f., s. DWB schnöde, f.

 

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Artikel 1 bis 2 von 2
1) gon
 ... gon , gohn , m. , ein schöpfgefäsz
 
2) gon
 ... gon , gohn , m. , der für