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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
schnollsuppe bis schnorbeln (Bd. 15, Sp. 1377)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) schnollsuppe, f.: ein weib sol nicht ein beiskohl sein, die dem manne eitel schnollsuppen und preckelerbsen furtrage. F. Roth hausmütter abc c 5b.
 
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schnopern, verb. von thieren, riechend spüren (vergl.schnuppern): die hunde schnopern. Steinbach 2, 482; schnopern, hittire, wie die hunde, wann sie nach etwas mit winseln spühren. Frisch 2, 217a, vgl. Schröer 203b; wobei das nagen als ein schnoperndes vorkosten .. zu betrachten ist. Göthe 55, 322; von menschen:

er schnopert was er schnopern kann.
'er spürt nach Jesuiten'. 12, 227.

herumschnopern: du siehst, dasz ich wieder an der gränze deines reiches herumschnopere. Göthe an Zelter 321, s. auch beschnopern theil 1, sp. 1589. nd. snopern sowie das einfache snopen haben die bedeutung von naschen, vgl. Schiller-Lübben 4, 278a. Richey 274. brem. wb. 4, 896. Schütze 4, 146. ten Doornkaat Koolman 3, 247b; snoper, ein näscher brem. wb. 4, 897; snoperey, näscherei Richey a. a. o.; snopern, snoopsk, genäschig brem. wb. a. a. o.
 
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schnopf, schnopfe, m., s. DWB schnupfen, m.
 
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schnopfen, verb., s. DWB schnupfen, verb.
 
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schnopfezen, schnopfezer, s.schnupfezen, schnupfezer.
 
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schnopfweife, f. beim garnaufweifen zeigt sie von selbst an, wenn die gehörige anzahl fäden zu einem gebinde darauf sind Jacobsson 4, 30a; für schnappweife, s. dieses sp. 1177.
 
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schnoppe, m., s. DWB schnupfen, m.
 
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schnoppe, f. als pflanzenname bei Oken 3, 1052 (becher-, blau-, pflaumen-, zierschnoppen).
 
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schnoppern, verb. riechend spüren (vgl. schnuppern):

die kerls sind vom teufel besessen,
schnoppern herum an allen essen.
Göthe 13, 71.


 
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schnopsen, verb. schluchzen (oberdeutsch): fieng an zu plären, zu schnopsen, als ob er ersticken wolle. Gotthelf Uli d. knecht (1841) 210; gar erbärmlich schnopsend, hustend. 91. umgelautet als schnöpsen: das er vor weinen und schnöpsen dem pfaffen nichs weiter hab künden bevelchen oder sagen. Zimm. chr.2 3, 506, 21. das wort ist von schnopfen (schnupfen) abgeleitet, auch schnupfen hat die bedeutung von schluchzen; vgl. schnupfezen, DWB schnopfezen. s. auch schnipsen.
 
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schnorbeln, verb. (thür.) auf unsaubere art die luft durch die nase ziehen, übertragen im sinne von nörgeln. schnorbler, m. unzufriedener schwätzer Hertel thür. sprachschatz 218.

 

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1) gon
 ... gon , gohn , m. , ein schöpfgefäsz
 
2) gon
 ... gon , gohn , m. , der für