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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
gewinnsthaft bis gewinnstverlust (Bd. 6, Sp. 6092 bis 6093)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) gewinnsthaft, adj., s. gewinnhaft: gewinnsthafft, quod lucrum praebet. Frisch 2, 451a (ungewinsthafft ebenda); gewinsthaft ... hin und wieder im gemeinen leben üblich. Adelung 2, 666.
 
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gewinnsthaftig, adj., s. gewinnhaftig: gewinnsthaftig ... gewinnbringend. Hederich 1, 1425; vgl.: gewinsthaftigkeit für einträglichkeit, in gleichen für gewinnsucht ... hin und wieder im gemeinen leben üblich. Adelung 2, 666.
 
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gewinnstlein, n., s. gewinnlein: captura pro quaesticulo gewinstlein. Andr. Reyher theatr. rom.-teut. 1 (1668), 869; lucellum ... ein gewinstlein. 2, 4168; er weisz gewisz nicht, wie groszen schaden jhm dieses kleine gewinstlein verursacht. 2, 4176; ein kleiner gewinn, gewinstlein. Matthiae 1, 798b.
 
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gewinnstlich, adj., s. gewinnlich: die lehn-waare musz auch von einem unter einem gewinnst-lichen titel erlangten gute, und die consumtions-accise von dem, was einer durch schenkung oder auf andere gewinnstliche art überkommt, entrichtet werden. Chomel 4, 1061.
 
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gewinnstlos, adj., vgl. gewinnlos: unter dieses volk haben sie sich gemengt: nicht, um es durch gewinnstlose betrachtungen von seiner arbeit abzuziehen, sondern um es zu seiner arbeit zu ermuntern. Lessing (an Gleim) 12, 352 Lachmann.
 
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gewinnstnahme, f.: die monatliche liquidation, bei welcher ... die baissiers fabelhafte gewinnstnahmen eingezogen hatten. Augsburger allgem. zeit. 1866 s. 1625b.
 
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gewinnstsucher, m., vgl. gewinnsucher: gewinnstsucher, lucrio Stieler 2234.
 
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gewinnstsucht, f. (vgl. gewinnsucht): und versehet sie (die herde), nicht genttigt, sondern selbwillig, nicht auss schendlichs gewinst sucht (var. gewins gsch).

[Bd. 6, Sp. 6093]


Luther (epistel S. Petri cap. 5) 12, 389 Weimar. vgl. auch die varianten bei Bindseil.
 
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gewinnstsüchtig, adj. (vgl. gewinnsüchtig): lucrum appetere, gewinnstsüchtig sein. Corvinus 445; ebenso (hiare ad lucrum) 374; desgl. (quaestus cupidum esse). A. Reyher 3, 904.
 
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gewinnsttheil, gewinntheil, m., vgl. gewinnantheil, s. sp. 5920. die bildungen mit theil gehen denen mit antheil voran. bei Stieler tritt der erste compositionstheil, den neigungen dieses lexikographen entsprechend, in der nebenform auf st ein: gewinstteil, pars lucri. Stieler 2268; dagegen: gewinntheil ... derjenige theil eines gewinnes oder gewinstes, der auf jeden der theilhabenden oder anspruchhabenden fällt; besonders bei kaufmännischen und andern unternehmungen, zu welchen eine gesellschaft die gelder hergeschossen hat (dividende), wobei sich denn die grösze des gewinntheiles nach der grösze der beigetragenen summe richtet. Campe 2, 365a; (in commerce) dividend. Hilpert II, 1 s. 464c.
 
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gewinnstverlust, m., s. unter gewinnsmangel.

 

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