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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
gewinnsteuer bis gewinnstsüchtig (Bd. 6, Sp. 6092 bis 6093)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) gewinnsteuer, n.
1) zu gewinn = erwerb: die bei der ordentlichen bede bestehenden befreiungen kamen hier nicht zur geltung (bei der notbede), doch wurde die steuer für privilegierte in der regel in form einer zenten- gewinn- oder gewerbesteuer angesetzt. R. Schroeder rechtsgesch.5 s. 628.
2) zum lotteriegewinn: gewinnsteuer ist eine von lotteriegewinsten in Österreich, Ungarn, Italien erhobene steuer. auch die in Deutschland von solchen gewinnen erhobene steuer ist hierher zu rechnen. Meyers konvers.-lex. 76, 805b.
 
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gewinnstfeind, m.: gewinstfeind, lividus Stieler 461.
 
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gewinnsthaft, adj., s. gewinnhaft: gewinnsthafft, quod lucrum praebet. Frisch 2, 451a (ungewinsthafft ebenda); gewinsthaft ... hin und wieder im gemeinen leben üblich. Adelung 2, 666.
 
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gewinnsthaftig, adj., s. gewinnhaftig: gewinnsthaftig ... gewinnbringend. Hederich 1, 1425; vgl.: gewinsthaftigkeit für einträglichkeit, in gleichen für gewinnsucht ... hin und wieder im gemeinen leben üblich. Adelung 2, 666.
 
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gewinnstlein, n., s. gewinnlein: captura pro quaesticulo gewinstlein. Andr. Reyher theatr. rom.-teut. 1 (1668), 869; lucellum ... ein gewinstlein. 2, 4168; er weisz gewisz nicht, wie groszen schaden jhm dieses kleine gewinstlein verursacht. 2, 4176; ein kleiner gewinn, gewinstlein. Matthiae 1, 798b.
 
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gewinnstlich, adj., s. gewinnlich: die lehn-waare musz auch von einem unter einem gewinnst-lichen titel erlangten gute, und die consumtions-accise von dem, was einer durch schenkung oder auf andere gewinnstliche art überkommt, entrichtet werden. Chomel 4, 1061.
 
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gewinnstlos, adj., vgl. gewinnlos: unter dieses volk haben sie sich gemengt: nicht, um es durch gewinnstlose betrachtungen von seiner arbeit abzuziehen, sondern um es zu seiner arbeit zu ermuntern. Lessing (an Gleim) 12, 352 Lachmann.
 
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gewinnstnahme, f.: die monatliche liquidation, bei welcher ... die baissiers fabelhafte gewinnstnahmen eingezogen hatten. Augsburger allgem. zeit. 1866 s. 1625b.
 
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gewinnstsucher, m., vgl. gewinnsucher: gewinnstsucher, lucrio Stieler 2234.
 
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gewinnstsucht, f. (vgl. gewinnsucht): und versehet sie (die herde), nicht genttigt, sondern selbwillig, nicht auss schendlichs gewinst sucht (var. gewins gsch).

[Bd. 6, Sp. 6093]


Luther (epistel S. Petri cap. 5) 12, 389 Weimar. vgl. auch die varianten bei Bindseil.
 
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gewinnstsüchtig, adj. (vgl. gewinnsüchtig): lucrum appetere, gewinnstsüchtig sein. Corvinus 445; ebenso (hiare ad lucrum) 374; desgl. (quaestus cupidum esse). A. Reyher 3, 904.

 

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