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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
gewinnstantheil bis gewinnstlein (Bd. 6, Sp. 6092)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) gewinnstantheil, s. o. gewinnantheil: eine solche staatswirthschaft hemmet also den ackerbau auf zweierlei weise: einmahl dadurch, dasz sie den wirklichen werth seines erzeugnisses, und somit den gewinnstantheil daran herabsetzt; und dann, dasz sie den gewinnstantheil bei allen übrigen gewerben in die höhe treibt (rate of profit). Garve übers. d. Adam Smith (4, 9) 3, 419.
 
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gewinnstbegierig, adj., s. gewinnbegierig, gewinngierig: gewinnstbegieriger, lucripeta Stieler 643 (unter gierig); dazu vgl. DWB gewinnsterschnapper, lucelli captator 1892; stechende kleine (augen), (bedeuten) einen geitzigen und gewinst-begierigen. Prätorius collegium curiosum 47.
 
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gewinnstbringend, s. gewinnbringend: Noel Chomel ... oeconomisch- und physicalisches lexicon ... handelnd von einer vollkommenen jagd- und forst-wissenschaft ..; wohlbestellten fischerei; nutzbar angelegten stuterei; gewinnst-bringenden viehzucht ... 1751 (titel).
 
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gewinnstchen, n., vgl. gewinnlein und gewinnstlein (gewinnchen ist nicht belegt): es ist doch immer das traumreich wie ein falscher loostopf, wo unzählige nieten und höchstens kleine gewinnstchen unter einander gemischt sind. Göthe (an Herder) br. 9, 69 Weimar.
 
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gewinnsterschnapper, m., s. o. gewinnstbegierig.
 
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gewinnsteskunde, f.: welche kunst befreiet von der armut? ist es nicht die gewinsteskunde? Fr. Leop. v. Stolberg Gorgias (werke der brüder Stolberg 18) 143.
 
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gewinnsteuer, n.
1) zu gewinn = erwerb: die bei der ordentlichen bede bestehenden befreiungen kamen hier nicht zur geltung (bei der notbede), doch wurde die steuer für privilegierte in der regel in form einer zenten- gewinn- oder gewerbesteuer angesetzt. R. Schroeder rechtsgesch.5 s. 628.
2) zum lotteriegewinn: gewinnsteuer ist eine von lotteriegewinsten in Österreich, Ungarn, Italien erhobene steuer. auch die in Deutschland von solchen gewinnen erhobene steuer ist hierher zu rechnen. Meyers konvers.-lex. 76, 805b.
 
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gewinnstfeind, m.: gewinstfeind, lividus Stieler 461.
 
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gewinnsthaft, adj., s. gewinnhaft: gewinnsthafft, quod lucrum praebet. Frisch 2, 451a (ungewinsthafft ebenda); gewinsthaft ... hin und wieder im gemeinen leben üblich. Adelung 2, 666.
 
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gewinnsthaftig, adj., s. gewinnhaftig: gewinnsthaftig ... gewinnbringend. Hederich 1, 1425; vgl.: gewinsthaftigkeit für einträglichkeit, in gleichen für gewinnsucht ... hin und wieder im gemeinen leben üblich. Adelung 2, 666.
 
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gewinnstlein, n., s. gewinnlein: captura pro quaesticulo gewinstlein. Andr. Reyher theatr. rom.-teut. 1 (1668), 869; lucellum ... ein gewinstlein. 2, 4168; er weisz gewisz nicht, wie groszen schaden jhm dieses kleine gewinstlein verursacht. 2, 4176; ein kleiner gewinn, gewinstlein. Matthiae 1, 798b.

 

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